Sonntag, 19. Juni 2011

Annual Leave im Blog

Aus mehreren Gruenden gibt es hier im Blog die Sommerpause schon verfrueht. Es stehen einige Projekte an, von denen dann nach der Pause auch hoffentlich ausfuehrlich berichtet wird. Ausserdem gibt es durch einen Providerwechsel ein paar Tage kein Internet bei uns daheim, und in der Arbeit bleibt grade nicht die Zeit zum Schreiben.

Dennoch herzlichen Dank fuers Mitlesen hier - bei News aus Irland geht es am 1. Juli 2011 weiter.
Bis dahin eine schoene Zeit.

Vatertag?

Ach ja, heute war ja in Irland Vatertag.
Den man in unserem Haus wie immer nicht wirklich beachtet hat. Zuviel anderes gibt es derzeit zu tun, aber dazu ein ander Mal etwas mehr.

Ansonsten war es ein schoener Sommersonntag hier bei uns, nach dem gestrigen Dauerregen und Hagel so fast nicht zu erwarten.

Nachdem wir grade das Kinderzimmer unseres Sohnes zum Jugendzimmer aus- und umbauen, haben wir am Wochenende diverse Moebelmaerkte abgeklappert. Ist ja nicht so einfach, die passende Schlafstaette fuer einen Teenager zu finden. Zu hoch, zu niedrig, zu weich, zu hart, zu dunkel, zu hell ... (Witzigerweise gab es nie ein 'zu teuer'...) - schliesslich sind wir dann heute Nachmittag doch noch fuendig geworden. Aber, ganz klar, das Bett, dass er sich nach langem Hin und Her dann doch ausgesucht hat, ist derzeit nicht lieferbar ...

However, seit gestern gibt es auch wieder ein paar neue Schwedenmoebel in Blessington. Ikea ist halt doch eben Ikea.

Nichtsdestotrotz: Die neue Arbeitswoche steht an. Es gibt viel zu tun. Ruhen wir uns aus ...

Dienstag, 14. Juni 2011

Eine Schachtel, die mit gebrauchten Messern nicht zu öffnen ist

... oder was wollte uns der Hersteller unseres neuen Gasheizungsboilers wohl damit sagen?

You broke your collar bone HOW?


Fundstück der Woche :)

The grass is always greener on the other side

Im Jahr 2010 sind soviele Irinnen und Iren auf die große Nachbarinsel ausgewandert wie seit 10 Jahren nicht mehr.

Die schlechte Jobsituation und die Rezession, zusammen mit den offensichtlich besseren Möglichkeiten im United Kingdom, liessen fast 14.000 Bewohner dieser Insel in Richtung Osten emigrieren.

Die große Mehrheit dieser Auswanderer war in der Altersgruppe zwischen 18 und 34.

Diese Zahl bedeutet einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr von satten 25 Prozent.

Ob für alle diese Auswanderer dann auch wirklich das Gras grüner ist auf der anderen Seite, bleibt aber mal dahingestellt.

Montag, 13. Juni 2011

Travel(l)ers beheimaten in Dublin?

Ich gebe zu, im ersten Moment hatte ich diese Facebook-Anzeige falsch gelesen und mich ein wenig gewundert ...

Das Gute ist immer und überall

Es gibt dann doch hin und wieder Situationen, die einen staunen lassen. So ging es uns am vergangenen Samstag, nach einem Shoppingtrip nach Kilcoole.

Auf dem Heimweg (Hund im Kofferraum und vom schlechten Wetter nicht gänzlich abgeschreckt) haben wir uns für die Route über den Sally Gap entschieden, hauptsächlich der Aussicht und der Auslaufmöglichkeiten für Don Doggo wegen.

Noch überraschend verkehrsarm für die Jahreszeit, aber die Touristenschwärme werden schon noch kommen.

Das anfangs beschriebene Staunen stellte sich dann am höchsten befahrbaren Punkt des Sally Gap ein, an der Höhenkreuzung nach Blessington. Dort pflanzte sich - kein Scherz - am Samstag nachmittag die Garda auf und richtete einen Check Point ein.

Verkehrskontrolle in luftiger Höhe.

Nach einem kurzen Blick auf die heilige Plakettendreifaltigkeit in Irland (Steuerplakette, Versicherung und NCT) wurden wir allerdings freundlich durchgewunken. Und irgendwie hat die Courage gefehlt, das Ganze via iPhone zu verewigen ...

Eine Frage stellte sich allerdings beim Weiterfahren: Was passiert eigentlich, wenn einem da oben das Auto beschlagnahmt wird, wie es ja hierzulande bei Steuerrückständen usw. gerne passiert? Dann steht ein langer Fussweg bis zur nächsten Bushaltestelle an.

Also aufgepasst: Das Gute ist immer und überall. Auch in Irland.

Samstag, 11. Juni 2011

Die Wanne ist voll ...

Nobel geht die Welt zugrunde ...
Diese Badewanne schaut aber trotzdem eigentlich sehr unbequem aus, oder?

Gefunden im Schauraum der Firma Tile Style in Dublin 24.

Freitag, 10. Juni 2011

Brian Lenihan ist tot


Der glücklose Finanzminister der letzten Koalitionsregierung aus Fianna Fault und Grünen und Brian Cowens rechte Hand, Brian Lenihan ist heute Morgen im Alter von 52 Jahren an Krebs gestorben.

Bild (c) Irish Times

Mittwoch, 8. Juni 2011

Facebook ist immer und überall

Man kann es versuchen und beschwören soviel man will - an Mark Zuckerbergs Rentenversicherung Facebook kommt man einfach nicht vorbei. Auch einem Gelegentlich-mal-Reinschauer wie mir wird das immer wieder bewusst.

Neuestes Beispiel: Bei uns in der Firma schaut es zur Zeit aus wie in einer überdimensionalen Stadt aus einem der Zynga-Spiele Restaurant City und Farmville.

Beispiele gefällig (wie immer in miserabler Qualität vom schlechten Blog-Fotografen):


Dienstag, 7. Juni 2011

Schultrolle

Ich mag im September nach Irland gehen und weiß nicht wie ich mich bei einer Schule bewerben sollte, da ich ohne meine Eltern wohne koennen sie mir auch nicht helfen.
Da das schul jahr im September schon los geht muesste ich das dringend wissen.
ich freue mich auf ihre Hilfe und danke im vorraus (:

Gefunden heute im Irlandforum. Ob da auch geholfen werden kann? Ich wage es zu bezweifeln ...

Sonntag, 5. Juni 2011

Anfang Juni 2011 - Wir heizen wieder

Der irische Sommer wurde in den letzten Tagen oft gepriesen, viel fotografiert und dankend angenommen. Ein paar absolute Prachttage liegen hinter uns.

Heute, am Sonntag des Bank Holiday-Wochenendes sieht die Situation leider schon wieder ganz anders aus. Die Heizung wurde wieder angeworfen. Es ist heute hier in Blessington unangenehm kalt.

Und zu allem Ueberfluss ist jetzt auch noch die Eurosport-Liveübertragung vom Paris-Finale Federer gegen Nadal kurzfristig ausgefallen. Grade als es spannend wurde ...

Donnerstag, 2. Juni 2011

Die sparenden Schotten und der Gerstensaft

Fast 40 große Dosen Bier um umgerechnet 12,54 Euro - wegen dieses Druckfehlers auf einem Preisschild ist es in Schottland vor mehreren Supermärkten zum Verkehrschaos gekommen. Eine Supermarktkette hatte das Bier versehentlich viel zu billig ausgezeichnet, wie der britische Sender BBC am Donnerstag berichtete. Sogar die Polizei musste eingreifen.

Eigentlich hatte es heißen sollen: Sparen sie 12,54 Euro (elf Pfund) beim Kauf von drei Paketen Bier. An der Kassa sollten rund 20 Pfund (22,8 Euro) gezahlt werden. Die Nachricht sprach sich über die Internetdienste Twitter und Facebook wie ein Lauffeuer herum. Vor drei Filialen der Kette in der Gegend um Glasgow stauten sich die Autos und blockierten die Straßen. Die Polizei musste einschreiten.

Bevor die Kette den Fehler beheben konnte, hatten einige Kunden bereits mehrmals zugegriffen - obwohl pro Person nur eines der Angebote gekauft werden konnte. So sollen einige Kunden sogar im Eiltempo nach Hause gefahren sein, um sich umzuziehen und ein zweites oder sogar drittes Mal an der Kasse durchzukommen. "Es war wie im Tollhaus", berichtete ein Augenzeuge bei Twitter. Rebecca Macdougall schrieb auf ihrer Twitter-Seite: "Ich habe meinem Vater nur so nebenbei von der Bier-Lage beim Supermarkt erzählt - und plötzlich springt er auf und rennt zum Auto."

(c) www.news.at