Es gibt dann doch hin und wieder Situationen, die einen staunen lassen. So ging es uns am vergangenen Samstag, nach einem Shoppingtrip nach Kilcoole.Auf dem Heimweg (Hund im Kofferraum und vom schlechten Wetter nicht gänzlich abgeschreckt) haben wir uns für die Route über den Sally Gap entschieden, hauptsächlich der Aussicht und der Auslaufmöglichkeiten für Don Doggo wegen.
Noch überraschend verkehrsarm für die Jahreszeit, aber die Touristenschwärme werden schon noch kommen.
Das anfangs beschriebene Staunen stellte sich dann am höchsten befahrbaren Punkt des Sally Gap ein, an der Höhenkreuzung nach Blessington. Dort pflanzte sich - kein Scherz - am Samstag nachmittag die Garda auf und richtete einen Check Point ein.
Verkehrskontrolle in luftiger Höhe.
Nach einem kurzen Blick auf die heilige Plakettendreifaltigkeit in Irland (Steuerplakette, Versicherung und NCT) wurden wir allerdings freundlich durchgewunken. Und irgendwie hat die Courage gefehlt, das Ganze via iPhone zu verewigen ...
Eine Frage stellte sich allerdings beim Weiterfahren: Was passiert eigentlich, wenn einem da oben das Auto beschlagnahmt wird, wie es ja hierzulande bei Steuerrückständen usw. gerne passiert? Dann steht ein langer Fussweg bis zur nächsten Bushaltestelle an.
Also aufgepasst: Das Gute ist immer und überall. Auch in Irland.
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