Samstag, 30. Oktober 2010

Irland ist immer und überall

Endlich einmal eine Gelegenheit, ohne jegliche Fragwürdigkeit und schmutzige Hintergedanken ein Bild eines aktuellen Porno-Stars hier in diesen Irlandblog einzustellen (war übrigens gar nicht einfach, ein angezogenes Bild der Dame zu finden).

Das ist Capri Anderson, die (neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit *hüstel*) in den letzten Tagen vor allem dadurch bekannt wurde, dass sie von Two and a half Men-Star Charlie Sheen nackt in einen Schrank gesperrt wurde.

Who cares ... (außer den direkt Betroffenen)

Aber Irland wäre ja nicht Irland, würde da nicht sofort Obama-artig ein Bezug zur grünen Insel hergestellt. Capris Vater wohnt nämlich in Cork. Und züchtet dort Hunde, die er in die USA exportiert.

Und heute lese ich in der Irish Daily Mail schon die Schlagzeile, dass dieser Vorfall das Herz des armen Mannes brechen könnte. Samt ausführlicher Geschichte dazu.

Freitag, 29. Oktober 2010

Wie verrückt ist diese Welt?

In Florida hat sich eine Mutter der Kindstötung zweiten Grades für schuldig erklärt. Sie hatte ihr Baby zu Tode geschüttelt, weil der Bub ihr Spiel auf dem Sozialen Netzwerk Facebook unterbrochen hatte. Nach Angaben örtlicher Medien hatte die Frau gestanden, wütend geworden zu sein, weil ihr Sohn zu schreien anfing, als sie FarmVille spielte.

Demzufolge soll sie den weinenden Buben geschüttelt, danach eine Zigarette zur Beruhigung geraucht, und ihn dann erneut geschüttelt haben. Das Urteil wird für Dezember erwartet. Auf Mord mit bedingtem Vorsatz stehen in Florida bis zu 50 Jahre Freiheitsstrafe. Der Staatsanwaltschaft zufolge könnte das Urteil allerdings milder ausfallen. (apa/red)

Ist jetzt weder die Schuld von Facebook noch von Farmville, trotzdem ein Wahnsinn.

Alle Macht den Kürbissen

Dieses Wochenende steht es also wieder an: Das keltische Fest, das in seiner heutigen Form via Amerika auf die grüne Insel kam und mittlerweile wie eine urirische Erfindung gehandelt wird, vielen gar fast wichtiger als der Paddys Day.

It's Halloween. Trick or Treat lässt alle Haushalte einen Jahresvorrat an ungesundem Zeug ausgabebereit in Tupperdosen bereit halten, wo sich während des Jahres in Dunnes Stores und Videotheken die Kinderfilm-DVDs und englischen Komödien stapeln, gibt es jetzt Freddy Kruger und Konsorten im Horror-Halloween-Sonderrabatt, und gestern fragte mich ein Kunde, der eigentlich zwei Haarstudios betreibt, ob ich nicht noch ein wenig Feuerwerk brauchen könnte, weil er noch so viel im Auto hat. (Ist ja zwar eigentlich verboten hier, aber nachdem man laut ihm ja das Zeug im Norden ohnehin frei kaufen kann, und auch ein Polizist unter seinen Abnehmern ist, kann das ja nicht so tragisch sein)

Mal sehen, für uns ist es das erste Halloween in Irland, an dem wir zentral wohnen. Bislang war es in der Einöde ein ruhiger Tag, bin gespannt, wie es dieses Wochenende wird.

Anyway, auch Euch allen Happy Halloween. Von einem der mit diesem Brauch nicht viel am Hut hat, der aber trotzdem gespannt ist und gerne zuschaut, wenn sich was tut auf den Straßen ...

Ein bisschen Irland und Halloween gibts hier.

Frechheit siegt

Früher waren die Betrugsemails wenigstens noch ausführlich, verbunden mit unendlichen Leidensgeschichten und reichlich blumig ausgeschmückt. Doch nun offenbar liegt in der Kürze die Würze, wahrscheinlich ein schreibfauler Spammer ...

I HAVE A BUSINESS WORTH $17,300,000.00 I WANT YOU TO HANDLE WITH ME PLEASE KINDLY CONTACT ME VIA MY EMAIL: mr.chenguangyuan68@yahoo.com.hk FOR MORE INFORMATION
Mr.Chen Guangyuan
Falls jemand Interesse hat, ihr könnt den Herrn gerne kontaktieren ;-)

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Schluss, Aus, Maus: Das Ende für FAS

Heute wurde von der Regierung der Unfähigen das Aus für die Agentur für Unfähigkeit bestätigt. Die von Spendenskandalen und sonstigen Irrsinnen (zB der eingestampfte Werbespot für 600.000 Euro, weil das Geld für die Sendezeit fehlte) schwer gezeichnete irische Arbeitsagentur FAS wird geschlossen und (hoffentlich) ersetzt.

Das gröbere Problem bei FAS aber war, dass trotz eines doch sehr stolzen Budgets die Kernaufgabe verfehlt wurde: Nämlich der Kampf gegen die explodierende Arbeitslosenzahl - der wurde sang- und klanglos verloren. Was nicht die alleinige Schuld der FAS ist, aber sicherlich teilweise.

Anyway: Zwar sagt man, dass selten was Besseres nachkommt. Hoffentlich ist das hier aber die Ausnahme, die die Regel bestätigt.

Kinder, wie die Zeit vergeht ...

Gestern war es soweit -- übrigens auch von mir völlig unbemerkt. Dieser Blog ist seit zwei Jahren online.

Grund zum Feiern: Nein. Zumal viel zuwenig Zeit für das lieb gewordene Hobby bleibt.
Grund, dennoch allen denen Danke zu sagen, die hier mehr oder weniger regelmäßig reinschauen: Auf alle Fälle!

Mittwoch, 27. Oktober 2010

15 Milliarden ist die neue Kennzahl

Irland muss noch mehr sparen

Das krisengeschüttelte Irland verschärft seinen Sparkurs drastisch. Um die Pläne zur Reduzierung des exorbitanten Haushaltsdefizits von 32 Prozent in diesem Jahr einzuhalten, müsse das EU-Mitgliedsland bis 2014 noch einmal zusätzlich 15 Milliarden Euro statt wie bisher geplant 7,5 Milliarden einsparen, teilte die Regierung gestern mit.

„Die Hauptgründe für die höheren Einsparungen sind die schlechteren Wachstumsaussichten im In- und Ausland sowie die höheren Kosten zur Schuldentilgung“, hieß es. Die Regierung sei sich bewusst, dass die Sparmaßnahmen den Lebensstandard der Iren beeinträchtigen.

Ministerpräsident Brian Cowen hatte zuvor eingeräumt, dass die bisherigen Sparziele nicht ehrgeizig genug seien, ohne jedoch weitere Details zu nennen. Die Regierung will die Neuverschuldung bis 2014 unter die EU-Obergrenze von drei Prozent der Wirtschaftsleistung drücken.

Quelle: www.orf.at

Inwieweit das alles jetzt Schaumschlägerei ist, und was von diesem Sparpaket übrig bleibt, wird sich im November-Budget herausstellen.

Wenn man bedenkt, dass man grade ein Drittel der neuen Gesamtsumme in die Lebenserhaltung einer längst toten Bank gepumpt hat, relativiert sich das Ganze irgendwie wieder ein wenig.

Schnaps-Partner gesucht ;-)

Nein, hier geht es nicht um Alkohol, sondern um die gute alte Tradition des Dreier- und Viererschnapsens.

Und damit sprechen wir wohl eher nur die ÖsterreicherInnen an, die halbwegs bei uns in der Gegend leben. Denn ich glaube mal, das Spiel wird so in Deutschland nicht gespielt, oder?

Anyway, die Chance ist klein, aber vielleicht gibt es ja jemanden, der bei uns in der Gegend lebt, und gelegentlich mal auf ein paar Partien vorbeischauen möchte?

Wir würden uns freuen.

Sollte übrigens jemand an Schach interessiert sein, da würde ich auch nicht nein sagen. Notfalls auch via elektronischen Medien.

Irland: Die Exporte steigen

Es gibt nicht immer nur Negativschlagzeilen hier auf der Insel. Heute morgen zum Beispiel wurde verlautbart, dass die Exporte von der grünen Insel im vergangenen Jahr deutlich gestiegen sind.

Um 13% stiegen die Exportleistungen Irlands im Warenhandel, und immerhin noch um 9% im Dienstleistungsbereich.

Statistiker der Irish Exporters Association sind sich sicher, dass - sollte dieser Trend anhalten - mittelfristig dadurch neue Arbeitsplätze entstehen.

Und das ist auch gut so.

Dienstag, 26. Oktober 2010

Leichte Entspannung bei der britischen Wirtschaftslage


http://www.bbc.co.uk/news/business-11624742

Zart, ganz zart scheint sich laut diesen Kennzahlen die Wirtschaft auf der grossen Nachbarinsel zu erholen. Und der Oesterreicher in Irland hofft auf positive Auswirkungen westwaerts.

Montag, 25. Oktober 2010

How to LOOK more productive in the office

Fuer alle, die immer das Problem haben, dass jeden Moment der Chef im Ruecken stehen koennte und sieht dass mal wieder statt der Wirtschaftskennzahlen des Unternehmens Solitaire geoeffnet ist, gibt es jetzt eine neue Website:

http://cantyouseeimbusy.com/

Netter Gag. Vor allem der Counter, wieviel Verlust diese Website den Unternehmen schon gemacht hat ...

HIgh in Blarney

Die Legendenbildung rund um den Stone von Blarney ist ja eine weithin bekannte. Wer ihn kuesst, so wird uns erklaert, wird forthin mit Beredsamkeit ausgestattet sein. (Meine Frau hat ihn gekuesst - ich sag mal nichts weiter).

Ebenso haelt sich hartnaeckig die Legende, dass sich ortsansaessige Jugendliche desnaechtens mit dem Stein gar ueble und abscheuliche Scherze erlauben ...

Was Neues kam aber nun diese Woche dazu. Offensichtlich ist man nicht nur beim Kuessen des Steines ganz hoch oben (die enge Wendeltreppe ist dem Klaustrophoben in mir noch heute in furchtbarer Erinnerung), sondern es gibt dort offenbar auch ganz andere Moeglichkeiten, 'high' zu werden.

Staff at the Cork tourist attraction – which attracted 338,000 visitors last year – were shocked when gardaí arrived at the estate last Friday and confiscated another crowd puller – the cannabis sativa and opium plants which were planted in the castle’s prized Poison Garden earlier this year.

Gardaí ordered the gardening staff to dig up both species and removed the plants to a local Garda station, warning the castle’s owner, Sir Charles Colthurst, that he could have been potentially charged under the Misuse of Drugs Act.

He said he was "more than a little taken aback" by the turn of events.

Read more: http://www.irishexaminer.com/ireland/blarney-stoned-gardai-take-cannabis-
from-castle-garden-134153.html#ixzz13N1V0dbL
Also eine illegale Cannabis-Plantage am Schlossgelaende ... Hat auch was.

Freitag, 22. Oktober 2010

Schon wieder Spitzenreiter ...

... nur leider auf der negativen Seite. Irland hat das höchste Budgetdefizit der EU.

No bravo. Rechtzeitig zum verlängerten Wochenende (am Montag ist ja in Irland Bank Holiday) erreichen uns neue Negativschlagzeilen. Irland hat souverän die Spitzenposition in der Eu erkämpft, wenn es um das höchste Budgetdefizit der EU geht.

According to European statistics office Eurostat, the country's budget deficit was 14.4 per cent of gross domestic product (GDP) last year, ahead of Spain at 11.1 per cent and Portugal at 9.3 per cent.
Der Fairness halber sei aber gesagt, dass das bankrotte Griechenland in dieser Studie noch nicht berücksichtigt ist.

Dennoch sind das alarmierende Zahlen. Wenn sie auch nicht unerwartet kommen. Die Milliarden, die die irischen Regierung (die sich dadurch einmal mehr als Sammelsurium der Unfähigen outet) in die diversen Bank-Bailouts gesteckt haben (allen voran die idiotische Wieder- und Wiederbelebung der toten Anglo Irish), schlagen sich in dieser Statistik einmal mehr negativ nieder.

Diese Studie ist das beste Argument für Brian Cowen, sein Megasparpaket im November durchzuziehen - vor allem mit dem Rückenwind der vollkommen überzogenen Sparmaßnahmen beim britischen Nachbarn.

Taoiseach Brian Cowen said that extending the deadline would only increase the national debt and the debt repayments.

A combination of the economic slowdown and the cost of bailing out the banks is partly repsonsible for the ballooning national debt.

The Government is expected to announce an adjustment of €4.5 billion in the upcoming budget.

The State is also facing an interest bill of about €7 billion on its national debt next year, it was confirmed yesterday. Speaking to the Dáil’s Committee on Public Accounts, the Department of Finance's secretary general, Kevin Cardiff, agreed under questioning that an estimate of €7.5 billion was “about right” for the interest bill faced by taxpayers on the national debt.



Diese Studie ist aber vor allem auch das allerbeste Argument dafür, dass dieses Land dringend einen Regierungswechsel braucht. Und einen Wechsel in der finanzpolitischen Strategie (und nicht nur da).

Anyway, mehr zum Thema gibt es hier.

Und ich wünsche dennoch ein wunderschönes verlängertes Wochenende, in einem Land, das wunderschön ist. Und in dem es sich auch sehr gut leben lässt solange man in Lohn und Brot steht. Auch wenn es Turbulenzen gibt. Das zu leugnen wäre fehlsichtig.

Ohne Worte

Höflich auch beim Snackkauf

Heute vormittag, in der Schlange beim lokalen Centra, wo dutzende Mitglieder der Arbeiterfront Irlands nach überteuerten und überfetteten Breakfast Rolls und Toasted Sandwiches dürsten.
Vor mir ein ca. 30jähriger Geschäftsmann im Businessanzug mit Krawatte. Seine Bestellung hat irgendwie meinen Tag gerettet.

O-Ton: "Good Morning, my name is Roger and I'd like to order a Breakfast Roll."

Beste Manieren auch beim Snackkauf - ist das nicht herrlich?

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Die Sache mit der SMS-Nachricht

Seit Anfang dieses Schuljahres gibt es in der Schule unseres Sohnes ein neues System. Eltern von Schülern, die abwesend sind, werden per SMS verständigt. Schulschwänzen unmöglich also.

Eine gute Sache.

Die aber leider den einen oder anderen Haken hat.

Vor zwei Wochen hat sich unser Sohn um 10 Minuten verspätet. Das übliche Morgen-Bummeln halt. Und ist dann in die Klasse gekommen, und hat am Unterricht teilgenommen.

Dennoch haben meine Frau und ich um 10 vor 10 eine SMS bekommen, dass er abwesend ist. In der Schule ist keiner ans Telefon gegangen, und Sohnemann hat auch nicht abgehoben (wie auch, er muss ja sein Handy in der Schule ausschalten.)

Nachdem wir eine halbe Stunde gewartet haben, bin ich schliesslich heimgefahren - man macht sich ja Sorgen. Unser Hund dachte, es ist Weihnachten, weil Herrchen um halb elf schon heimkommt. War es aber nicht.

Ich bin nur auf der Suche nach unserem Sohn gewesen. Und habe ihn schliesslich direkt in der Schule gefunden. Die naheliegendste Lösung. Aber trotzdem war es mir die Stunde Zeit und die paar Liter Sprit wert, um sicher zu gehen.

Als ich dann mit seiner Lehrerin sprach und sie fragte, ob man das vielleicht noch einmal gegenprüfen könnte, erntete ich eher Unverständnis. Das sei zu kompliziert, und personell nicht machbar ... Blablabla.

Im Endeffekt also gut ausgegangen das Ganze.

Aber offensichtlich ist mein Einwand nicht ganz auf taube Ohren gestossen.

Als unser Sohn gestern nämlich wirklich krank und abwesend (nicht geistig, sondern in der Schule!) war, haben weder meine Frau noch ich diese Benachrichtigung bekommen. Offensichtlich sind wir von der Liste gelöscht ...

Die wollen wohl nicht nochmal, das ich leicht erzürnt das Schulgebäude betrete ...

Dienstag, 19. Oktober 2010

Es frostet

Irland melder: Höchste Zeit, die Eiskratzer zu entstauben.

Ich bin heute Morgen mal wieder etwas früher (soll heissen um kurz nach Fünf) Richtung Büro unterwegs gewesen. Abgsehen davon, dass es mir schon viel zulange dunkel ist um diese Jahreszeit, war es auch schweinekalt.

Spektakulär aber immerhin die Eindrücke: Der Blick von der N81 auf die Lichter, die langsam in Dublin angehen. Und dann direkt hier in Tallaght der Blick gegen den Himmel, wenn sich der Nebel lichtet und die Sonnenstrahlen durchkommen.

Kamera? Natürlich keine dabei.

Aber ein ganz besonderer Genuss in der frühen Morgenstunde. Irland ist schön.

Die Suche nach dem Namen

Derzeit gibt es hier bei uns einen mehr oder minder betriebsinternen Wettbewerb. Nach acht Jahren unter derselben Flagge haben wir uns kürzlich dazu entschlossen, im Sinne des Anwachsens und des Ausbaus der Dienstleistungen unsere Firma komplett zu 'rebranden' wie das heute so schön heisst.

Soll heissen, wir suchen einen neuen Namen für die Firma, um mit Jahresanfang 2011 komplett im neuen Gewand anzutreten.

Nun, in Zeiten wie diesen eine sehr gefährliche Entscheidung. Denn meistens heisst Namensänderung irgendwie Umbruch, und allzu oft ist eine Namensänderung auch schuldmäßig erzwungen.

Nichts davon trifft auf uns zu. Bei uns geht es lediglich darum, vom alten, zu spezifischen Namen wegzukommen, und die "neue Breite und Qualität" in einem möglichst kurzen Begriff festzuhalten.

Ach ja, bisher hieß die Firma Digiprint. Viel zu spezifisch auf ein mittlerweile bei uns sehr kleines Segment, den Digitaldruck, ausgerichtet. Aber immerhin ein gebrandeter Markenname.

Durch Zukäufe in der Republik und im Norden ist die Firma aber längst diesem Namen entwachsen, und deshalb gibt es jetzt den neuen Markenauftritt.

Und damit erstmals die Gelegenheit, als Kunde und nicht als Lieferant mit einigen irischen Werbeagenturen zusammenzuarbeiten.

Aber das ist eine andere Geschichte, und die soll ein anderes Mal erzählt werden.

PS.: Wenn jemand Vorschläge hat, einfach aus dem Bauch heraus: Die Kommentarfunktion steht immer zur Verfügung ;-)

Samstag, 16. Oktober 2010

Wir gratulieren ... Wozu eigentlich?

Congratulations!

Dear Mr ...,

from the information that you have provided so far, it is unclear what level of Magnet Broadband we can provide to you.


Warum mir dazu gratuliert wird, dass alles unklar ist, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis ... ;-)

Passiert heute beim Versuch, Magnet Broadband fürs Heim zu ordern ....

Das Geschäft mit dem Tod

Das Geschäft mit dem Ableben ist ein großes und gutes, das ist nichts Neues. Von diesem wirtschaftlichen Kuchen wollte ein mittlerweile 59jähriger ehemaliger Angestellter des Clare County Councils offensichtlich auch ein Häppchen ergattern.
Diese Woche musste er vor Gericht erscheinen, weil er sich im Zeitraum zwischen 1999 und 2009 mithilfe eines gefälschten Belegbuches rund 20.000 Euro ergaunert hatte. Dabei handelte es sich um Anzahlungen auf Grabplätze in einem alten Friedhof in Kilkishen.
Der "gute" Mann steckte das Geld in seine eigene Tasche. Dieser Betrug flog aber zum Glück im Vorjahr auf, er wurde entlassen, und musste nun den Gang zum Gericht antreten. Vorläufig vertagt bis Anfang Dezember ...

Say Goodbye with a Smile

Heute ist der Tag, an dem Thomas und seine Familie Irland verlassen. Anzunehmenderweise für immer. Während ich diese Zeilen schreibe, sind sie wahrscheinlich schon auf der Fähre Richtung England, mitten im Aufbruch zu einem neuen Leben.

Auch wenn der Zeitpunkt überraschend war, der Schritt an und für sich ist es nicht. So glücklich wie am Anfang war er wohl nicht mehr in den letzten Jahren, und daher war der Aufbruch eine logische Konsequenz.

Thomas war der erste deutschsprachige Kontakt, den ich hier auf der Insel hatte. Er ist mir in vielen Situationen - gerade in den Wirren des Starts auf der Insel - immer mit bestem Rat und Tat zur Seite gestanden, und darum zerquetsche ich heute die eine oder andere virtuelle Träne ob dieser Nachricht.

Aber: Jeder Neuanfang bringt auch Positives. Und darum wünsche ich Dir, Thomas, und Deiner Familie alles erdenklich Gute für den Neustart, und hoffe auf zwei Dinge: Erstens, dass sich eure Erwartungen und Wünsche auf der großen Nachbarinsel realisieren lassen. Und zweitens, dass der Kontakt nicht ganz abreissen möge. So gross ist die Entfernung ja dann auch wieder nicht.

Dem gebürtigen Wiener wollte ich eigentlich eine wunderbare Nummer eines anderen Wieners widmen, die gibt es aber leider nicht auf YouTube.

Deshalb höre ich hier die mp3-Aufzeichnung von Christian Kolonovits: "Say Goodbye with a Smile". Alle Gute Euch dreien, und auch der Hündin des Hauses!

Freitag, 15. Oktober 2010

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Unglaublich. Wahr?

Wenn man nachstehenden Artikel so liest, fange zumindest ich ein wenig zu zweifeln an. Klar, Tierliebe kann fanatisch sein. Aber dass der gesunde Menschenverstand so dermassen aussetzt, ist schon sehr aussergewoehnlich.
Dass es diese Art von Geschaeften gibt, weiss ich. Darueber ist oft genug zu lesen. Aber dass es um diese Summen geht (gut, wird wohl nicht der Regelfall sein), das erstaunt mich doch.
Ab ins Tierheim, bitte, da warten genug reelle arme Kaetzchen auf ein gutes neues Heim. Muss ja nicht immer unbedingt ein Rasseexemplar sein. (Bericht aus www.orf.at)

22.000 Euro für "Gratiskatze" bezahlt
Was eine geschenkte Katze sein sollte, sind für eine 19-jährige Frau aus Thalgau (Flachgau) am Ende Ausgaben über 22.051 Euro geworden, ohne je ein Tier erhalten zu haben. Sie wollte das Kätzchen übers Internet kaufen.














"Britische Kurzhaarkatze" aus Kamerun
Die junge Frau hatte im August im Internet nach einem Kätzchen gesucht und war dabei auf eine Adresse gestoßen, wo eine "britische Kurzhaarkatze" angeboten wurde.

Auf ihre Anfrage wurde per E-Mail geantwortet, dass der Vierbeiner nichts kosten würde, nur für den Transport aus Kamerun sei das Flugticket über 100 Euro zu bezahlen.














Laufend kamen Zahlungsaufforderungen
Danach kamen laufend weitere Mails, in denen die junge Frau zu Zahlungen für Versicherung, gewisse Papiere, Impfungen, EU-Pass, Quarantäneaufenthalte, Transportkisten und Ähnliches aufgefordert wurde.

Stets wurde ihr mitgeteilt, dass sie das Geld bei Lieferung des Tieres zurückbekommen werde.














Am Ende waren es 23 Überweisungen
Am Ende waren es 23 Überweisungen über insgesamt 22.051 Euro nach Kamerun. Als Anfang Oktober das heiß ersehnte Haustier zum vereinbarten Liefertermin nicht in Thalgau ankam, erstattete die Frau schließlich Anzeige bei der Polizei.

Montag, 11. Oktober 2010

Mal schnell die Kontoauszüge checken ...

... vielleicht gibts ein paar Euro fuffzig retour?

Banks could be forced to repay up to €100m to overcharged customers.

The head of an Oireachtas committee said this morning that he would be meeting with people from within the banking sector this week after claims of massive overcharging by banks over the past decade.

Cork North West TD Michael Moynihan said that judging on the information he would receive, he would bring it and any evidence of overcharging to the Financial Regulator.

The Fianna Fáil TD is chairman of the Joint Oireachtas Committee on Economic Regulatory Affairs and the allegations are believed to have been supplied to him by whistleblowers from within the banking sector.

The alleged overcharging took place in the form of additions to interest rates or fees charged to customers.

The Fianna Fáil TD is chairman of the Joint Oireachtas Committee on Economic Regulatory Affairs.

It is thought that all the main banks, except for permanent tsb, figure in the allegations. Just last week, Financial Regulator, Matthew Elderfeld, told the committee that overcharging was an area for enforcement action.

“I fear that some level of over-charging may always be with us due to systems problems, but I want to make sure that firms respond to problems with more energy and speed than in the past,” Mr Elderfield said.

Over the past 10 years, Irish banks have been forced to pay back some €180m to overcharged customers.

Read more: http://breakingnews.ie/ireland/up-to-100m-to-be-repaid-to-overcharged-bank-customers-477261.html#ixzz12449ML4R

Freightquote: Genausoschnell gegangen wie gekommen

Es ist kaum zwei Jahre her, dass Freighquote, einer der Branchengiganten im Transportwesen, seine Europazentrale in Dublin aufmachte. Mit Ministerinnenglückwünschen, vielen Positivmeldungen und vielen geschaffenen Arbeitsplätzen.

Nun, lange hat das leider nicht gewährt, wie wir heute Morgen festgestellt haben (wir haben Freightquote für Shipments nach Dubai und in die VAE verwendet.

Offenbar wurde dort schon sang- und klanglos wieder zugesperrt. Schade drum, vor allem um die Arbeitsplätze. Und das sagt einer, der von dort auch ein Job-Offer hatte anno dazumal, im Jahr 2008.

Denn auch wenn es vorläufig angeblich noch etwas weitergeht dort, lange wird sicher nicht mehr offen sein.

Freitag, 8. Oktober 2010

Der wirtschaftliche Aufschwung kommt 2011

Nein, ich bin nicht betrunken, und es ist auch nicht zu früh am Morgen für klare Gedanken. Und auch ich bin mir bewusst, dass Brian Cowen im November ein Sparpaket inthronisieren will, dass alles vorangegangene in den Schatten stellt. Und das Irland gerade diese Woche wieder weitere fünf Milliarden in die sinnlose Rettung einer unnötigen Bank gesteckt hat, und eine weitere Ratingagentur das irische Rating um eine Stufe verringert hat.

Dennoch, wenn ich von unseren Firmenkennzahlen ausgehe, könnte die nachstehende Meldung durchaus der Wahrheit entsprechen. Und somit bleibt Hoffnung auf ein besseres 2011.

Just one more quarter until the recovery. That’s according to the latest forecast from the Central Bank (see blog link below). It might seem optimistic, but they are being conservative, and their forecasts are less than bullish, so we feel it’s a reasonable outlook. We know there is a lot of pent up demand out there – as we noted in the last issue – but consumers will be slow to reduce their savings and open their purses and wallets for some time yet. Though they will eventually – hence the forecast.
>
> For the bulk of Irish businesses – dependent as they are on the domestic market – it looks like 2011 will bring some rain to the parched consumer landscape. After three years of drought, any return to growth – however anaemic – will be very welcome.
>
> Also, for those marketers itching to put their prices up, there’s even more good news – inflation has returned and will continue to rise through 2011. But make sure you’ve tested your customers’ price sensitivity before you get carried away with putting up your prices, fees and charges.
>
> Remember, our mission at Amárach Research is to help our clients succeed through world class market research, grounded in unique Irish insights. And some foresights, from time-to-time. We hope you enjoy this edition of consumerforesight: do feel free to pass it on to those who might benefit

Dienstag, 5. Oktober 2010

VodafOHNE Internet geht's auch ...

denkt zumindest einer von Irlands größten Mobile-Broadband-Anbietern (übrigens: Hack was bin ich stolz auf das Wortspiel im Header) schon seit mehr als drei Wochen.

Solange schon können wir nämlich nur noch via GPS surfen und nicht via 3G, und dementsprechend eigentlich gar nicht. Das Downloaden eines 7 MB großen Firmenemails gestern Abend hat eine Stunde und 11 Minuten gedauert ...

Nun ist es ja nicht gerade so, dass der Schreiber dieser Zeilen samt Familie an der kirgisischen Schluchtengrenze wohnt, sondern in einem eigentlich gar nicht mal mehr so kleinem Commuter-Vorort von Dublin. Räusper. Naja, etwas großzügiger ausgelegt halt.

Dennoch ist trotz unzähligen Anrufen bei der Hotline in den letzten Wochen nicht mehr aus Vodafone rauszuquetschen, als dass man am Problem arbeitet. Angeblich wird der ganze Mast ersetzt, weil nach jeder Reparatur direkt beim Einschalten das ganze Netz wieder kippt.

Nun, in unserem Fall auszuhalten (eine Gutschrift wäre trotzdem nett, liebe Vodafone, Euer Rechnungswesen scheint nämlich noch fehlerfrei zu funktionieren beim Abbuchen). Sohnemanns Facebook-Eskapaden gehen halt langsamer von Statten als sonst, seine Online-Freunde werdens überleben.

Wer allerdings berufsmäßig jetzt in der Gegend von Blessington sitzt, ist mehr oder weniger am A..., aufgeschmissen also. Außer man wechselt zu Eircom, die offenbar die einzigen sind, die halbwegs vernünftiges Broadband anbieten in der Gegend. Imagine/Wimax verspricht schon seit langem, ist aber noch immer die 20 Kilometer von Dublin raus noch nicht vorgedrungen.

Wenigstens funktioniert das 3G am iPhone, ist ja auch schon mal was.

Montag, 4. Oktober 2010

Dining in Donabate

Gepflegt Essen zu gehen, kann in Irland eine abenteuerliche Unternehmung sein. Auf eines kann man sich jedoch verlassen: auf den überhöhten Preis.
Oftmals ist man aber bei der örtlichen Chipper-Bude besser aufgehoben qualitätsweise als im Nobelrestaurant.

Umso mehr freut es mich, dass wir eine löbliche Ausnahme gefunden haben. Wir waren am Samstag Abend in Donabate on the Beach, im Signal Restaurant, das seinerseits zum Waterside House Hotel gehört.



Warum dort? Nun, das Hotel ist ein Kunde von uns, und deshalb haben wir das mal ausprobiert.

Und waren rundum zufrieden.

Ein gepflegtes 3-Gänge-Menu (die beste Creme Brulee ever) mit Getränken, Kaffee und allem drumherum für unter 100 Euro für 3 Personen. Und die Qualität: Sagenhaft.

Dazu der sensationelle Ausblick: Das Hotel liegt direkt, und zwar wirklich direkt am Meer.

Wer auf der Suche nach einem gepflegten Menu in tollem Ambiente ist: Nix wie hin.