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Donnerstag, 30. September 2010
The End of September ...
Und somit beginnt dann Morgen das letzte Kalenderquartal des Jahres 2010. Und gleich mit einem Feiergrund. Morgen ist unser dritter Hochzeitstag. Und somit Zeit, nach der Arbeit ein Wochenende ohne Computer und Handy anzustarten, und mal den Stress abzuschuetteln und die irische Gemuetlichkeit wieder ins eigene Leben einziehen zu lassen.
Es bleibt die Hoffnung, dass der Oktober weniger Stress, aber aehnlich viele positive Ereignisse bringt als der September.
Und es bleibt, allen hier ein schoenes Wochenende zu wuenschen - auf ein Wiederlesen am ersten Montag im Oktober.
Mittwoch, 29. September 2010
Montag, 27. September 2010
Tax-Plakette in Photshop? Sorry, Schwachsinn.
Mal den Fakt beiseite gelegt, dass das die Aufforderung zu einer Straftat darstellt, und man doch grade auch als Einwanderer die Autosteuer genauso bezahlen koennte und sollte wie ein Einheimischer, und auch den Fakt dieser daemlichen 'Die-Polen-machens-ja-auch-so'-Aussage beiseite gelassen - es geht schlicht und einfach nicht.
Zwar waere es technisch moeglich, aber das Risiko einer sofortigen KFZ-Stillegung und eines Strafverfahrens wegen der paar-Hundert-Euro in Kauf zu nehmen, grenzt an Idiotie.
Hier in Dublin (und ich denke nicht nur hier) verfuegt die Polizei naemlich ueber moderne Scan-Geraete, die die Faelschung, auch wenn sie noch so gut sein sollte, sofort als solche entlarven. Und dann wirds richtig teuer und ungemuetlich. Soll, laut meinem Mechaniker, uebrigens sogar funktionieren, wenn man nur einem Garda-Wagen mit solchen Scanner entgegenfaehrt.
Ich kann nur hoffen, dass sich durch diesen "Tipp" niemand beeinflussen laesst.
Lieber die Tax zahlen, das gehoert hier zum Leben einfach dazu. Auch wenns beim Zahlen schmerzen sollte, aber so ist man auf der sicheren (und rechtlichen) Seite. Und die Versicherung zahlt man ja hoffentlich auch, oder?
Freitag, 24. September 2010
Was wir nicht lesen wollen ...
Laut dem dortigen Bericht steuert Irland auf eine erneute Rezession zu.
Mal abwarten ...
http://orf.at/stories/2016210/2016212/
Donnerstag, 23. September 2010
Dann wirf doch den ersten Stein, Brian!
Taoiseach Brian Cowen insisted today that people must start spending more cash as he dismissed claims that Ireland was heading for a double-dip recession.
Official figures revealed the economy began to contract again between April and June after showing the first signs of recovery in the previous three months.
Read more: http://breakingnews.ie/ireland/cowen-urges-people-to-spend-more-to-offset-economic-setback-474843.html#ixzz10MilOgGR
Brian Cowen teilt uns heute in seiner unmissverstaendlich unschluessigen Art mit, dass die Krise doch ganz schnell bewaeltigt waere, wenn nur Frau Irin und Herr Ire (sowie natuerlich auch saemtliche Andersstaatliche, die hierzulande weilen) endlich wieder anfingen Geld auszugeben.
Im Kern der Sache hat er uebrigens voll und ganz recht.
Dennoch werden es viele als Hohn und Spott auffassen in Zeiten von Massenarbeitslosigkeit und Lohnkuerzungen. Denn fuer viele gibt es nichts, dass man "mehr" ausgeben koennte.
Und solange der Staat nicht mit gutem Beispiel vorangeht und endlich RICHTIG investiert anstatt ueberall zu streichen und zu kuerzen, wird auch die Bevoelkerung wohl eher nicht gewillt sein, den Sparstrumpf (so er denn noch gefuellt ist) anzufassen ...
Mittwoch, 22. September 2010
Wunder gibt es immer wieder ...
Vor Kurzem habe ich hier im Blog von einem auf dem Weg zu uns verschollenen Paket berichtet. Und das steht in direktem Zusammenhang mit dem oben angesprochenen Wunder.
Wir haben unseren Familien in der alten Heimat eine neue Bestellung durchgemailt (Danke fuers erneute Senden uebrigens) - und dieses Paket ist in der Regellaufzeit von einer Woche am Montag bei uns in Dublin angekommen.
Aber: Nicht nur dieses Paket. Mit gleicher Post kam auch ein zweites Paket, naemlich das vor 6 Wochen gesendete. Als waere nichts geschehen. Nur die Aufgabepapiere aus Oesterreich wurden sinnigerweise vor der Zustellung entfernt.
Ueberraschend dabei: Sogar die meisten der Waren waren noch brauchbar.
Ich denke mal, das Paket ist irgendwo in einem Eck in einem Postamt gelegen, und als eine erneute Sendung auf den hierzulande ungewohnten Nachnamen kam, hat sich irgendwo in irgendeiner Poststelle jemand wieder an den Staubfaenger erinnert, und ihn gleich mitgeschifft ...
Naja, wenigstens ist so ein Mysterium aufgeklaert worden ...
Freitag, 17. September 2010
Der Musiktip zum Wochenende
Diesels "Sausalito Summernight" ist mir diese Woche mal wieder ins Gedächtnis gekommen, und YouTube sei Dank findet man das Ganze auch in ganz guter Qualität. Lang nicht mehr gehört, lange vergessen, aber trotzdem gut ...
Ansonsten bleibt mir nur noch, ein schönes, wenn auch weitgehend verregnetes Wochenende zu wünschen :)
Donnerstag, 16. September 2010
Irland hat den Spitzenplatz in der EU inne ...
Schon klar, das beinhaltet die Boomjahre, den keltischen Tiger. Und wahrscheinlich schaut die Entwicklung seit dem Rezessionsbeginn genau gegenlaeufig aus.
Aber wir bleiben hier und erhalten den Status Quo ...
Aus den heutigen Irish Times, mit vielen interessanten Zahlen:
Ireland’s population increased at the fastest rate in the European Union between 2000 and 2009, according to a wide-ranging report on social and economic progress.
The Measuring Ireland’s Progress 2009 report was published by the Central Statistics Office today.
It reveals the population increased by 17.7 per cent to 4.46 million in the period 2000 to 2009, the highest rate of increase in the EU.
The rate of natural increase of the population in Ireland was 10.5 per 1,000 in 2008 compared with an EU 27 average of only 1.2.
Life expectancy at birth in Ireland is 76.8 years for males and 81.6 years for females, figures described as “reasonably close to the EU average”.
The State also had the highest proportion of young people in the EU and the lowest proportion of old people.
The report found Ireland had the lowest divorce rate and the highest fertility rate in the EU.
On economic issues, the report states the productivity of Irish workers is about one third higher than the EU average, measured by gross domestic product per person employed.
“As Irish employees work longer hours, the productivity per hour worked is relatively lower, but still about 4 per cent above the EU average,” it said.
Ireland’s employment rate fell below the EU average, and its unemployment rate was the sixth highest rate in the EU last year.
The report notes that GDP fell sharply for the second year in a row last year.
The value of GDP fell by 11.3 per cent in 2009. The public balance deficit, at 14.3 per cent of GDP, was the highest of any EU member state.
Government debt increased to nearly two-thirds of GDP, having been only a quarter two years before, according to the report.
Despite this, Ireland still had the second highest GDP per capita in the EU 27 at 31 per cent above the EU average.
While inflation fell in 2009 – the only other EU states with price falls were Portugal and Spain – Irish prices “remain high by EU standards”.
An average of €3,299 per person was spent on non-capital public expenditure on healthcare in Ireland in 2008, an increase of nearly 62 per cent on the 1999 level.
But total expenditure on health is lower than the EU 27 average.
On housing, the report says the number of homes built peaked at almost 90,000 in 2006 “before collapsing to about 26,400 in 2009, the level that prevailed before the mid-1990s”.
The average value of a new housing loan in Ireland rose from €92,000 in 1999 to €270,000 in 2008.
Dienstag, 14. September 2010
Ein ruhiger Tag fürs neue Lieblingsspielzeug
So bleibt nur das Handy, und das ist ja seit gestern das neue iPhone 4G. Ein tolles Gerät. Nur leider derzeitein besserer MP4-Player, telefonieren geht nur mit Headset. Mein Gerät wurde fehlerhaft ausgeliefert, Lautsprecher und Hörteil defekt. Wackelkontakt angeblich, wird morgen kostenlos ersetzt.
Bis dahin aber macht das Teil gewaltig Spaß. Trotz Apple-Sonderheiten wie der kleineren SIM-Karte, deretwegen man eine halbe Stunde in der Three-Hotline verbringt um sie freischalten zu lassen.
Auch spannend: Ich habe mein iPhone nicht mit meinem Mac synchronisieren können. Dazu würde ich ein neueres Betriebssystem benötigen, und ich kaufe mir sicher kein neues MacOS nur fürs iPhone.
Also synchronisiere ich mittels Laptop, und auf dem läuft ein 10 Jahre altes Windows XP ohne jegliches Problem ...
Montag, 13. September 2010
Wegen der paar Scheine ... Tststs
Insofern kann es der Schreiber dieser Zeilen ueberhaupt nicht nachvollziehen, was da einem armen schwedischen Touristen gestern passiert ist.
Customs officials at Rosslare Europort have seized €91,000 from a Swedish national under the Proceeds of Crime Act.
The man in his forties was stopped by officials as he was about to board a ferry to France.
The seizure is the result of routine risk-profiling.
Officers were granted a three-month detention order this morning by Judge Donnacha Ó Buachalla in Wexford District Court, to carry out further investigations.
Read more: http://breakingnews.ie/ireland/customs-stop-man-at-port-with-91k-473361.html#ixzz0zPb8zDWg
Wegen der paar Moneten ... ;-)
Freitag, 10. September 2010
Der Musiktipp zum Wochenende
What a Week
Einige Kennzahlen:
Am 9. September wurde der Monatsumsatz vom September 2009 bereits übertroffen.
Zusätzlich zu unserem Design-Team arbeiten derzeit nicht weniger als 7 Freelancer an unseren diversen Projekten. Die Vergleichszahl 2009: 0
Unser Chef hat sich nach monatelangem Drängen dazu durchgerungen, endlich die gewünschten I-Phones anzuschaffen (und das ist das beste Zeichen des Aufschwungs).
Wir suchen wieder neues Personal, diesmal nicht nur im Verkauf, sondern auch in der Produktion.
Alles in allem eine überraschende Entwicklung, und zwar eine sehr positive. Wenngleich das kein Generalsegen für die geschundene Druckindustrie ist. Ich weiß nämlich aus vielen Gesprächen, dass es in vielen anderen Betrieben gaaaanz anders ausschaut.
Es scheint sich aber jetzt doch bezahlt zu machen, dass wir im Vorjahr im Gegensatz zu vielen Anderen nicht total den Sparstrumpf festgehalten haben, sondern trotz Rezession unser aggresives Werbekonzept weiter gefahren sind, und sogar verstärkt haben, und auch in neue Technologien investierten.
Ein Va-Banque-Spiel, dass aber jetzt scheinbar Früchte trägt.
Und mal ganz persönlich bemerkt: In der jetzigen Zeit - egal in welchem Land - einen sicheren, ganz gut bezahlten Job zu haben, ist doch eine der schönsten Dinge, die es gibt, oder?
Fingers crossed that it will stay like this ...
Mittwoch, 8. September 2010
Ein neues Heim für heimatlose Tiere
Auch wenn der Tierschutz in Irland ein Feld ist, wo noch gewaltiger Nachholbedarf herrscht, so gibt es schon eine Menge sinnvoller Aktionen und Vereine, die sich um eine Vielzahl von herren- und schutzlosen mehrbeinigen Lebewesen kümmern.Eine der schönsten Seiten meines Berufes ist, dass man hin und wieder im Rahmen des (zu dürftigen) karitativen Budgets auch Charities, also Wohltätigkeitsorganisationen, ein wenig unter die Arme greifen kann.
So hatte ich in den letzten Wochen im Rahmen einer Kampagne das Vergnügen, das DSCPA - Dogs and Cats Home in der Mount Venus Road in Dublin etwas näher kennenzulernen, und bin zu dem Schluss gekommen, dass dort großartige Arbeit im Rahmen der noch sehr bescheidenen Möglichkeiten geleistet wird.Neben einem Tiernotdienst und einem großzügigen Gelände, auf dem hunderte Tiere (von Meerschweinchen bis hin zu Pferden) auf neue Besitzer warten.
Außerdem steht ein 2-Millionen-Anbau (man vergleiche die Summe mit den 380 Millionen für ein neues Konferenzzentrum ohne Taxistand und Klogenehmigung in Dublin) kurz vor der Vollendung - es gibt bald auch eine offen zugängliche Tierarztpraxis für jene, die es sich nicht leisten können zum örtlichen Vet zu gehen, ein großes Freispielgelände usw.
Finanziert wird das Ganze zu 96% (!) aus Spendengeldern. Und auf eben diese Spenden ist das DSPCA immer wieder angewiesen. Schon ab 12 Euro im Monat ist man dabei.
Wer Interesse hat: auf www.dspca.ie gibts genauere Infos. Und vielleicht sieht es mancher, der das liest, so wie ich: Im Gegenwert von 2,5 Pints im Monat kann schon etwas viel sinnvolleres unterstützt werden.
Montag, 6. September 2010
Der Musiktipp zum Wochenende *ggg*
Eine Nummer, die ich immer und immer wieder hören könnte. Trotz oder vielleicht auch wegen des sehr traurigen Ursprungs. Requiem ist einem jungen Fan gewidmet, der auf einem Karthago-Konzert zu Tode getrampelt wurde ...
Verschwundene Pakete zum Wochenstart
Mehr als zwei Wochen ist das letzte Paket nun unterwegs, und noch immer nicht in Sicht. Normalerweise sind die Pakete in 4 bis 5 Tagen am Ziel, ohne jedes Problem.
Aber diesmal offenbar ist eines unserer Pakete abhanden gekommen. Und wir werden es wohl abschreiben können. Denn da es Lebensmittel beinhaltet, wäre wohl der Inhalt selbst im Falle des Doch-noch-Ankommens ohnehin unbrauchbar.
Schade drum, aber at the end of the day wahrscheinlich natürliche Ausfallsquote.
Mittwoch, 1. September 2010
Wenn der Ferrari brennt
http://www.bbc.co.uk/news/business-11156782
Weder Neid noch Schadenfreude, aber irgendwie kommt einem ein Schmunzeln aus ...
Sun is back
Und morgen - seine Klasse als letzte der Schule - geht es auch fuer Sohnemann wieder back to usual, die Schule beginnt wieder. Nach viel zu langen Ferien wird also die sommerliche Fadesse wieder aus seinem Leben verdraengt, und die - von allen Kindern - ungeliebte Schulsaison beginnt.
In Irland passiert derzeit jede Menge, aber durch das absolute Arbeitschaos (Noch immer Urlaubszeit, aber das Arbeitsvolumen hat schon wieder mindestens Normalstand - Tendenz steigend) bleibt gar keine Zeit, dass fuer mich persoenlich alles zu verarbeiten, geschweige denn, meine Meinung auch hier kundzutun.
Aber anyhow: We'll keep on fighting - und ab morgen gibts wieder mehr aus Irland. Warum? Weil ich mir jetzt - everytime is a first time - ein gebrauchtes Notebook mit WiFi zugelegt habe, um endlich nicht mehr auf Desktop-PCs angewiesen zu sein.
Jaja, ich weiss schon, ich bin nicht gerade am neuesten Stand der Technik. Aber was solls.