Mittwoch, 31. März 2010

Nur falls sich jemand wundert, wohin in diesem Land sein Steuergeld verschwindet ...

Nationalised Anglo-Irish Bank today announced the biggest corporate losses in Irish history – €12.7bn.

The lender’s accounts were released a day after the Government revealed it was pumping another €8.3bn into the bank.

The bank said it had been an “exceptionally difficult” 15-month period since it was nationalised in January last year.
http://breakingnews.ie/ireland/anglo-irish-bank-announces-largest-loss-in-irish-corporate-history-452181.html

Dienstag, 30. März 2010

Geht jetzt Quinn Healthcare den Bach runter?

Oha, das ist aber dann doch eine Überraschung. Laut heutigem Bericht der Irish Times (online) wurden vorübergehend zwei Administratoren zur Finanz- und Geschäftskontrolle der Quinn Insurance Group (mit Ausnahme der Lebensversicherungssparte) bestellt.
Meist ein untrügliches Zeichen, dass die betreffende Firma in sehr ernsten finanziellen Schwierigkeiten ist. Vor allem, weil dies auf Betreiben des Financial Regulator erfolgt ist.
This counsel had had the effect of reducing the insurer's assets by some €448 million and had "wiped out" the company's solvency cushion. The company counsel said had on the figures gone from a position of having assets over liabilities of some €200 million to now have an excess of liabilities of more than €200 million.

Counsel added these guarantees had been in place since 2005 but were only coming to light now. Counsel said a number of Quinn Insurance's directors were not aware of the guarantees made by the subsidiaries.

Counsel said that the regulator also had concerns over Quinn Insurance's internal financial control mechanisms and accounting. This information had been given to the regulator by the company itself, the court was told.

The provisional administrators will carry on the affairs of the company as a going concern and conduct business with a view to putting it on a sound commercial footing.

Ob dass das Ende für das einst prestigeträchtige Versicherungsunternehmen von Sean Quinn einleitet, kann man noch nicht absehen. Vorläufig geht es auf jeden Fall mal weiter. Wielange, das ist allerdings fraglich. Fakt ist aber, dass die ohnehin gestiegenen Raten von Hibernian Aviva und VHI, den einzigen beiden wirklichen Mitbewerbern am großen Markt der privaten Krankenvorsorge in diesem Land, wohl weiter steigen dürften, wenn Quinn den Bach runtergeht.

Dieses Thema wird uns wohl noch einige Zeit beschäftigen ...

Rückkehr zum Winter

Heute morgen, kurz vor 6 Uhr: Der Hund ungewohnt unruhig vor der Schlafzimmertür, und es fröstelt ein wenig im Zimmer. Der Grund, sofort erforscht durch einen schockierten Blick aus dem Fenster raus: Der Winter ist wieder da. Etwas überraschend und absolut ungewollt nach den letzten wunderbaren Wochen.
Aber es hat in der Nacht wieder ordentlich geschneit, und die weiße "Pracht" kommt noch immer nieder. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass der Arbeitsweg heute wieder einmal relativ interessant werden dürfte. Ich habe am Morgen noch einen Termin in Kilcullen, darum bleibt mir der Stau nach Dublin diesmal erspart. Wenigstens was.
Meinetwegen hätte sich der Schnee dieses Endmärz-Intermezzo ruhig sparen können. Aber mit dieser Meinung bin ich ja sicherlich nicht alleine.

Montag, 29. März 2010

Fucking Hell

Nein, keine Angst, ich habe nicht meine gute Kindheitsstube beiseite gelegt, und dies ist auch kein direkter Bezug zu den Vorgängen rund um katholische Würdenträger.
Vielmehr handelt es sich um einen Post zu des Mannes liebstem Thema: Bier.
Eine deutsche Firma wollte für ihr edles Gesöff den Markennamen "Fucking Hell" registrieren lassen, was von der Kartellbehörde zunächst abgelehnt wurde. Daraufhin wurde es erneut versucht, diesmal mit dem "erklärenden" Zusatz, dass der Gerstensaft in der oberösterreichischen Ortschaft Fucking entstehen würde.
Nur: In der immerhin stolze 93 Einwohner zählenden Ortschaft (die nur deshalb überhaupt bekannt ist, weil Witzbolde mehrere Male im Jahr die Ortstafeln stehlen) weiß niemand etwas davon.
Und deshalb wurde die Eintragung der Marke nun erneut abgelehnt.

Was mich wieder an einen alten Witz aus der alten Heimat erinnert. Dort hofft man nämlich, dass Fucking niemals den Status eines Kurortes erlangt. Denn dann hieße es Bad Fucking ...

Jaja, ich weiß ... ;-)

Einen Bericht dazu gibt es heute auf www.orf.at

Zwei kurze Wochen ...

... stehen ins Haus, arbeitsmäßig gesehen. Diese Woche ist der Freitag frei (Good Friday), und durch den folgenden Ostermontag gibt es diesmal ganze vier Tage Wochenende. Und zwei kurze Arbeitswochen hintereinander.
Ob ich mich darüber freue? Ja und nein. Natürlich sehne ich mich den vier freien Tagen entgegen, weiß aber auch aus Erfahrung, dass kurze Arbeitswochen bei weitem nicht weniger Arbeit bedeuten, sondern eher eine Kompression der vorhandenen Arbeit in weniger Wochentage. Und damit dürfte es in den nächsten beiden Wochen ohnehin mal wieder drunter und drüber gehen.
Speaking of work: Nach einem eigentlich schon sensationellen Februar hat der März noch einmal alle unsere Erwartungen und Planungen bei Weitem übertroffen. Unsere Geschäftslage nähert sich wieder an an die guten Jahre (auch wenn diese nie mehr ganz erreicht werden), und wir können sogar einige Rücklagen bilden und anfangen, Verluste aus 09 auszugleichen.
Damit konnte so eigentlich nicht gerechnet werden.
Nun ist es sicherlich zu früh, anhand der sehr positiven Entwicklung in unserer Firma das Ende der Wirtschaftskrise auszurufen. Und auch in unserer Sparte wissen wir, dass auf gute Monate rasch wieder karge folgen können. Der kleinste Fehler bei wichtigen Kunden kann oft einen ganzen Brocken Auftrag und Umsatz über den Jordan gehen lassen.
Also nehmen wir es als Momentaufnahme, freuen uns über die viele Arbeit, die ja auch unsere Arbeitsplätze und Existenzen sichert, und hoffen, dass die Entwicklung weiter so bleibt.

Mittwoch, 24. März 2010

Es ist eine Schande

Normalerweise ist die Gratiszeitung Wicklow Times eher dafür bekannt, dass sie auf der Titelseite das siebente Foto von lokalen Ungrößen bei der Eröffnung eines neuen Wettbüros in hoher Auflösung präsentiert, aber in den letzten Wochen merkt man in dem Blatt so etwas Ähnliches wie Qualitätsjournalismus, und es wird auch mal der Finger auf die eine oder andere offene Wunde gelegt.
Diesmal grefit das Blättchen ein Thema auf, dass auch uns sehr am Herzen liegt, und das man grade hier in West Wicklow leider hautnah mitbekommt, vielleicht mehr als in vielen anderen Orten Irlands.
Während der Celitc-Tiger-Years versuchte sich halb Irland als Pferdezüchter und -händler. Allzuoft weniger aus ergebener Tierliebe als aus reiner Profitgier. Und jetzt wird die Rechnung präsentiert - und zwar den armen Tieren.
Weil Dave und Mary aus Horseandjockey (und auch aus vielen anderen Orten) das Geld für die Fütterung der während der Boomjahre gezüchteten Tiere ausging, blieben vor allem in diesem Winter viele Pferde auf "Weiden" (oder weidenähnlichen Steilhängen) sich selbst überlassen und sind in Massen qualvoll verhungert.
Und vor allem West-Wicklow ist jetzt übersäht (und das ist leider keine Übertreibung) von Pferdekadavern, die man jetzt im Frühjahr zeitaufwändig und kostenspielig entfernen muss.
Information am Rande: Ein Pferd braucht bis zu drei Monate, um zu verhungern, und das äußerst qual- und schmerzvoll. Deshalb rufen sogar Tierschutzorganisationen (!) die einst geldgeilen und nun geldknappen Hobbyzüchter dazu auf, ungewollte (oder nicht mehr finanzierbare) Pferde entweder verantwortungsvollen Besitzern zu übergeben oder einzuschläfern, um den Tieren unnötiges Leiden zu ersparen. Aber auch diese rund 250 Euro werden oftmals nicht mehr investiert.
Ein weiterer Grund für den großen Überschuss: Am Ende des Tigers versuchten sich viele noch als Spekulanten auf dem Pferdefleischmarkt. Aber die Nachfrage nach Pferdefleisch ist stark gesunken, in Irland verarbeitet nur noch eine Firma in Tipperary Pferdefleisch, und dort gibt es eine viermonatige Wartezeit für Zukäufe.
Also ist auch hier der Spekulationsgedanke und der Wille nach großem Profit im Sand verlaufen. Und die armen Tiere müssen das nun büssen.

Aber es ist ja auch hierzulande nur Sachbeschädigung. Zwar startet die Garda jetzt einmal wenigstens damit, Fotos auf den Weiden zu machen, doch passieren wird den Arschlöchern von Züchtern und Spekulanten sicher nichts. Zumal es keine Kennzeichnungspflicht für Pferde gab, diese wurde erst Mitte 2009 eingeführt.

Für viele Pferde, die irgendwo im Hinterland qualvoll mit dem Hungertod ringen, um Jahre zu spät.

Wer aktiv etwas zu diesem Thema unternehmen will, der kann sich an eine der zahlreichen wirklich guten Tierschutzorganisationen hier im Gebiet wenden - vor allem die Wicklow Society for the prevention of cruelty to Animals (WSPCA) sei allen ans Herz gelegt.

Dienstag, 23. März 2010

Pedal Power gegen Parkinson

Mal was Anderes: Wer Lust und Laune (und vor allem Zeit) hat, ist herzlich eingeladen, beim diesjährigen Radmarathon für die gute Sache von Belfast nach Cobh (Co. Cork) teilzunehmen. Mangels sportlicher Ausdauer bleibe ich zwar Beobachter am Rand, aber unterstützenswert ist diese Sache allemal.

Sonntag, 21. März 2010

Niederösterreichische Steuergeldverschwendung und eine dubiose Fondstochter in Dublin

Spannend, wie in der alten Heimat mit Steuergeldern umgegangen wird ;-) Und da kommt dann auch eine dubiose Tochter in Dublin ins Spiel ...

Bitte selber lesen:
http://www.profil.at/articles/1011/560/264800/noe-papiere-fonds

Bitte vielmals um Entschuldigung, ich wollte doch nur einen Bank Account von Ihnen ...

Tatort: Eine Filliale der permanent TSB in Kimmage.
Tatzeit: Freitag Nachmittag, kurz vor Ladenschluss, ca. 4.40 pm

Unbedarft und fröhlich dem anstehenden Wochenende entgegenpfeifend machte sich meinereiner samt besserer Hälfte auf in die Filliale, um die letzten Unterlagen für den neuen Joint Account zu bringen. Nachdem ja die Halifax zusperrt, haben wir uns auf Anraten der Firma meiner Frau für die permanent TSB entschieden, und sie hat ihr Konto schon eröffnet. Und ich sollte nun noch als Partner dazukommen, und zu diesem Zweck war noch eine Unterschrift zu leisten, und die Identität nachzuweisen.

Also, brav alle Formulare ausgefüllt (warum kümmert es eine Bank bei einer reinen Kontoeröffnung ohne Kredite oder Überziehungsrahmen eigentlich so sehr, wieviel ich verdiene und wie meine Mutter mit Mädchennamen hieß) und hin auf die Bank.

Zwischeneinwurf: Warum befinden sich Banken in Dublin eigentlich grundsätzlich in Zonen, wo es absolut unmöglich ist mit dem Auto stehen zu bleiben?

Die Mitarbeiterin: Lustlos, unfreundlich, ein zwischenmenschlicher Albtraum. Und ich: Durch abstruses Desinteresse an Neukunden immer leicht gereizt, und Druck erzeugt Gegendruck. Keine guten Voraussetzungen.

Mit dem (österreichischen) Führerschein als Identitätsnachweis konnte die Dame überhaupt nichts anfangen. Mit dem Reisepass nach genauer Begutachtung dann letztendlich doch.

Dann ging es um den Nachweis der Adresse. Wie jene wissen, die diesen Blog öfter verfolgen, sind wir grade umgezogen. Deshalb konnten wir der Dame letztendlich folgendes zur Adressbestätigung vorlegen: Mietvertrag, KFZ-Brief meines Autos, die Bestätigung von Bord Gais über die Einrichtung eines Direct Debit und einen Brief meiner KFZ-Versicherung an die neue Adresse.

Laut der Mitarbeiterin des Monats (ohne Zweifel) bestätigt nichts davon dass ich an unserer Adresse wirklich wohne. Sie benötigt eine Rechnung von Bord Gais oder ESB (haben wir nicht) zur Bestätigung. Nun die Pointe: Diese bekommen wir aber erst in zwei Monaten. Und dann hat unsere jetzige Bank schon das Zeitliche gesegnet.

Sämtliche Diskussionen zwecklos, ich kann auf dieses Konto nicht eingetragen werden. Und meine Frau bekommt die Kontokarte erst in zwei Monaten, wenn wir die Rechnung vorlegen können. Selbst aktuelle Revenue-Dokumente wie der KFZ-Brief werden nicht anerkannt.

Himmelhergott, ich wollte doch nur ein Konto, auf das ich mein Gehalt einzahlen kann. Keine Mortgage, nicht einmal einen Überziehungsrahmen.

So kommt es nun, dass wir wohl die nächsten zwei Monate mit Bargeld vorlieb nehmen müssen. Mangels der Möglichkeit, von einem Konto Geld zu beheben. Lächerlich bis zum Gehtnichtmehr.

Und so kommt es nun auch, dass wir zum ersten Mal seit langem keinen Joint Account mehr haben werden. Weil ich schon vor dem Beginn die Lust auf die permanent TSB verloren habe. Und am Montag mit der Ulster-Bank verhandle ...

Samstag, 20. März 2010

Warnschild


Sorry ich kann nicht anders, ich muss das einfach hier reinstellen. Habe ich heute per Email aus der alten Heimat erhalten ;-)

Freitag, 19. März 2010

Stolze Miete fürs Geisterbüro

Hach, wer macht eigentlich solche Verträge, und wer kassiert wieviel an "Provision" für solche Klausulierungen? Im vorigen Jahr sperrte die Republik Irland die Combat Poverty Agency (CPA) zu und integrierte deren Serviceleistungen ins zuständige Ministerium.
Nur: Die Büroräume können nicht gekündigt werden, der Vertrag läuft bis März 2017, erst im März 2011 kann man aus dem laufenden Vertrag ausbrechen.
171.000 Euro an Miete für die leerstehenden Büroräumlichkeiten wurden bislang gezahlt. Vollkommen umsonst. Und es wird auch kein Untermieter für die Offices im Bridgewater Center gesucht.
Bis März nächsten Jahres werden sich laut Irish Times die unnötigen Mietzahlungen auf rund 400.000 Euro belaufen. Macht weitere 230.000 Euro in den nächsten 12 Monaten, sprichwörtlich "blowing in the wind".
Was - das sagt der nicht vorhandene Mathematiker in mir - eine Monatsmiete von rund 18.500 Euro ergäbe. Stolz, sag ich mal. Nicht schlecht, Herr Specht.
Wer da wieder alles die Hand aufhält und irgendwie mitschneidet, wird wohl in der Dunkelkammer des irischen Regierungswesens irgendwo verschwinden ...
Nachzulesen heute in den Irish Times.

Donnerstag, 18. März 2010

St. Patrick's Day - not with me this time

An mir ist - abgesehen vom nicht ins Büro fahren - der gestrige Nationalfeiertag komplett spurlos vorbei gegangen. Ich habe mir den Tag des heiligen Patrick mit dem Ausräumen der letzten Umzugskisten und diversen Heimbasteleien (hier ein Schrauben, dort ein Nagel ...) um die Ohren geschlagen. Und am Nachmittag einen gemütlichen Ausflug samt Hund zu unserem Free-Range-Egg-Dealer Dave gemacht.
An nächtlichen Sauforgien in den örtlichen Pubs habe ich mich (diesmal) nicht beteiligt. Zu verlockend war die Aussicht, Lionel Messi und Konsorten zu beobachten, wie sie dem VfB Stuttgart den Hintern versohlen ;-)

Was heute morgen davon blieb? Nun, so manches (freiwillig oder auch nicht) am Straßenrand geparkte Fahrzeug ist mir schon aufgefallen am morgendlichen Arbeitsweg. Und der eine oder andere leicht getrübte Blick von so manchem Arbeitskollegen brachte mich auch zum Schmunzeln.

Aber für mich wars letztendlich nicht mehr und nicht weniger als ein arbeitsfreier Tag. Und das ist auch gut so.

Unglaublich aber wahr

nach der Sichtung von 200 Bewerbungen, langen Verhandlungen mit vier verschiedenen Recruitern und 20 Vorstellungsgesprächen haben wir seit heute endlich einen neuen Designer, der offenbar auch fähig ist. Mal abwarten.

Unglaublich aber wahr, wie schwierig sich so eine Jobbesetzung gestalten kann, trotz vernünftigem Package und nicht allzu hoher Erwartungen.

Höchste Zeit war es, und seine erste Aufgabe wird gleich sein, den Backlog im Design-Bereich abzuarbeiten.

Ach ja: Weil wir grade beim beruflichen sind: Am 1. April startet wieder ein neues interessantes Projekt - ich halte Euch auf dem Laufenden ;-)

Dienstag, 16. März 2010

Well... at least a day off

Nicht viel zu feiern in Irland im Jahr 2010, aber wenigstens ein freier Tag für die meisten von uns. So auch für mich. Und auf den freue ich mich. Happy St. Patricks Day wünsche ich mit diesem Brian-Cowen-Lookalike.


Und hoffentlich wechselt der Kurs in diesem Land bald, sodass der Nationalfeiertag auch wieder mal Grund zum Feiern bietet für die Insel.


Happy Lá Fhéile Pádraig

>
>
>
> Two Irishmen walk into a pet shop in Dingle, they walk over to the bird
> section and Gerry says to Paddy, 'Dat's dem.'
>
> The owner comes over and asks if he can help them.
>
> 'Yeah, we'll take four of dem dere little budgies in dat cage up dere,' says
> Gerry.
>
> The owner puts the budgies in a cardboard box.
>
> Paddy and Gerry pay for the birds, leave the shop and get into Gerry's truck
> to drive to the top of the Connor Pass.
>
> At the Connor Pass , Gerry looks down at the 1000 foot drop and says,
> 'Dis looks like a grand place.'
>
> He takes two birds out of the box, puts one on each shoulder and jumps off
> the cliff.
>
> Paddy watches as the budgies fly off and Gerry falls all the way to the
> bottom, killing himself stone dead.
>
> Looking down at the remains of his best pal, Paddy shakes his head and says,
> 'Fook dat. Dis budgie jumping is too fook'n dangerous for me!'
>
> THERE'S MORE...
>
> Moment's later; Seamus arrives up at Connor Pass.
>
> He's been to the pet shop too and walks up to the edge of the cliff carrying
> another cardboard box in one hand and a shotgun in the other.
>
> 'Hi, Paddy, watch dis,' Seamus says.
>
> He takes a parrot from the box and lets him fly free.
>
> He then throws himself over the edge of the cliff with the gun.
>
> Paddy watches as half way down, Seamus takes the gun and shoots the parrot.
>
> Seamus continues to plummet down and down until he hits the bottom and breaks
> every bone in his body.
>
> Paddy shakes his head and says, 'And I'm never trying dat parrotshooting
> either!'
>
> IT IS NOT OVER YET...
>
> Paddy is just getting over the shock of losing two friends when Sean appears.
>
> He's also been to the pet shop and is carrying a cardboard box out of which
> he pulls a chicken.
>
> Sean then takes the chicken by its legs and hurls himself off the cliff and
> disappears down and down until he hits a rock and breaks his spine.
>
> Once more Paddy shakes his head.
>
> 'Fook dat, lads. First dere was Gerry with his budgie jumping, den Seamus
> parrotshooting... And now Sean and his fook'n hengliding!'

Montag, 15. März 2010

Steuerausgleich schon gemacht???

Back from the North

First of all: Google Maps irrt. 3 Stunden 15 Minuten Fahrzeit von Blessington nach Derry, nicht über 4 Stunden wie prognostiziert. Kann auch am frühen Samstag Morgen gelegen haben, wenig Verkehr, und keine Speed-Kameras (was am Rückweg etwas anders war, aber das regelt zum Glück die Firma ;-) )
Und: Derry ist noch immer so wunderschön, wie ich es in Erinnerung habe. Ich mag diese Stadt ganz einfach. Und es war auch nicht umsonst, dass ich da raufgefahren bin.

Noch eine Neuerung: Nach 17 Jahren im Geschäft habe ich zum ersten Mal bedruckte Müllsäcke verkauft - aber irgendwann muss mal für alles eine Premiere sein ...

Dann gehen wir also alle in eine geteilte Woche. Zwei Tage Arbeit, dann kollektives Binge-Drinking der gesamten Insel am Mittwoch, und anschließend zwei weitere Tage Arbeit, mit brummenden Schädeln.

Und eine ganze Woche Zeit, in der sich der Papst überlegen kann, doch vielleicht einmal das Schweigen zu brechen und irgendwie Stellung zu nehmen. Bevor ich sein Erinnerungsvermögen mit jenem von Kurt Waldheim gleichsetzen muss ;-)

Freitag, 12. März 2010

Going North

Morgen steht mir beruflich ein wunderschöner, aber anstrengender Ausflug bevor. Nachdem ein großer Neukunde unbedingt auf ein persönliches Treffen drängt, werde ich mich um 7 Uhr morgens aufmachen auf den Weg Richtung Derry. Laut Google Maps Fahrzeit ca. 4 Stunden und 15 Minuten. Einfach.

Und das Ganze für ein 30-Minuten-Meeting, das hoffentlich wenigstens 'fruitful' sein wird ;-)

Anyway, nicht unbedingt meine liebste Samstagsbeschäftigung, aber immerhin freue ich mich, die wunderschöne Stadt Derry und die Landschaft in der Gegend mal wieder zu sehen. Und überlege still und heimlich, ob ich aus dem Trip nicht gleich einen Wochenendausflug machen sollte ...

Donnerstag, 11. März 2010

Die schlimmen schlimmen Medien. Oder: Hach, was sind wir arm ...

Chuzpe ist ein wunderbares Wort. Ich mag es. Es beschreibt relativ unverfaenglich Situationen, in denen sich jemand beschwert, dem es eigentlich ueberhaupt nicht zusteht. Unter anderem natuerlich.


Chuzpe hat in meinen Augen der katholische Bischof Christopher Jones, der sich heute lautstark darueber beschwert, dass die schlimmen, schlimmen Medien ja allzu unfair mit der armen, armen katholischen Kirche umgehen. Und zwar im Zusammenhang mit der Berichterstattung ueber die Missbrauchsskandale, die abartigen Schaendungen, Vergewaltigungen und Lebenszerstoerungen, die in all den Jahren (nicht nur in Irland, aber hier sehr haeufig) unter dem Schutz des Madonnenmantels stattgefunden haben.


Einfach unfair, meint Bischof Jones. War ja nicht nur im Zeichen des Pfaffenspiegels so, sondern ueberall anders ja auch ...


Zitiert liest sich das so:
“Could I just say with all this emphasis on cover-up, the cover-up has gone on for centuries, not just in the church… It’s going on today in families, in communities, in societies. Why are you singling out the church?” he asked.

Arm, wirklich arm ...

Den ganzen Artikel gibts hier in den Irish Times zu lesen.


Mittwoch, 10. März 2010

Wieder online :-)

Nur so als kurze Zwischenmeldung: Vodafone und deren wunderschoenem roten Modem sei Dank ist die onlinelose Zeit in Blessington nun wieder Geschichte. Und Three kann sich ihr Modem hier gerne abholen - ich hoffe nur, dass der Kundenservice bei Vodafone besser ist bzw. weniger benoetigt wird.

Krank sollte man nicht werden ...

... wenn man heute so liest, dass 58.000 Röntgenaufnahmen in den letzten vier Jahren nicht vom zuständigen Facharzt begutachtet wurden aus Zeit- und Personalmangel ...

http://www.independent.ie/national-news/crisis-talks-over-thousands-of-unchecked-xrays-2094044.html

Viel Spaß beim krampfhaft gesund bleiben in Irland :-)

Nachtrag: Ich lebe gerne hier, und Irland ist wunderschön. Nur das Gesundheitswesen hierzulande gleicht einem Notlazarett auf einem zwischenweltkrieglichem U-Boot ...

Montag, 8. März 2010

Die Warteschleifen und ich ...

Ich hasse sie - mehr als die Pest, mehr als offene Magengeschwüre und noch offenere Zehenbrüche - Warteschleifen bei diversen Instituitonen.
Nun ich weiß schon, darauf ist der Kundendienst (nicht nur) hierzulande einfach aufgebaut, aber es treibt mich regelmäßig wieder zur Weißglut.

Beispiel gefällig? Vor zwei Wochen, am ersten Werktag nach der Übersiedlung, wollte ich bei unserer Home Insurance (ein nicht unbedingt kleiner, und namhafter deutscher Konzern) anrufen und die bestehende Versicherung transferieren. Nach dem üblichen Spiel (Dial 1, Dial 7, Dial 4, Dial 1 ...) habe ich nach geschlagenen 45 Minuten in einer repetierenden Warteschleife aufgegeben. (Zeiten ohne Übertreibung). Und ein E-Mail über die offizielle Website geschrieben. Mit der Bitte, mir zu sagen, was genau ich tun muss (die Homepage bietet nämlich eben diese Möglichkeit des Transfers nicht).
Bis heute - erraten - keine Antwort.
Nachdem sich doch zuhause schon etwas die Unsicherheit breit macht, ob unser Hab und Gut denn nun eigentlich noch versichert ist, und das auch am richtigen Standort, eben grade ein neuer Versuch: 35 weitere Minuten, bis der Telefonhörer wieder voller Zorn auf die Gabel flog. Dann dachte ich mir: Okay, ich schlage jetzt das Call-Center mit den eigenen Waffen, und habe im nächsten Versuch die Option "Neue Versicherung abschließen" gewählt.
Denkste, selbes Ergebnis.
Nun gut, dann eben wieder eine E-Mail geschrieben, mit der Bitte, anlässlich des 14tägigen Jubiläums meiner letzten Anfrage doch einmal den Kontakt mit mir herzustellen.
Man sitzt hier und wartet gespannt ...

Und so geht es nicht nur bei diesem Versicherungsriesen, ich hatte heute auch schon das große Vergnügen, mich bei Three durchzunavigieren bis zur Kündigungsstelle. Nachdem dieser Multi es die letzten sechs Wochen (!) nicht fertig gebracht hat, unser Modem zu reparieren oder auszutauschen, hat nun Vodafone das Rennen gemacht. Und irgendwie ist es mir am Ende des Zahlenratespieles auch gelungen, den Contract mit Three zu kündigen. Denke ich zumindest ... ;-)

Ireland vs. Austria 1:1

Nein, keine Angst, es gab kein Fußballspiel zu nachtschlafener Stunde zwischen den beiden Ballartistennationen, sondern dieser "Spielstand" bezieht sich auf die Oscar-Verleihung in der gestrigen Nacht. Irland hat einen Oscar bekommen: Der Dubliner Richard Baneham wurde für die Visual Effects im Kassenmagneten "Avatar" mit dem begehrtesten Preis der Filmindustrie ausgezeichnet.
Und auch die alte Heimat konnte abkassieren. Christoph Waltz bekommt den Oscar als bester Nebendarsteller in Quentin Tarantinos Inglourious Basterds. Zu Recht. Ich habe den Film auf DVD, Waltz ist wirklich überzeugend.
Also, getreu nach Monty Python: "Einigen wir uns auf ein Unentschieden" ;-)

Sonntag, 7. März 2010

Irland am Sonntag

Es war eine Woche voller Traumwetter. Zwar noch Frost in mancher Nacht, aber ENDLICH machte sich untertags die Sonne mal wieder breit.
So auch heute, am Sonntag. Traumwetter, die Temperaturen nahezu zweistellig, und alle Welt nutzt den Tag, um etwas zu unternehmen.
So auch ich - ich bin nämlich ins Büro gefahren, um einiges aufzuarbeiten.
Unendlich viele Radfahrer sind mir auf dem Weg nach Dublin in die Quere gekommen (eine kleine Anmerkung hierzu: Liebe Radfahrer: Es gibt kein Gesetz in diesem Land, welches besagt, dass man auf dem Rad unbedingt möglichst platzverbrauchend nebeneinander auf der N81 fahren muss ;-) ) und in Dublin sind auch Menschenmassen auf den Gehwegen und in den Parks, um die endlich wieder zurückgekehrte Sonne zu genießen.

Ein schöner Tag - in einem wunderschönen Land. Genießt ihn!

Donnerstag, 4. März 2010

Two Hearts (living in just one mind)


Well, there was no reason to believe she'd always be there
But if you don't put faith in what you believe in
It's getting you nowhere
Cos it hurts, you never let go
Don't look down, just look up
Cos she's always there to behind you, just to remind you

Two hearts, believing in just one mind
You know we're two hearts believing in just one mind

Cos there's no easy way to, to understand it
There's so much of my life in her, and it's like I'm blinded
And it teaches you to never let go
There's so much love you'll never know
She can reach you no matter how far
Wherever you are

Two hearts, believing in just one mind
Beating together till the end of time
You know we're two hearts believing in just one mind
Together forever till the end of time

She knows (she knows)
There'll always be a special place in my heart for her
She knows, she knows, she knows
Yeah, she knows (she knows)
No matter how far apart we are
She knows, I'm always right there beside her

We're two hearts..

(Phil Collins)


Alles Gute zum Geburtstag, mein Schatz.
Bild: IStock

Schwedische Möbel in Blessington

Seit vergangener Woche sind auch wir im Club der irischen IKEA-Einkäufer vertreten. Unser neues, etwas kleineres Heim wurde mit Hilfe von BILY-Regalen, Duftkerzen und Wanddekorblumen auf schwedischen Wohnstandard gebracht.
Und dabei ist uns etwas passiert, was auch für uns neu war in 15 Jahren Schwedenmöbel kaufen und fluchend zusammenbauen: Das allererste Mal fehlte ein Teil. Sogar ein wichtiger - einer von vier Standfüßen für ein Regal.
Ein Lob auf den Kundenservice: Heute morgen dort angerufen, und uns wurde prompt und freundlich (!!!) versprochen, den fehlenden Teil mitsamt einem Gutschein für die "Inconvinience" sofort wegzuschicken - wir sollten den Teil innerhalb von drei Tagen haben.
Nachdem sich die erste Überraschung über diesen Service gelegt hat, bleibt nun das Warten, ob die Prophezeiung der freundlichen Dame am Telefon auch stimmt. Man darf gespannt sein ...

Mittwoch, 3. März 2010

Meine rechte Heimat

Manchmal (immer öfter) bin ich wirklich froh, Österreich den Rücken gekehrt zu haben. Aktuelles Beispiel: Die rechte FPÖ nominiert (auf Steuerzahlerkosten und mangels Erfolgsaussichten sowieso umsonst) die rechtsrechte Barbara Rosenkranz als Gegenkandidatin zu Amtsinhaber Heinz Fischer zur Wahl des Bundespräsidenten.

Rosenkranz, bislang eher durch die treudeutsche Namensgebung ihrer 10 Kinder aufgefallen als durch politische Glanzleistungen, ist das, was diese Partei widerspiegelt. Überzeugt rechts. Und national. Ohne Z. Oder?

Sie ist auch - und das hat sie nach der Nominierung nochmals ausdrücklich bestätigt - eine entschiedene Gegnerin des NS-Verbotsgesetzes.

Barbara Rosenkranz hält nach ihrer Nominierung als FPÖ-Kandidatin für die Bundespräsidentschaftswahl an ihrer umstrittenen Position gegenüber dem NS-Verbotsgesetz fest. Dieses richte sich gegen die freie Meinungsäußerung und biete Anlass zu politischem Missbrauch. Sie als Freiheitliche spreche sich dafür aus, auch "absurde und skurrile Meinungen" zuzulassen.

Weil "Heil Hitler" schreien natürlich freie Meinungsäußerung ist ...

Ihr werden zwischen 20 und 30 Prozent zugetraut bei den Wahlen. Na Mahlzeit.

Mir schaudert manchmal vor meiner oft allzu rechten (Ex-)Heimat.

Das Zitat ist von www.orf.at

Dienstag, 2. März 2010

Was ist bloss mit den Banken los?

Langsam aber sicher denke ich mir, es wird bald so kommen wie in den Disney-Cartoons - und die sicherste Variante, unser mühsam Erspartes zu bunkern, wird der Dagobertsche Geldspeicher sein ...

Nun ja, kümmert mich ja nicht wirklich, weil es hier eh nix zu bunkern gibt ;-)

Aber im Ernst: Allied Irish: Verstaatlicht zu katastrophalen Bedingungen. Halifax: Zugesperrt Ende Mai. Postbank: Zugesperrt Ende 2010. AIB: Rekordverlust von 2,6 Milliarden im vorigen Jahr.

Ulster und Bank of Ireland haben katastrophales Kundenservice und unmögliche Öffnungszeiten, also wird die Wahl der Bank des "Vertrauens" (soweit das bei Banken möglich ist) immer schwieriger. Wir versuchen jetzt mal Permanent TSB - mal sehen, wie lange die noch im Business sind.

Denn bei unserer Kontoeröffnung bei Postbank und Halifax hatten wir auch nicht gedacht, dass wir schon so bald wieder auf der Suche nach einer neuen Bank sein würden ...

Spannend auf alle Fälle.

Montag, 1. März 2010

Langsam aber sicher

Langsam aber sicher kehrt wieder so etwas wie Normalität in unser Leben ein. Nach dem Umzugsstress mit allen damit verbundenen Problemen (you were so bloody damned right, Ella *g*) war gestern Abend der erste Abend, an dem wir wieder etwas Ruhe hatten, nachdem das alte Haus komplett ausgeräumt und geputzt war. Mal wieder Zeit zum Kochen und für die Familie, und außerdem ging ja die neue Staffel Navy CIS gestern los ;-)

Heute morgen dann minus 4 Grad (habe ich schon mal gesagt, dass ich die Schnauze voll habe vom Winter?), und meine Hochachtung an die beiden Radfahrer, die ich auf dem Weg zur Arbeit überholt habe ;-)

Und so starten wir in eine neue Woche in Irland, und sind mal gespannt, was diese uns zu bieten hat.