Donnerstag, 31. Dezember 2009

Vill passiert sickher - Ein ganz persönlicher Jahresrückblick

2009 neigt sich mit Riesenschritten dem Ende entgegen, und wir werden im Fernsehen, im Internet und in den Zeitungen mit Jahresrückblicken überhäuft, die uns an das erinnern, was gerade erst aus dem Kurzzeitgedächtnis in den Festplattenspeicher unseres Gehirns verschoben wurde. Höchste Zeit also auch für den Blogautor, sich die Ereignisse des Jahres ins Gedächtnis zu rufen, und deshalb gibt es ihn nun auch auf News aus Irland: Den ultimativen Jahresrückblick auf 2009, allerdings sehr persönlich, rein subjektiv und ohne Anspruch auf jedwede Vollständigkeit.

Den Titel dieses Rückblicks habe ich mir im Übrigen bei der großartigen deutschen Rockformation BAP ausgeliehen ;-)

Jänner 2009: Die Zusammenführung einer Familie

Nachdem ich ja die ersten Monate alleine in Irland verbracht habe, war es Ende 2008 soweit, und ich konnte Frau, Kind und Hund endlich nach Irland nachholen. Am Silvestertag 08 sind wir nach 2000 Kilometer Autofahrt todmüde aber glücklich in Blessington angekommen. Bereit, einen neuen Lebensabschnitt gemeinsam zu beginnen. Zwar hat mal wieder die Heizung in unserem alten Haus nicht funktioniert, dennoch haben wir es uns am ersten Silvesterabend in Irland gleich mal gemütlich gemacht. Auch gleich mit Gästen.

Die ersten Jännerwochen waren begleitet von der Einschulung unseres Sohnes in der Blessington Educate Together National School – für ihn im Nachhinein betrachtet der optimale Start ins irische Schulleben.

Weltweit stand der Jänner im Zeichen des “Changes”. Barrack Obama wurde als neuer Präsident der USA angelobt, und in Rezessionszeiten stellte er einen Hoffnungsschimmer dar und wurde mit vielen Vorschusslorbeeren an den Start geschickt. Viele der Hoffnungen haben sich bis heute allerdings nicht bewahrheitet. Die Aufstockung des Soldatenkontingentes in Afghanistan spricht Bände.

In Irland ist es ein trister Monat. Die Arbeitslosigkeit und die Verzweiflung der Menschen steigen. Und die Politik lässt Gegenmaßnahmen vermissen. Auch ein Umstand, der im Laufe des Jahres nicht wirklich verändert wurde.

Februar 2009: Im Wandel

Meine Frau startet Anfang Februar ihren ersten Job in Irland. Am ersten Arbeitstag gleich mal mit Verspätung, weil die Schneemassen den Laneway von unserem Haus rauf unpassierbar machen. Überhaupt gibt es gröbere Verkehrsprobleme durch den ungewohnt vielen Schnee, die Kinder haben im Februar sogar eine zusätzliche Woche schulfrei, weil der Schulbus nicht fahren kann. Auch für mich gibt es beruflich den ersten Wechsel. Der Arbeitgeber, für den ich nach Irland umgesiedelt bin, ist insolvent. Zum Glück aber habe ich nach nur einer Woche einen neuen Job. Trotz der Rezession. Und die ganze Familie lebt sich in Irland sehr gut ein. Das ist das Wichtigste.

In Irland kommt es zu ersten gröberen Streikmassnahmen der Staatsbediensteten. Ein langer Prozess der Pfründesicherung hat hier seinen Ausgangspunkt. Und dieser Prozess dauert nach wie vor an. Bord Gais bietet Strom an, und macht dem Platzhirschen ESB Konkurrenz. Bis heute sind rund 250.000 Menschen von der ESB weg. Dem Preisniveau kann es nur gut tun. Brian Lenihan wird erstmals 2009 öffentlich zum Rücktritt aufgefordert, und wir diskutieren in den Blogs über die Tötung von 80 Stück Wild im Phoenix Park.

März 2009: Der Umzug

Ende März steht für uns der Umzug ins neue Heim in Ballyknockan auf dem Programm. Nach relativ kurzer Suche haben wire in schönes und bezahlbares Haus gefunden, in dass wir am 21. März einziehen. Dank der tollen Hilfe beim Umzug schaffen wir es an nur zwei Tagen, das neue Domizil bewohnbar zu machen. Und der Griller läuft zum ersten Mal auf Hochbetrieb. Wir beginnen unsere Querelen mit Eircom, die irgendwie bis heute andauern, und finden im neuen Heim erstmals so richtig die Zeit, das Leben hier auf der Insel zu genießen. Ach ja, und Anfang März feiert meine Frau ihren ersten Geburtstag in Irland.

Die “Mama” Ruth Drexel stirbt im März 2009, und diese Nachricht berührt irgendwie. Es sollte nicht der letzte “prominente” Todesfall des Jahres bleiben, jedoch wird sie in vielen Rückblicken verschwiegen – keiner weiß warum. In Irland sagen die Wirtschaftsforscher karge Jahre voraus, und in Nordirland stirbt erstmals seit 1997 wieder ein Police Officer bei der Ausübung seiner Arbeit. Der schwelende Konflikt droht wieder aufzufachen.

Brian Cowen wird ungewollt zum Kunstobjekt, und Irland gewinnt den Six Nations Cup im Rugby. Und U2 veröffentlichen mit großem Mediengetöse ihr neues, schwaches Album “No Line on the Horizon”.

April 2009: Einleben und mein neuer Job

Der April stand für uns eindeutig im Zeichen des Einlebens in unserem neuen Domizil. Wir haben es uns gemütlich eingerichtet, und desöfteren Gäste zum Grillen und zur Übernachtung in unserem Gästezimmer begrüßen können.

Arbeitsmäßig habe ich im April ein Angebot bekommen, dass ich nicht ausschlagen konnte. Und deshalb habe ich berufsmäßig einen Wechsel vollzogen, den ich bis heute nur sehr selten bereut habe. Und eine sehr spannende Zeit im Hinblick auf mein Berufsleben nahm in diesem Monat ihren Ausgangspunkt.

Was hatte der April sonst noch zu bieten? Die ersten erschütternden Details des systematischen Missbrauchs von Kindern seitens der irischen Kirche wurden publik, ein Ire wurde als mutmasslicher Verschwörer in Bolivien erschossen (hat man davon eigentlich jemals wieder was gehört?) und es herrscht sommerliches Prachtwetter. Die Arbeitslosenzahlen steigen langsam aber sicher ins unermessliche, und es fehlt noch immer an Gegenmaßnahmen.

Mai 2009: Ruhe kehrt ein

Der Mai war für uns ein ruhiger Monat. Persönlich war die Suche nach einer geeigneten Secondary School für unseren Sohn das Aufregendste. Und wir sind auch jetzt noch der Meinung, dass wir eine gute Auswahl getroffen haben. Er übrigens auch.

Im Blog gibt es interessante Diskussionen mit einer Ostdeutschen, die mich wegen “verweigerter Hilfe” bezüglich des Euromillionen-Spiels gleich mit Hitler auf eine Stufe stellt. Irland steuert weiter nahezu unregiert dem Chaos entgegen, und randalierende Fußballfans töten einen unschuldigen Mann.

Juni 2009: Wahlmonat

Das letzte Monat Primary School für unseren Sohn, und nach kurzer Zeit schon Abschied nehmen von einigen Freunden, die es in andere Schulen verschlägt. Für ihn beginnen die Ferien, für uns die Zeit, in der wir ihn zum ersten Mal wirklich längere Zeit alleine lassen müssen daheim. Und er macht seine Sache sehr gut. Und ach ja, wir bekommen leihweise von unseren tollen Nachbarn zwei Pferde zum Rasenmähen geborgt.

Irland wählt, und die Fianna Fail erhält die erwartete Abfuhr. Aber sie hören die Zeichen nicht, und kleben noch immer an den Sesseln. Bis heute. Ablaufdatum erreicht, aber nicht veröffentlicht.

Michael Jackson stirbt unerwartet, und ich besuche mein erstes Konzert in Irland, als AC/DCs Rock N’ Roll Train über Punchestown rauscht.

Juli/August 2009: Der Sommer in Irland

Die Arbeitsstelle meiner Frau wird leider mehr oder weniger wegrationalisiert, ansonsten war es aber ein beschaulicher und schöner Sommer. Das Wetter war großteils okay, und es hat für einige schöne Ausflüge sowie für einen dreiwöchigen Heimaturlaub vom Filius gereicht. Und bei mir wurde es leider Zeit für ein “neues” Auto, weil mein toller Passat Kombi den Geist aufgabe. Also flugs umgestiegen auf die normale Passat-Variante.

Außerdem konnte ich im August meinen Geburtstag mit vielen lieben Freunden hier bei uns daheim feiern – ein wunderschöner Tag.

Und Besuch von der Schwiegermutter haben wir auch bekommen - das war eine sehr schöne Zeit.

In Irland beginnt das Werben um ein “Ja” zum Vertrag von Lissabon. Mittlerweile wissen wir, dass die Abstimmung beim zweiten Mal besser verlaufen ist.

Und auch dieser Blog wandelt sich etwas und wendet sich verstärkt persönlichen Themen zu. Die tagesaktuelle Berichterstattung überlasse ich lieber anderen, die das besser können, mehr Zeit haben und einen besseren Einblick in die Materie.

September 2009: Schulbeginn again

Unser Sohn startet in die Secondary School. Wir in den Herbst (nicht den des Lebens, sondern den des Jahres). Wir gewöhnen uns mittlerweile ans irische Essen, haben einen Großteil der notwendigen Lebensmittel zum Kochen irgendwo aufgetrieben (gar nicht so leicht wie man denken sollte) und bekommen den Rest via Care-Paket aus der alten Heimat.

Der Moderator P verabschiedet sich aus dem Irlandforum, und dieses verliert in etwa zeitgleich auch etwas an Reiz, weil sich viele Irland-Erfahrene leider sehr zurückhalten mit ihrer Meinung. Besserung erhofft.

Über Irland hält der Herbst Einzug, politisch als auch wettermäßig.

Oktober 2009: Ein Ja, ein unerwarteter Todesfall, Schweinegrippe und Halloween

Die beherrschenden Themen des Oktobers: Irland sagt Ja beim Lisbon Treaty, Boyzone-Sänger Steven Gateley stirbt, die Angst vor der Schweinegrippe geht um, und es regieren wieder kurzfristig die Kürbisse.

Meine Frau startet ihre Mitarbeit an einem Firmenprojekt, welches auch bis Ende November andauert, bevor sie ihren neuen tollen Job antreten kann.

Und dieser Blog feiert – unglaublich aber wahr – seinen ersten Geburtstag.

November 2009: Not qualified

Dank eines Handspiels von Henry verpasst Irland die Chance, bei der Fußball-WM 2010 in Südafrika teilzunehmen. Nun gut, nicht nur deshalb, aber ein ganzes Volk übt sich dennoch einige Tage in kollektivem Wehklagen und Frankreich-Hass.

Die Flut sucht Irland heim, und auch wir bekommen unerwartete Probleme mit den Wassermassen. Und sind kurzfrisig sogar regelrecht von der Umwelt abgeschnitten.

Dezember 2009: Adventszeit in Irland

Wir genießen die erste Adventszeit in Irland. Auch im Blog, wo wir unsere 24 ‘anderen’ Weihnachtslieder vorstellen, und ein sehr positives Echo ernten. Unser Skoda kommt im vierten Anlauf endlich durch den NCT, und überhaupt ist das Thema Auto ein Beherrschendes. Ich habe einen ordentlichen Dreher und viel Glück dabei, und ein Ire rammt unser stehendes Auto und ist sich dabei irgendwie gar keiner Schuld bewusst.

Wichtigstes Thema im Dezember aber: Andrea beginnt ihren neuen Job. Und ist damit glücklich. Herz, was willst Du mehr.

Und es gibt massenhaft österreichische Backwaren zur Adventszeit, die auf Erstaunen und auf Bewunderung gleichzeitig im Umfeld stoßen.

Und eben diesen Dezember wrden wir heute abend ganz gemütlich in trauter Zweisamkeit ausklingen lassen.

So, das war mein kleiner, persönlicher Rückblick auf 2009. Wie gesagt, ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit. Aber eines kann man zusammenfassen: Es ist “Vill passiert sickher”, seit wir vor heute auf den Tag genau einem Jahr auf der Insel aufgeschlagen sind. (Ich war ja vorher alleine hier). Und es wird auch im neuen Jahr(zehnt) viel passieren, da mache ich mir keine Illusionen. Aber hoffentlich überwiegend Gutes.

Ein Gutes Neues euch allen – wir lesen uns am 4. Jänner 2010 wieder.

Ach ja, noch was an dieser Stelle: Einmal ein lieber Gruß an die Familien daheim in Österreich. Danke für Eure Unterstützung mit Care-Paketen, Worten und Taten - ich weiß ihr denkt immer noch, dass wir verrückt waren nach Irland auszuwandern, aber für uns war es der richtige Schritt.

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Das Ende einer Dekade

Das Ende einer weiteren Dekade nähert sich. Morgen um Mitternacht sind die Nullerjahre (furchtbare Bezeichnung übrigens) Geschichte, und damit ein sehr ereignisreiches Jahrzehnt. Zum Abschluss des Jahres gibts hier in diesem Blog morgen noch einen kleinen, sehr persönlichen Jahresrückblick. (So denn die wetterbedingt stark streikende Internetverbindung will) und anschließend ein paar Tage Pause bis 4. Jänner.

Schon jetzt möchte ich Danke an alle sagen, die hier mitlesen und mitdiskutieren. Euer Feedback haucht diesem Blog leben ein, und wir freuen uns sehr drüber.

Nachdem ich heute bei diesem Sauwetter richtig froh bin, das Haus nicht verlassen zu müssen, nutze ich auch mal die Zeit, um an einigen neuen Features zu basteln, die dann im neuen Jahr nach und nach hier implementiert werden, um diesen Blog hoffentlich noch interessanter zu machen.

Bis dahin wünschen Euch die Österreicher in Ballyknockan schon jetzt mal alles erdenklich Gute für das Jahr 2010, Gesundheit und letztendlich auch Erfolg, worin auch immer.

Wie gesagt, morgen gibts noch unseren kleinen Rückblick auf 09 - wir lesen uns (hoffentlich wieder) im nächsten Jahrzehnt.

Dienstag, 29. Dezember 2009

Lonely this Christmas?

Irgendwie war es ein etwas eigenartiges Weihnachtsfest, wenn auch ein sehr erholsames und entspannendes. Unser Sohn urlaubt in England bei seinem biologischen Erzeuger, gegenseitige Verwandetenbesuche fallen aufgrund der Entfernung heuer flach, und meine Chefin darf/muss seit heute wieder arbeiten, während ich es mir nach einem halben Tag Arbeit daheim im stürmischen Ballyknockan wieder 'gemütlich' mache. Bei einem Sauwetter, bei dem sogar mein Hund den Spaziergang am Nachmittag nahezu verweigert hat.
Aber diese Ruhe und Abgeschiedenheit ist es ja, was wir gesucht und gewollt haben. Auch wenn es gerade rund um die Feiertage etwas komisch anmutet.
Aber so bleibt wenigstens mal wieder Zeit für das, was sonst immer hintenan steht. Die wichtigsten Filme der letzten Zeit mal wieder von der Festplatte auf DVD brennen, so ne Art Weihnachtsputz, ein bisschen hier und ein bisschen da gehandwerkelt, und nun gegen Abend die Übertragung des ersten Springens der Vierschanzentournee (Gruß an alle deutschen Leser: Wenigstens da sind wir noch besser ;-) )
Dazu ein Tässchen Tee, und ein wenig Rumstöbern im worldwide web. Und so genieße ich irgendwie dann doch die "Einsamkeit" während der Festtage. Und bin ganz froh, dass ich morgen mal das Haus nicht verlassen muss.

What's wrong with this picture?

Keine Angst, er kommt nicht bis ans Gaspedal ;-)

Montag, 28. Dezember 2009

Jetzt ist mir natürlich alles klar ...

Wenn man nach Irland kommt (und deutsche oder österreichische Bauweise gewohnt ist) ist eines der ersten Dinge, die - zumindest mir - auffallen, die oft etwas abstrakte und - naja - nicht wirklich präzise Bauweise irischer Häuser. Frei nach dem Motto "Was nicht passt, wird passend gemacht" wird da oft herumgewerkelt.

Warum das so ist? Nun, offensichtlich gibt es im irischen Bauwesen einen ordentlichen Schlendrian. Und für die Ungenauigkeiten habe ich seit heute auch eine bildtechnische Erklärung:
Jetzt ist mir natürlich einiges klar ... ;-)

Samstag, 26. Dezember 2009

Die Person des Jahres

Heute wurde von der honorigen britischen Times die "Person des Jahres 2009" gekürt. Der Titel ging - wohl stellvertretend für alle, die sich gegen Unrecht auflehnen, an Neda Agha Soltan.

Die 26jährige Studentin wurde am 20. Juni 2009 bei Protesten gegen das iranische Unrechtsregime von einem Milizen getötet.

Die Times begründet die Vergabe dieses Titels wie folgt (Quelle: www.orf.at):
Die 26-Jährige sei zum "weltweiten Symbol des Widerstands gegen die Tyrannei" geworden, erklärte die Zeitung heute auf ihrer Titelseite. Die junge Studentin habe sich den Protesten angeschlossen aus Wut darüber, "wie das Regime die Präsidentschaftswahl stahl", hieß es in dem Artikel weiter. "Sie hatte keine Ahnung, was für Auswirkungen das haben wird."

Im Internet kursierende Bilder der sterbenden jungen Frau hätten weltweit rasch die Runde gemacht, "die letzten Reste von Legitimität des Regimes" zerstört und den Widerstand der Opposition "in einer Region angefacht, deren Menschen sich nur zu leicht einschüchtern lassen", hieß es in dem Artikel weiter.
Normalerweise halte ich nichts von posthum verliehenen Titeln - hier aber denke ich, die Entscheidung war genau die Richtige. Und ist zugleich auch für uns im gemütlichen Europa eine Erinnerung daran, dass wir wenigstens noch protestieren dürfen gegen etwas, ohne gleich erschossen zu werden.

Bild (c) wittscheider

Freitag, 25. Dezember 2009

Der erste Weihnachtstag

So, die letzten Weihnachtslieder für dieses Jahr sind gesungen, die Geschenke ausgetauscht, sämtliche Glückwunsch-E-Mails beantwortet und alle wichtigen Anrufe getätigt: Jetzt können ja die friedlichen Festtage beginnen.

Heute morgen, kurz nach 7 (*räusper*) beim Aufstehen: Traumhaftes Szenario. Nebel über dem Blessington Lake, darüber jedoch strahlender Sonnenschein. Weckt die Unternehmungslust in den festtagsbratengestärkten Gliedern. Doch schon beim Morgenspaziergang mit dem Hund wird eiligst beschlossen, keinen motorischen Ausflug zu tätigen heute. Spiegelglatte Straßen machen eine Ausflugsfahrt zum sinnlosen Risiko.

Zumal kurz darauf das Wetter auch umschlägt. Seit 11 am Vormittag Schneeregen, bei minus 1 Grad. Und die Straßen werden noch glatter. Das erste Mal, dass ich mich ärgere, meinen Eisstock in Österreich zurückgelassen zu haben.

So bleibt es heute eher ein Indoor-Festtag. Mit traditionell österreichischer Küche (dank meiner Frau der sensationellste Schweinsbraten mit Semmelknödeln EVER!) ;-), einem flackernden Kaminfeuer und einem ersten Gustieren der Bücher, die das Christkind gestern unter den nicht vorhandenen Weihnachtsbaum gelegt hat.

Und für den Rest des Tages übe ich mich dann auch in Online-Enthaltsamkeit. Heute gewinnt das bedruckte und gut gebundene Papier gegen den Monitor und die bunte Welt des www. Ist eh viel zu selten.

Ich vertiefe mich jetzt in Michael Connellys "Chasing the dime" und wünsch Euch einen schönen Weihnachtstag.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Die 'anderen' Weihnachtslieder (24): Christmas Canon Rock



So, das wars mit den 'anderen' Weihnachtsliedern. Ich hoffe, bei den 24 Vorschlägen war für jede und jeden was Passendes dabei.

Den Abschluss macht das Trans-Siberian Orchestra mit dem Christmas Canon Rock.

Und bei dieser Gelegenheit wünschen auch wir allen, die hier regelmäßig oder auch nur hin und wieder reinschauen, ein schönes Weihnachtsfest 2009. Danke fürs Mitlesen und Mitdiskutieren - wir wünschen Euch einen friedlichen 24. Dezember. Alles Gute!

Hier in diesem Blog geht's am 25. Dezember weiter.

Dienstag, 22. Dezember 2009

Die 'anderen' Weihnachtslieder (23): Oh come all ye faithful



Damit's am heiligen Abend die Omi hinter dem Christbaum hervor jagt: Twisted Sister mit der Heavy-Rock-Version von "Oh come all ye faithful" - von dieser Band gibts übrigen ein ganzes Weihnachtsalbum, 'A Twisted Christmas'. Kann man ja noch schnell unter die Blautanne legen ;-)

Die 'anderen' Weihnachtslieder (22): Weihnachten steht vor der Tür



Auch Hans Söllner darf in dieser Aufzählung nicht fehlen. Weihnachtslieder zum Nachdenken. Großartig.

Millionen für bescheuerte Stadion-Namen

Kennt ihr die goldene Regel? Der, der das Gold hat, macht die Regeln.
Es ist kein Platz für Tradition mehr im Sport, jeder Quadratzentimeter Werbefläche wird teuer verscherbelt. Auch nachvollziehbar bei den idiotischen Summen, die Ronaldo und Co. so verdienen.

So gibt es nun den Signal-Iduna-Park, das Emirates Stadium und in Österreich die Keine-Sorgen-Arena. So weit so schlecht.

Den Vogel schießt aber eindeutig Newcastle United ab. Ab sofort spielt das Traditionsteam im
Sportsdirect.com@St James' Park Stadium.

Lächerlichkeit, millionenschwer erkauft.

A little Spam for Christmas?

Dieser Tage wünscht sich die ganze Welt gegenseitig ein Frohes Fest und natürlich nur das Allerbeste für das kommende Jahr 2010. Und das oft per E-Mail.

Unzählige Massenmails bewegen sich gerade irgendwo auf diesem Planeten durch Glasfaserleitungen, um beim Adressaten freudiges Verzücken hervorzurufen. Oder aber auch Entsetzen ob der Flut zu beantwortender und mit den besten Wünschen zurückzusendender elektronischer Nachrichten (die auch gerne mal im Spamfilter hängen bleiben).

Die wunderschönen bunten Weihnachtskarten, über die man sich so richtig gefreut hat, sind auf dem absteigenden Ast, und werden durch Massenmails, E-Cards und seit neuestem durch Twitter-Tweeds (oder wieauchimmer das jetzt heißen mag) ersetzt.

Und man kriegt auch plötzlich die allerbesten Weihnachtswünsche von Leuten, denen man prae Internet sicherlich keine Briefmarke wert gewesen wäre.

Hier endet dieser Post auch schon wieder, weil sich der Verfasser wieder ans Beantworten der vielen guten Wünsche machen muss...

Und noch eine wichtige Anmerkung: Es gab und gibt natürlich auch Weihnachtswünsche von lieben Freunden, über die ich mich wirklich sehr gefreut habe, und die ich auch sehr gerne beantworte :-)

Notizen zu Weihnachten 2009



Wie so oft: Konstantin Weckers Worten ist eigentlich nichts hinzuzufügen ...

Die 'anderen' Weihnachtslieder (21): Christmas Tree by Lady Gaga



Diese Frau verbindet den höchsten Nerv- und den höchsten Erfolgsfaktor des Jahres 2009. Lady Gaga mit ihrer zugegeben sehr eigenwilligen Version von "Christmas Tree". Wer's mag ...

Danke an Juliane für den Hinweis.

Die 'anderen' Weihnachtslieder (20): Christmas must be something more



Den Countdown der letzten 5 'anderen' Weihnachtslieder hier auf diesem Blog läutet Taylor Swift ein: "Christmas must be something more".

Die Absolution zum Ladendiebstahl

Stehlen mit Gottes Segen: Ausgerechnet ein Pfarrer hat seiner Gemeinde in Großbritannien dazu geraten, sich in Zeiten der Not mit Ladendiebstahl zu behelfen. Allerdings sollten große Kaufhausketten statt kleiner Familienbetriebe bestohlen werden, sagte Pfarrer Tim Jones bei einer Predigt in York laut Medienberichten von heute.

Schließlich würden die Verluste durch höhere Preise auf alle Kunden umgelegt. "Aber sie sollten nicht mehr stehlen, als sie brauchen."

Gleichzeitig ging Jones mit der Gesellschaft hart ins Gericht. Diese lasse den Bedürftigen kaum eine andere Möglichkeit, als kriminell zu werden. Er wolle seine Worte allerdings nicht als bloßen Aufruf zum Ladendiebstahl verstanden wissen. "Es ist eher ein Aufruf an die Gesellschaft, ihre verletzlichsten Menschen nicht mit Gleichgültigkeit und Verachtung zu behandeln." Die Polizei kritisierte die Äußerungen des Pfarrers.


Quelle: www.orf.at
Ich lass das einfach mal so stehen ;-)

Die 'anderen' Weihnachtslieder (19): Schöne Bescherung



Ho Ho, hier kommt der Weihnachtsmann ...

Schöne Bescherung von Beats and Raps - mit Credits an Manuela.

DIe 'anderen' Weihnachtslieder (18): Happy Xmas (War is over)



Okay, ein sehr bekanntes Weihnachtslied von John Lennon. Aber in dieser Live-Version von Melissa Etheridge bislang ungehört - und es gefällt sehr gut.

Danke an Christian für den Link!

Die 'anderen' Weihnachtslieder (17): Weihnachten daham



Der österreichische Liedermacher Rainhard Fendrich gibt sich auch ein Stelldichein in dieser Linksammlung von Weihnachtsliedern. 'Weihnachten daham' heißt sein Beitrag rund ums Fest

Montag, 21. Dezember 2009

DIe 'anderen' Weihnachtslieder (16): Mele Kalikimaka



Einfach kultig: Bing Crosby und die Andrews Sisters mit ihrem "Mele Kalikimaka".

Die Credits gehen - once more - an Magic! Danke.

Die 'anderen' Weihnachtslieder (15): Willis weiße Weihnacht



Back in 1990, auf dem Kreuzzug ins Glück. Willis weiße Weihnacht von den Toten Hosen. Gerade von dieser Band gibt es sehr viele Lieder, die sich mit dem Thema Weihnachten durchaus auch sehr kritisch auseinander setzen. Der Weihnachtsmann vom Dach käme mir da zum Beispiel auch noch in den Sinn...

Ach ja, übrigens: 24 Vorschläge für die etwas 'anderen' Weihnachtslieder werden es bis zum Heiligen Abend werden. Was für eine einfallsreiche Nummer. Sozusagen ein kleiner Blog-eigener Adventskalender, wenn auch nicht täglich erschienen ;-)

Und was sollen wir morgen trinken???

Um Himmels Willen, Irlands mit Abstand wichtigstes Gebäude steht in Flammen ...

Heute während des Tages brannte es im Guinness-Storehouse inmitten Dublins.

Aber zum Glück gibt es Entwarnung für alle Freunde des schwarzen Lebenselixirs: Der Brand war in einem nur spärlich genützten Teil des Arreals, die Produktion wurde nicht beeinträchtigt. Und das Allerwichtigste: Niemand ist zu Schaden gekommen.

Foto: (c) Irish Times

Die 'anderen' Weihnachtslieder (14): Santa Claus is coming to Town



Okay, dieses Lied findet man schon auf so manchem Weihnachts-Sampler. Insofern nicht wirklich ein 'anderes' Weihnachtslied, aber ich mag es einfach so ;-)

Der Boss wünscht uns auch ein frohes Fest ...

Ein abartiges Last-Minute-Weihnachtsgeschenk

... hätte ich noch anzubieten. Für alle Ewiggestrigen, die gar nicht genug vom ehemaligen Führer der FPÖ und des BZÖ in Österreich bekommen können, der ja bekanntlich im Jahr 2008 "leicht" alkoholisiert" bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist.

Sein Nachfolger als Kärntner Landeshauptmann meinte damals, 'über Kärnten würde die Sonne an diesem Tag nicht aufgehen'. Vielleicht bringt ihm ja dieser Kalender Erleuchtung:

Mit Jörg Haider durchs Jahr 2010.
http://www.joerghaiderbooks.com/kalender.html

Äußerst peinlich. Da wird sogar der Dalai Lama bemüht, um Haider irgendetwas Staatsmann-Ähnliches zuzudichten. Aber wers braucht ...
Offensichtlich hat man vor diesem Mann niemals Ruhe ...

Sonntag, 20. Dezember 2009

The Party is over

... genauer gesagt unsere Firmen-Christmas-Party. Gestern Abend, so wie in vielen anderen Firmen auch, war es auch bei uns soweit. Beginn um 18 Uhr mit einem vorzüglichen Essen bei Luigi Malone's im Temple Bar Square, und anschließend sind wir noch ein wenig durch die mannigfaltige Pubszene dort gestreift. Die weihnachtsfeierüblichen Eskapaden sind ausgeblieben, es war einfach nur eine tolle "Night out". Und die hat nicht einmal so lange gedauert ...

Der Schädel brummt dennoch etwas ... Ich glaub ich sollte mich wieder niederlegen ;-)

Schönen vierten Adventsonntag!

Samstag, 19. Dezember 2009

Die 'anderen' Weihnachtslieder (13): Christmas Song



Alvin & The Chipmunks mit ihrem Christmas Song läuten das vierte Adventwochenende ein.
Der Verfasser dieser Zeilen verabschiedet sich damit auch schon gleich zum "Vorglühen" mit anschließender Firmenweihnachtsfeier am heutigen Abend im Temple Bar Square.

Ein schönes Adventwochenende Euch allen.

Freitag, 18. Dezember 2009

Leise rieselt der Schnee

Nein, diesmal kein Weihnachtslied, sondern der Wetterbericht aus Ballyknockan ;-)
Gestern Nacht hat es hier zu schneien begonnen, und die Temperaturen sind unter den Nullpunkt gesunken. Zwar noch keine Schneemassen wie im letzten Februar, aber immerhin sind die Wicklow Mountains wunderschön angezuckert. Und für Montag werden "massige" Schneefälle vorhergesagt, vielleicht klappts ja wirklich mit den weißen Weihnachten. Mal sehen ...

Natürlich hat das auch eine Kehrseite: Die Straßen heute morgen (vor allem die Nebenstraßen) waren ganz schön eisig, und so mancher ist schon im Straßengraben gelandet. Und der Arbeitsweg dauert dann auf einmal doppelt so lange, weil viele mit glatten Sommerreifen dann fast nicht mehr vorwärts kommen, und generell übervorsichtig fahren.

Aber was solls, in einer Woche ist Weihnachten ...

Die 'anderen' Weihnachtslieder (12): The little Drummer Boy (Blues)



In dieser Reihe entwickelt sich eine unerwartete Eigendynamik. Vielen Dank für Eure zahlreichen Vorschläge, zwar werden es nicht alle hier rein schaffen, aber einige möchte ich doch unbedingt veröffentlichen.

Hierbei handelt es sich um eine Blues-Version des Klassikers "Little Drummer Boy" von Elvin Bishop. Die Credits gehen einmal mehr an Walter (M.agic), den besten deutschsprachigen Tanzlehrer ;-)

By the way: Wenn jemand Interesse hat, noch im Dezember zu den Klängen von Run DMC Cha Cha Cha zu tanzen - M.agic ist ein perfekter Ansprechpartner dafür *g*

Die 'anderen' Weihnachtslieder (11): Weihnachtsgrüße von ana Hur in Floridsdorf



Okay, hart am Rande des Weihnachtslied-Segmentes, aber trotzdem genial: Der österreichische Musiker Wolfgang Ambros mit seiner Interpretation von Tom Waits. Aus "Christmas Card from a Hooker in Minneapolis" wird dann "Weihnachtsgrüße von ana Hur in Floridsdorf.

Wer das Original von Tom Waits hören möchte, den verweise ich mal auf den Blog vom Wiener Journalist Eberhard Lauth: ZIB21.com

Wolfgang Ambros hat übrigens ein ganzes Album mit Coverversionen von Tom Waits aufgenommen. "Nach mir die Sintflut - Ambros singt Waits". Sehr zu empfehlen!

Die 'anderen' Weihnachtslieder (10): Santa Claus is on the Dole



Irgendwie DER Weihnachtssong für Irland 2009: Santa Claus is on the Dole von Spitting Image

Irlandblog reloaded

Gestern hat das werte Team von Blogger/Google dazu beigetragen, dass mein Puls in ungeahnte Höhen schnellt: Um kurz nach ein Uhr nachmittag war auf einmal kein Zugriff mehr auf meinen Blog möglich, und zeitgleich kam folgende Mail:

Betreff: http://newsausirland.blogspot.com wurde gelöscht
Hallo,

Ihr Blog unter http://newsausirland.blogspot.com/ wurde überprüft und es wurde folgender Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen festgestellt: MALWARE. Gemäß dieser Bedingungen haben wir das Blog entfernt und die URL kann nicht mehr aufgerufen werden.


Umgehend Protest eingelegt, und sich hilfesuchend im Bloggerforum umgesehen. Rückmeldung von Blogger gabs keine, aber im Forum versuchte man mir wenigstens zu helfen.

Heute dann das freudige Erwachen: Der Blog ist wieder online, und nach erstem Check dürfte auch alles an Inhalten noch da sein.

Interessant dazu die Email von Google/Blogger zur Freischaltung: Die liest sich nämlich so:

http://newsausirland.blogspot.com wurde gelöscht
Hallo,

Ihr Blog unter http://newsausirland.blogspot.com/ wurde überprüft und es wurde folgender Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen festgestellt: NONE. Gemäß dieser Bedingungen haben wir das Blog entfernt und die URL kann nicht mehr aufgerufen werden.

Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:

Blogger-Nutzungsbedingungen: http://blogger.com/terms.g
Blogger Content-Richtlinien: http://blogger.com/content.g

Zum Glück funktioniert jetzt wieder alles, und die wahrscheinlichste Version ist, dass ein automatischer Spam-Detektor bei Blogger Amok gelaufen ist. Es könnte aber auch sein, dass die Blogs einfach geflagged wurden, oder im Extremfall (was ich nicht annehme) sogar gehackt.

Interessantes Detail am Rande: Ich bin nicht der einzige deutschsprachige Irland-Blogger, der von dieser vorübergehenden Problematik betroffen ist. Auch Kollege Bernd mit seinem Irlandinside-Blog war offline. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ;-)

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Die 'anderen' Weihnachtslieder (9): Adeste Fidelis



Weil's einfach schön ist: Luciano Pavarotti und Trisha Yearwood singen Adeste Fidelis.

Die 'anderen' Weihnachtslieder (8): The Peace of Christmas Day



Auch in der Aufzählung der 'anderen', nicht (mehr) so bekannten und einkaufszentrumtotgespielten Weihnachtslieder: John Denver mit seinem Auftritt bei der Muppet-Weihnachtsshow.

Die 'anderen' Weihnachtslieder (7): Christmas in Hollis



Mal was ganz Anderes: Weihnachtsstimmung a la Run DMC.
Danke an Walter für den Link!

Die 'anderen' Weihnachtslieder (6): Christmas Medley mit Ian Anderson von Jethro Tull an der Querflöte



Mal wieder was anderes: Jethro Tull-Mastermind Ian Anderson auf der Querflöte, mit Orchesterbegleitung und einem Weihnachtsmedley.

*Räusper*

Ich will ja nichts sagen ...
Mache ich wohl auch besser nicht.

Falls denn das Bild echt ist. Zweifel bleiben.

Unbezahlbar ...

Eine gute Tasse Kaffee auf der Tanke: 1,99.

Ein Tag im Spa Deiner Wahl: 200,--

Ein gutgemeinter (?) Ratschlag von Unwissenden: Unbezahlbar ...

Also ich kenn das so...

man bewirbt sich fuer "Job Seekers Allowance" und waehrend man das beantragt und es bearbeitet wird bewirbst du dich fuer emergency tax bis du die "Job Seekers Allowance" bekommst.
Warum man sich um Arbeitslosengeld bewirbt, und dann gleichzeitig den höchsten Steuersatz beantragen will, kann uns wohl nur die Verfasserin erklären. Mir verschließt sich diese Logik leider ...

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Die 'anderen' Weihnachtslieder (5): God Rest Ye Merry Gentlemen



Mit bestem Dank an Blog-Leser Karl-Heinz für den Tipp - ich kannte dieses Lied von Loreena McKennit bislang noch nicht!

Die 'anderen' Weihnachtslieder (4): Silent Night (in Irish)



Nun gut, kein sehr ausgefallenes Weihnachtslied: "Stille Nacht" von Gruber und Mohr, muss man ja als Österreicher in der Auflistung haben ;-)

Das besondere an dieser Version: Die Klangkünstlerin Enya interpretiert das Volkslied in irischer Sprache. Viel Spaß!

Dienstag, 15. Dezember 2009

Adventsgeschichten: Was macht der Teddybär am Straßenrand?

Eine Begegnung im Advent: Heute nachmittag auf dem Nach-Hause-Weg hat ein Teddybär meinen Weg gekreuzt. Nein, kein plüschiger, schon gar nicht von Steiff, sondern in seiner duftenden Variante. Als Car-Freshener.

Beim Stopp vor der Ampel auf der Greenhills Road kommt ein Mann vorbei, und reicht mir den Duftbär zum Fenster rein. Im ersten Moment dachte ich an ein Werbegeschenk, bis ich den angeklammerten Zettel bemerkte:

Hi! I have lost my job have 3 kids
So please buy this off me for their
Sake! God bless.
MERRY CHRISTMAS.
HAPPY NEW YEAR!


Auf dem Rückweg kam der Übergeber nochmal bei meinem Autofenster vorbei, und ich habe ihm ein paar Euro in die Hand gedrückt und frohe Weihnachten gewünscht.

So ging er von Auto zu Auto, und zwei in der Schlange vor mir haben mittlerweile schon die Fenster nach oben gemacht und einfach nichts bezahlt.

Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder es ist mal eine gute neue Masche um ein paar Cent zu verdienen. Oder die Geschichte, die der Zettel erzählt, stimmt. Dann waren die paar Euro fünfzig ja gut angelegt.

Und irgendwie verfolgt mich die Story jetzt für den Rest des Tages, so im Advent ...

Was gelten schon Grenzen?

Zumindest wenn man Grafiken für die Homepage vom specsavers.ie erstellt? Folgenden interessanten Grenzverlauf haben wir dort gefunden (nachdem wir den Bericht auf TodayFM gehört haben):
Wie auf TodayFM so schön gesagt - da werden wir wohl Micheal Collins für neue Verhandlungen reanimieren müssen ;-)

Endspurt

So, dann begeben wir uns mal auf die Zielgerade. Heute in einer Woche ist (zumindest für uns) der letzte Arbeitstag des Jahres 2009, und dann werden weitere 365 Tage ad acta gelegt.

Noch eine Woche, in der es zugegebener Maßen um nicht mehr viel geht. Schon in der Vorwoche war bemerkbar, dass das Telefon nicht mehr ganz so oft läutet, und die Anzahl der Emails ist ebenfalls rückläufig - bis auf die ersten eintrudelnden Weihnachtswünsche.

Gestern haben wir uns auch gegen die "Notbesetzung" des Büros über die Feiertage entschieden - die Kosten-Nutzen-Rechnung geht einfach nicht auf. Und so werden wir alle ein paar freie Tage genießen, bevor es dann am 4. Jänner wieder mit voller Kraft ins neue Arbeitsjahr geht.

Wie gesagt, viel ist nicht mehr los. Lediglich die Weihnachtsfeier am kommenden Samstag und das Ausschlafen am folgenden Sonntag werden noch "Highlights" auf dem Weg zum Heiligen Abend sein.

Und so neigt sich ein turbulentes, aber äußerst interessantes und spannendes Jahr langsam aber sicher dem Ende zu. Und weil Vorfreude die schönste Freude ist, denkt man schon an die paar ruhigen freien Tage, die ab kommendem Mittwoch Nachmittag auf uns zukommen.

Hier im Blog gehts auch zwischen den Feiertagen weiter: Zum Beispiel mit einem - sehr persönlichen - Jahresrückblick auf das Irland im Jahr 2009, und mit unserer ganz persönlichen Wunschliste an das kommende Jahr. Mehr dazu Ende Dezember, rechtzeitig zum Korkenknallen rund um Silvester.

Montag, 14. Dezember 2009

Ist euch kalt hier in Irland?

Na, friert ihr grade so wie wir auf der Insel? Ja, es ist heute ganz schön kalt.
Aaaaaber: Wer sich wirklich beschwert ob der Temperaturen rund um den Nullpunkt, dem sei folgende Nachricht von der Homepage www.nachrichten.at mit auf den Weg gegeben:

TORONTO. Der Winter ist mit Macht über Kanada hereingebrochen. Die Bevölkerung an der Westküste kämpft gegen Temperaturen zwischen minus 40 und minus 50 Grad Celsius.

Derweil war Kanadas Wirtschaftsmetropole Toronto unter Schneemassen begraben. Bis zu 100.000 Menschen waren weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Die Polizei forderte die Bürger auf, zumindest bis Mitte der Woche von Besuchen in der Region abzusehen. Dem Sender zufolge war der Schneesturm am Wochenende einer der schwersten in der Geschichte von Ontario.

DAS ist wirklich kalt.

Die 'anderen' Weihnachtslieder (3): Wia woa Weihnacht'n?



Großartiges vom leider viel zu früh verstorbenen Georg Danzer.

Die 'anderen' Weihnachtslieder (2): Weihnachtsnaach

Abseits von Frosty the Snowman und Last Christmas (was ja eigentlich überhaupt kein Weihnachtslied ist, aber dennoch jedes Jahr wieder zu Tode gespielt wird) gibt es im Pop und Rock eine ganze Anzahl eher unbekannter, aber wunderschöner Lieder rund ums Fest. Ein paar davon werden hier in den nächsten Wochen im Blog vorgestellt.
In Teil 2 gibt's Feinstes von der Kölner Rockformation BAP, einer meiner absoluten Lieblingsgruppen, gemeinsam mit Nina Haagen und ihre Version von 'Fairytale of New York' von den Pogues. Ach ja, noch was: Das dämliche Video dazu ist nicht von mir, gefällt mir auch nicht, macht für mich auch keinen Sinn, ist aber leider das einzige, was ich auf YouTube gefunden habe.

Über das Freischalten von Meinungen hier im Blog

Kurz eine Mitteilung in eigener Sache: Nachdem es beim Thema Islam und Irland zu einer Diskussion im Kommentarbereich gekommen ist, erreichte uns gestern Abend eine Nachricht eines der an der Diskussion beteiligten User, der meinte, sein letzter Diskussionsbeitrag sei mehr oder weniger der Zensur (oder dem Gutmenschentum der Blogautoren) zum Opfer gefallen.
Schade, dass mein erneutes Feedback offenbar im Filter stecken geblieben ist.
Aber vielleicht gehört das auch zur Kommunikations-Kuktur unter Multikulti- und Migrations-Fans.
Geschlossene Gesellschaft - sobald es um die Wahrnehmung von Realitäten geht, die vom politich korrekten Ideal abweichen.
Ach ja, auch dieser Beitrag mag an Ihrem Filter scheitern ...
Dazu sei folgendes gesagt: Leider hat uns besagter Beitrag nie erreicht, aus welchen Gründen auch immer. Wäre er angekommen, wäre er höchstwahrscheinlich auch freigeschaltet worden. In mehr als einem Jahr Blog hat es lediglich drei Beiträge gegeben (Spamkommentare nicht mitgerechnet), die nicht das Licht der Welt erblickt haben - und das wegen absolut idiotischem Inhalt. Ansonsten gibt es hier keine Form der Zensur, wie auch immer geartet, und wir freuen uns sehr über jeden Diskussionsbeitrag und Kommentar. Mit einer der Gründe, warum es dieses Blog gibt, ist unser Wunsch nach Meinungsaustausch mit unseren LeserInnen.

Von daher sind oft ganz stinknormale technische Gründe dahinter zu vermuten, wenn einmal ein Beitrag nicht erscheint. Und bitte nicht der Zensurteufel.

Sonntag, 13. Dezember 2009

Die 'anderen' Weihnachtslieder (1): Es weihnachtet sehr



Ein völkerübergreifender Musikbeitrag noch zum dritten Adventwochenende. Die österreichische Musikerin Katrin Rosenzopf singt Konstantin Weckers "Es weihnachtet sehr ..."

Das Trauerspiel von Afghanistan

Grade gelesen. Theodor Fontane. 1859. Ohne weitere Worte. Zum Nachdenken im Advent.

Das Trauerspiel von Afghanistan

Der Schnee leis stäubend vom Himmel fällt,
Ein Reiter vor Dschellalabad hält,
"Wer da?" - "Ein britischer Reitersmann,
Bringe Botschaft aus Afghanistan."

Afghanistan! Er sprach es so matt,
Es umdrängt den Reiter die halbe Stadt,
Sir Robert Sale, der Kommandant,
Hebt ihn vom Rosse mit eigener Hand.

Sie führen ins steinerne Wachthaus ihn,
Sie setzen ihn nieder an den Kamin,
Wie wärmt ihn das Feuer, wie Iabt ihn das Licht,
Er atmet hoch auf und dankt und spricht:

"Wir waren dreizehntausend Mann,
Von Kabul unser Zug begann,
Soldaten, Führer, Weib und Kind,
Erstarrt, erschlagen, verraten sind.

Zersprengt ist unser ganzes Heer,
Was lebt, irrt draußen in Nacht umher,
Mir hat ein Gott die Rettung gegönnt,
Seht zu, ob den Rest ihr retten könnt."

Sir Robert stieg auf den Festungswall,
Offiziere, Soldaten folgten ihm all',
Sir Robert sprach: "Der Schnee fällt dicht,
Die uns suchen, sie können uns finden nicht.

Sie irren wie Blinde und sind uns so nah,
So laßt sie's hören, daß wir da,
Stimmt an ein Lied von Heimat und Haus,
Trompeter blast in die Nacht hinaus!"

Da huben sie an und sie wurden's nicht müd',
Durch die Nacht hin klang es Lied um Lied,
Erst englische Lieder mit fröhlichem Klang,
Dann Hochlandslieder wie Klagegesang.

Sie bliesen die Nacht und über den Tag,
Laut, wie nur die Liebe rufen mag,
Sie bliesen - es kam die zweite Nacht,
Umsonst, daß ihr ruft, umsonst, daß ihr wacht.

Die hören sollen, sie hören nicht mehr,
Vernichtet ist das ganze Heer,
Mit dreizehntausend der Zug begann,
Einer kam heim aus Afghanistan.

Was wäre der Sonntag ohne den Einkauf bei Mrs. Richardson?

In meinen Jugendjahren in Österreich habe ich das Greißlersterben live miterlebt. BILLA und Spar haben ortsnah zu den kleinen Familienbetrieben große, bunte und billige Fillialen eröffnet, und nach und nach haben die Greißlerläden - Teile des öffentlichen Lebens für Jahrzehnte - das Zeitliche gesegnet.

Hier in Irland ist die Zeit noch nicht so erbarmungslos mit den kleinen Geschäften gewesen - noch halten sich einige von ihnen über Wasser.

So auch Mrs. Richardson, direkt am Lake Drive zwischen Lacken und Ballyknockan, also sprichwörtlich am Ende der Welt. Aber ganz in unserer Nähe.

Mrs. Richardson ist pensioniert, genauso wie ihr Mann. Und quasi als Zubrot halten sie die kleine Greißlerei am Leben. Für ein zahlenmäßig streng limitiertes Publikum, aber alle hier sind froh, dass sie noch durchhalten.

Der nächste größere Markt ist weitere 10 Kilometer entfernt, und so hat auch der kleine, optisch nicht gerade viel hermachende Laden der Richardsons seine Daseinsberechtigung.

Auch wenn die Milch dort 2,49 kostet statt 1,49 beim Dunnes, der nette Plausch, der dem sonntäglichen Einkauf kostenlos beigepackt ist, ist doch unbezahlbar. Der Klatsch und Tratsch der kleinen Dörfchen am See, das Neueste und auch das nicht mehr ganz so Neue, das Interessante und auch das nur in den Augen von Mrs. Richardson Interessante - alles gibt es zum Hören beim Einkauf all dessen, was man während der Woche natürlich wieder mal vergessen hat. Und das ist doch den kleinen Aufpreis wert, oder?

Was wäre der Sonntag ohne den Einkauf und das Schwätzchen bei Mrs. Richardson? Nicht das selbe.

Schönen dritten Adventsonntag an Euch!

Leichte Einparkprobleme

video

Natürlich weiß ich, dass Frauen genauso gute Autofahrer sind wie Männer.

Räusper ;-)

Wiener in Dublin

Auch 'a braader Weg', von der österreichischen Bundeshauptstadt in die irische ...

Das böse Wort mit F...

Was in der deutschen Übersetzung eher den Liebesakt etwas derbe umschreibt, ist hier in Irland ein Wort, dass schon Schulkindern 30mal täglich über die Lippen kommt.
Die Schultasche zu schwer? Fuck! Es regnet draussen? Fuck? Man will seine Ruhe haben? Dann Fuck off!

Im alltäglichen Sprachgebrauch tief verwurzelt, sorgt das Wort "fuck" höchstens noch dann für Aufregung, wenn es im irischen Parlament gesagt wird. Vom Grünabgeordneten Paul Gogarty, auf den großen Koalitionspartner gemünzt. Dem hat er diese Woche gesagt, dass er mit der aktuellen Politik und dem Budget das tun sollte, was ohnehin die meisten wollen: "fuck off!"

Gut, Gogarty hat dafür eine Standpauke bekommen, mehr aber auch nicht. Und Parteiboss Gormley schließt auch aus, dass da noch was nachkommt.

Trotz Gogartys erneutem Rundumschlag, der heute veröffentlicht wurde:
"Fianna Fail members are cute hoors but they also realise that politics is about people. FF has an innate understanding of people. It doesn't mean they haven't screwed the general public over the years, because their real friends have been developers and big business. I hope Fianna Fail gets a drumming in the next election,"
Eines ist die Aufregung über das F-Wort in jenem Fall: Viel Lärm um Nichts!

Dass dieser Beitrag respektive sein Inhalt jetzt nicht zwingend zum dritten Advensonntag passen, sei mir bitte nachgesehen. Wer sich dennoch dran stört: "F..." --- na, sie wissen schon ...

Samstag, 12. Dezember 2009

Eine Mail von Bill Gates

Danke, lieber Bill Gates, Gründer und Vorantreiber des Software-Monopols auf diesem Planeten, dass Du gerade mich, der seit mehr als drei Jahren nicht einmal mehr vor einem PC gesessen ist, auserkoren hast, an Deinem unverschämten Reichtum teilzuhaben ;-)

By the way: Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass mir diese Spamerei gewaltig auf den S... geht? ;-)

BILL GATES/GULF GAMING BOARD.
3 CLIFF ROAD WALDRINGFIELD,
WOODBRIDGE. EC2VQQ, UK.

DEAR INTERNET USER,

This email message is sent to you after a meeting held by Bill Gates and the gulf gaming board United Kingdom, on the great support that he has made one of the best means of communication which is the Internet.

And this is to inform you that, after this meeting a sum of funds was awarded to some internet users in a Microsoft background of emails balloting of over One Hundred Million Internet users world wide, and Bill Gate in conjunction with the Gulf Gaming Board awarded this EMAIL the sum of One Million Pounds (£1,000,000.00).

Please if you receive this mail do let us know by filing for your claim, and you are required to provide us with the information below for verification:

Full Name:
Mailing address:
Permanent house address:
Residing Country:
Phone Number:
Age:
Sex:
Occupation:

This is a Bill Gates Internet award, for internet users.

Mrs. Susan Power,
Online announcer .

Freitag, 11. Dezember 2009

Schulausflug, mal etwas anders

Auch so kann man die marode heimische Wirtschaft etwas ankurbeln ;-) - In der Klasse unseres Sohnes ist heute Schulausflug. Ursprünglich hat es geheißen, sie gehen einen Tag lang Eislaufen. Nun, irgendwann dürfte es jemandem gedämmert haben, dass ein ganzer Tag Eislaufen für ungeübte Kids wohl eher etwas zu anstrengend ist. Und so wurde gestern kurzerhand das Programm abgeändert.
Eislaufen gehen die Youngsters noch immer, aber nur mehr eineinhalb Stunden. Und den Rest des langen Tages nicht etwa in ein Museum oder zu einer anderen Sehenswürdigkeit, sondern ... in den Tallaght Square, das größte Einkaufszentrum in der Umgebung. Zum freien Shoppen.

Zur Erinnerung: Unser Sohn ist 13. Und zum Glück sehr selbständig und sparsam. Eigenartig finde ich es aber dennoch, Schulklassen mittels Bus in Einkaufszentren zu karren. Aber vielleicht ist das auch nur meine Meinung ...

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Die Idioten sterben nie aus

Mal wieder ein Fallbeispiel, wie idiotisch und hetzerisch politische Werbung sein kann, diesmal aus der alten Heimat Österreich.

Zur Erklärung für Nicht-Alpenländler: Der RFJ (Ring freiheitlicher Jugendlicher) ist die Jugendorganisation der ehemaligen Haider-Partei FPÖ, die ja immerhin noch vor kurzem ein paar Jahre das Land mitregiert hat. Und hetzerische Aufkleber wie dieser werden aus Steuergeldern finanziert.

Hochachtung vor dem in Linz ansässigen Dirigenten Dennis Russell Davies. Er hat das nicht so einfach hingenommen und Strafanzeige gegen den RFJ erstattet.

Zwischen Islamabad, Bern und Dublin: Die Angst vor dem Islam geht um. Warum eigentlich?

Derzeit wird das Thema Islam wieder vermehrt - und teilweise erschreckend generalisiert - diskutiert, interessanterweise auch in Irlandforen, anhand des Beispiels des Schweizer Volksentscheides gegen den Bau neuer Minarette. (Das gleichlautende Volksbegehren gegen den Bau neuer christlicher Kirchen wird hingegen noch etwas auf sich warten lassen).

Einen sehr interessanten Kommentar habe ich zu diesem Thema online gefunden. Der Wiener Journalist und Autor Eberhard Lauth befasst sich mit dem Thema heute auf seinem sehr informativen Blogprojekt Zeit im Blog.

Ich bin mal so frei und stelle diesen Kommentar ungekürzt hier ein.

Wer fürchtet sich vor dem Islam? Alle! Von Nine Eleven zum Minarettverbot – in den Nullerjahren lernte der Westen seine kollektive Angst vor dem Islam.

Eigentlich ein Wunder, dass ich das im Spiegel dieser Woche lesen musste: „Die Frage ist, ob Europa noch Europa sein kann, wenn etwa in Österreich im Jahr 2050 wohl die meisten Jugendlichen unter 15 Jahren Muslime sind“, heißt es im Artikel “Angst vor Eurabien“, der ausgehend vom Schweizer Minarettverbot, die kruden Ängste verhandelt, die überall in Europa aufkeimen, wo religiöse Symbole des Islam öffentlich sichtbar machen, dass diese Religion schon längst in der Nachbarschaft angekommen ist.

Und es ist tatsächlich ein Wunder, dass die rechten Populisten des Landes nicht schon längst mit dieser Prognose (der Spiegel verschweigt leider, woher er sie hat) den Teufel in Form des Islamisten an die Wand gemalt haben, der Österreich zuerst mit Feuer und Schwert bekehrt, ehe er die letzten wehrhaften Christen in die Luft sprengt. Aber wir haben nächstes Jahr Wien-Wahl, und da werden wir um diese Zahlenspielerei wohl nicht herum kommen.

Noch dazu, wo sie einen Zeitgeist trifft, der im ausklingenden Jahrzehnt schön wachsen hat können: die Angst vor dem Islam.

Rückblickend lässt sich sagen, dass Nine Eleven wohl die Initialzündung dafür war, dass sich heute absurde Stellvertreterdebatten in Auswüchsen wie dem Schweizer Minarettverbot entladen. Das Attentat aufs World Trade Center in New York, geplant und ausgeführt von fanatischen Islamisten, hat binnen weniger Tage den Islam als Ganzes unter den Generalverdacht gestellt. Jeder, der gen Mekka betet, könnte auch ein Terrorist sein. Jeder, der sich zum Islam bekennt, könnte auch ein Islamist sein. So die Logik hinter der Angst, die seither das Leben im christlich-säkularen Westen prägt.

Und jetzt, wo die elenden Kriege in Irak und Afghanistan, als „War On Terror” deklariert, das tatsächliche terroristische Potenzial in den betroffenen Regionen vergrößert haben, wird die Angst natürlich noch größer. Wir sitzen mitten in Europa in unseren Häusern und Wohnungen und fürchten uns vor Bärten, Kopftüchern und Minaretten. Wir haben verlernt, mit Religion im Alltag umzugehen. Und es bereitet uns Unbehagen, wenn religiöse Symbole im Alltag auftauchen, die wir nicht verstehen.

Wenn der Islam sichtbar wird, wittern wir Ungemach und kriegen von den rechten Populisten so lange Parallelgesellschaften herbei fantasiert, dass immer mehr daran glauben. Dass es sich bei der Trinker-Community im Bauchstichbeisl unten am Eck möglicherweise um eine viel bedrohlichere Parallelgesellschaft handelt, ist dabei so nebensächlich wie jedes andere Argument.

In dieser unguten Stimmung ist davon auszugehen, dass in jedem EU-Land ein Volksbegehren gegen Minarette genug Befürworter finden kann. Und es ist davon auszugehen, dass sich das in den nächsten Jahren nicht ändert. Barack Obama wird die US-Truppen in Afghanistan bekanntlich um 34.000 Soldaten aufstocken. Der War On Terror geht weiter. Und der bärtige Gemüseverkäufer am Markt ist heute wieder verdächtig gut gelaunt.

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Auch das ist Irland: Flat tyres und unerwartete Hilfe

Man neigt ja mit der Zeit dazu, gerne über die negativen Dinge zu schreiben, und die positiven in diesem Land eher zu vernachlässigen, speziell im Lichte des heutigen Budgets :(

Nichtsdestotrotz, eine nette, vorweihnachtliche Hilfeleistung gibt es mal wieder hier zu berichten: Heute, kurz vor 13 Uhr, ich saß gerade im Auto. Und auf einmal ein lauter Knall. Reifenplatzer.

Zum Glück war ich nicht schnell unterwegs, konnte das Auto unter Kontrolle halten und noch irgendwie bis zur nächsten Ausweiche rattern. Das Problem nur: Diese ist irgendwo im Nirgendwo, zwischen Ballyknockan und Blessington, direkt am See. Na hurra.

Aber: Selbst ist der Mann: Das filigrane wagenheberähnliche Etwas aus dem Kofferraum geholt, samt dem (auch luftlosen) Ersatzreifen. Und flugs macht Mann sich ans Reifenwechseln.

Problem: Der Vorbesitzer meiner Karre dürfte einen eigenartigen Sinn für Humor haben. Vier der fünf Muttern konnte ich öffnen, die fünfte nicht. Die war rund, und man benötigt für diese ein eigenes Werkzeug.

Ach ja, noch vergessen zu erwähnen: Ich war auf dem Weg, um unseren Sohn aus der Schule abzuholen. Und der hatte kein Handy mit. Natürlich.

Nun, nach dem Anflug der Verzweiflung kam mir die grandiose Idee, den (halwegs) naheliegenden Autohändler anzurufen, ob mir der helfen könne. Der hat sich gleich ins Auto gesetzt und ist zu mir gekommen. Aber: Auch er hatte kein solches Werkzeug.

Aber, alles kein Problem: Natürlich kennt er den John, der auch nicht so weit weg wohnt. Und ruft ihn an. Und verschwindet dann, ohne sich bezahlen zu lassen. Fröhliche Weihnachten, und hoffentlich gefällt es uns weiter in Irland ...

John kommt, tatsächlich, zehn Minuten später. Mit Werkzeug und Wagenheber bewaffnet, hat er das Problem in zwei Minuten gelöst. Und montiert mir sogar das neue Rad, nachdem er mir dabei zugesehen hat, wie ich mich abgemüht habe.

Nur, wie gesagt, keine Luft drin. Auch kein Problem. Fahr vorsichtig hinter mir her, sagt John. Heim zu ihm, zu seiner Hobbywerkstatt. Und dort füllt er Luft in meinen Ersatzreifen.

Und auf die Frage, wieviel ich ihm schulde, antwortet er in etwa wortgleich wie sein Freund. Und auch er lässt sich nicht bezahlen. Und auch er wünscht mir schöne Weihnachten und noch viel Glück in Irland.

Irgendwie fühle ich mich heute noch ein wenig willkommener und heimischer als gestern. Dank dem Autohändler und seinem Freund John. Und dank unerwarteter - und noch dazu kostenloser - Hilfe in the middle of nowhere.

Und kann mir derzeit nur denken: Man sieht sich immer zweimal im Leben. In diesem Fall noch vor Weihnachten, mit einigen guten Flaschen Wein.

Budget Day - Viele wollen etwas, viele erwarten etwas. Aber außer Einsparungen wird dabei nichts rauskommen.

HEINERLE
Mutter, du musst uns was Schöns jetzt kaufen.

MUTTER
Heinerle, Heinerle, hab' kein Geld.

HEINERLE
Mutter, ich möcht' jetzt zum Kasperl laufen.

MUTTER
Heinerle, Heinerle, hab' kein Geld.

HEINERLE
Mutter. ich möcht' jetzt ein Zuckerl schlecken.

MUTTER
Heinerle, Heinerle, hab' kein Geld.

HEINERLE
Mutter, möcht' reiten auf dem Ringelspielschecken.

MUTTER
Heinerle, Heinerle, hab' kein Geld.
Wenn ich aber Geld tu haben,
Heinerle, mein Heinerle,
Soll das Bubi alles haben,
Heinerle, mein Heinerle.
Zuckerl, Kasperl, Ringelspiel,
gar nix ist mir dann zuviel.
Für mein Buberl, Heinerl du,
Wenn i s'Geld erst haben tu.

HEINERLE
Wann wirst aber Geld du haben,
Wann wird s'Bubi alle haben?

MUTTER
Heinerle, das weiss ich nicht.

HEINERLE
Kauf mir was, ich bitt' schön bitt'.

MUTTER
Heinerle, das geht doch ned.

HEINERLE
Mutter, kauf was, bitt' schön bitt'.
Kauf mir was, ich bitt' schön bitt'.

MUTTER
Heinerle, das geht doch ned.


Ich weiß nicht, warum mir dieser Text aus dem fidelen Bauern heute dauernd in den Sinn kommt ;-)

Dienstag, 8. Dezember 2009

(Vorläufiges) Aus für Snowtopia

Seit Jahren war die Rede davon, auf 32.000 Quadratmetern sollten im "Snowtopia" in Blanchardstown Schifahrer und Freunde anderer Wintersportarten in den zweifelhaften Genuss kommen, ihren Lieblingssport ganzjährig und sogar überdacht auszuüben. Und es wären, so nebenbei, 1000 Arbeitsplätze geschaffen worden - und das ist für mich das einzige Argument, dass eventuell für diesen Energiewahnsinn sprechen würde.

Heute nun das (vorläufige) Aus für dieses Großprojekt. Die Planungslizenz wurde verweigert.

An Bord Pleanala refused planning permission for the development, arguing that it would conflict with local land zoning objectives, would draw custom from the nearby Blanchardstown cinema, and was poorly served by public transport.
Das Zitat stammt aus dem heutigen Irish Independant, hier gibts den ganzen Artikel zum Nachlesen.

Ich persönlich freue mich irgendwie, dass aus diesem Projekt nichts geworden ist. Und wundere mich über die Kosten-Nutzen-Rechnung der Planer - meiner Meinung nach kann so ein Projekt nicht profitabel funktionieren - schon gar nicht auf der grünen Insel.

Am kommenden Sonntag laufen die Weihnachtsmänner

Am kommenden Sonntag gibt es in der Nähe von Blessington Heerscharen rotbemützter Jogger, also nicht wundern, wenn jemand zufällig in der Gegend ist.

Beim traditionellen Santa Dash rund um das Barretstown Castle werden Läuferinnen und Läufer, die ein (im Startgeld inbegriffenes) Weihnachtsmann/-frau-Kostüm tragen müssen, zwei verschiedene Distanzen (5.000 und 10.000 Meter) zurücklegen, und auf diesem Weg Geld für einen guten Zweck - die Barretstown Childrens Charity - sammeln. Mehr Infos dazu auf www.santadash.ie

Und anschließend gibts einen relativ groß dimensionierten Umtrunk - sozusagen ein Adventmarkt mit Glühwein ;-)

Und wenn man etwas Glück (Pech?) hat, dann kann man dort auch den Schreiber dieser Zeilen antreffen - allerdings ohne Weihnachtsmannkostüm und auch nicht auf der Laufstrecke, sondern eher beim "Erfrischungsstand".

Montag, 7. Dezember 2009

Endlich: Mehr Mitbestimmung in der EU!

Naja, nicht so wirklich. Aber in einem klitzekleinen Teilbereich dürfen mal Europas Bürger in der ansonsten nicht immer basisdemokratischen EU mitbestimmen. Nämlich beim neuen - europaweiten - Bio-Logo.

Aus den Entwürfen von 3400 Designstudenten wurden die besten drei ausgewählt und den Bürgerinnen und Bürgern Europas zur Online-Abstimmung überlassen. Nun, so nebenbei bemerkt: Wenn das die besten drei Entwürfe waren, möchte ich die anderen 3.397 gar nicht sehen ...

Hier nun die 'Creme de la Creme' zukünftiger europäischer Designkunst:
Und wer online mitstimmen möchte, hier ist der Link:
http://ec.europa.eu/agriculture/organic/logo/index_en.htm

Sonntag, 6. Dezember 2009

Die Sonne zum Sonntag - und die Operation "Kekse für Irland" startet

2. Adventsonntag in Irland 2009, und entgegen den düsteren Wetterprognosen hat sich eine liebe alte Freundin zum Sonntagskaffee eingefunden: Die Sonne.

Statt erneutem Dauerregen also ein Adventsonntag mit schönem Wetter, wenn auch sehr kalt. Zumindest hier in der Gegend ist der prognostizierte Regen weggeblieben. Gut so.

Bei uns beginnt nun langsam aber sicher Weihnachtsstimmung einzusetzen (mal zur Erklärung, wir sind beide keine wirklichen Fans dieses Festes, aber mit Kind ist alles anders, und ein bisschen Stimmung im Haus kann ja auch nicht schaden). Die Weihnachtsbeleuchtung wird mal rausgekramt und überprüft (funktioniert natürlich nicht, eh klar), und heute wird bei uns gebacken.

Dank einiger Zutaten, die wir aus Österreich erhalten haben (danke fürs Paket senden!!!) und viel Rumsuchen hierzulande haben wir alles beisammen, um unsere Weihnachtsbäckerei zu starten. Die Operation Kekse für Irland ist im Anrollen ;-)

Beweisfoto gefällig?

Die ersten Rumkugeln sind grade fertig geworden, und gleich gehts mit Kokosbusserl, Zitronenplätzchen und Zimtsternen weiter.

Da werden die Kilos wieder purzeln rund um Weihnachten - halt leider in die falsche Richtung :-(

Schönen 2. Adventsonntag von den Blessington Lakes!

Samstag, 5. Dezember 2009

Irgendwas ist immer ...

Fad wird uns derzeit nicht, nur keine Sorge :-) Nach diversen Problemen mit unseren Arbeitsstellen respektive deren Zahlmoral und in den Heizraum laufendem Wasser in der Vorwoche ist kurzfristig etwas Ruhe eingetreten. Dachten wir zumindest.
Meine Frau hat endlich eine gute, permanente Arbeitsstelle gefunden, die ihr auch noch Spaß macht. Unser Sohn entwickelt sich in der Schule prächtig, außer im Fach Religion, aber das ist eine andere Geschichte ;-)
Und auch bei mir scheint wieder alles ins Reine zu kommen.

Nun liegt aber eine erneut turbulente Woche hinter uns. Ich habe mich mit dem Auto auf der nassen Straße gedreht und fast überschlagen - zum Glück ist niemandem etwas passiert. Am Dienstag ist uns dann einer in das stehende andere Auto gekracht und faselt noch heute etwas von 50% Teilschuld - zum Glück scheint das die Versicherung ganz anders zu sehen.
Und weils ja noch nicht genug ist, ist uns gestern Abend das Heizöl ausgegangen, weil der Schreiber dieser Zeilen mal wieder vergessen hat, den Tank rechtzeitig zu prüfen. Räusper.
Lieben Dank an Ballymount Oil, die uns am Samstag mit flüssigem Gold (preismäßig) versorgt haben, damit wir ein warmes Wochenende haben.

Und Danke auch an Sven vom NCT-Team in Naas - deine Hilfe war unbezahlbar! Und der Service bestens. Und wir haben endlich (nach 4 Anläufen) nun auch den NCT für den Skoda. Dafür, wie gesagt, einen ordentlichen Seitenschaden :-(

Also, wie gesagt, fad wird uns derzeit nicht. Aber es scheint sich alles wieder aufzuklären. Jetzt sitzen wir halt daheim und warten auf den angesagten Sturm. Im (wieder) warmen Haus.

Und auf eine hoffentlich ruhigere Woche im Advent 2009.

Kleiner Nachtrag: Als ich den - zum Glück glimpflich verlaufenen - Dreher mit dem Auto hatte, ist mir dieses Lied der österreichischen Gruppe STS in den Sinn gekommen. Und seitdem fahre ich vielleicht wieder um den einen oder anderen entscheidenden Kilometer pro Stunde langsamer ...

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Das sind (Wetter-)Nachrichten, die keiner hören will

Nachdem zuletzt eine leichte Entspannung in der Hochwassersituation eingetreten ist, warnt Met Eireann heute vor erneuten sehr heftigen Niederschlägen am Wochenende. Ich geh jetzt mal eine Tauchpumpe kaufen und hoffe auf das Beste ...

VERY HEAVY rainfall is expected this weekend, which may bring renewed flooding to water-logged areas.

Met Éireann predicts 20mm to 40mm of rain could fall in some parts over Saturday and Sunday.

The coming weekend is “ominous”, and the south, west and midlands would probably see heavy rain, Vincent O’Shea of Met Éireann said yesterday. These levels “shouldn’t occur widely”, Met Éireann added.

Some 40mm of rainfall would represent two-thirds of the total rainfall for Cork last December.

It could bring renewed flooding in some locations on Saturday and Sunday. While such amounts of rain are not excessive on their own, they will fall on top of wet ground, Mr O’Shea said.

Today will see some showers and there will be up to 10mm of rain tomorrow. Rain is expected to ease later tomorrow or after dark. Drier weather would help floods to subside but it would take a week or two without rain to really dry things out, he said.

Looking 10 days ahead, there was “no sign of any settled weather in the offing”, he said.

November was one of the wettest months ever recorded in Ireland.

Quelle: www.irishtimes.com

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Irland ist doch bei der WM!!!

Naja nicht wirklich, aber zumindest wurden die Boys in Green heute bei der Generalprobe zur Auslosung mal kurz genannt. Ein gelungener Scherz der auslosenden Charlize Theron, der wohl die Insel in der Seele schmerzt, aber den Rest der Welt genauso erheitert wie der vergebliche Versuch des irischen Verbandes, als 33. Teilnehmer an den Start zu gehen ...
Charlize Theron dürfte nicht der übliche "Aufputz" bei einer WM-Auslosung sein: Der südafrikanische Hollywood-Star bewies bei der Generalprobe in Kaptstadt mit einem grenzgenialen Scherz, dass es auch mit dem Fußballfachwissen stimmt. Als Theron die letzte Kugel aus der Schüssel holte, nannte sie zum kurzfristigen Entsetzen der FIFA-Verantwortlichen nicht den Namen des noch fehlenden Teilnehmers Frankreich, sondern des durch ein Handtor in der Relegation ausgeschiedenen Irland.
Quelle: www.orf.at; Foto: (c) people.com

Kostenersparnis durch unbezahlten Urlaub?

Im Zuge der erneuten Streikdrohung des öffentlichen Dienstes für morgen, Donnerstag, und den damit einher gehenden Verhandlungen zwischen Staat und Gewerkschaften erblicken sonderbare Ideen das Licht der Welt, und gelten wenig später auch gleich als spruchreif.
So sollen ab 2010 alle Angestellten im öffentlichen Dienst (Ärzte, Krankenschwestern, Polizisten, Lehrer usw.) 12 Tage unbezahlten Urlaub pro Jahr nehmen.
Rechnet man mit etwa 250.000 öffentlich Bediensteten, kommt da die Summe von ca. 8 Millionen Arbeitstagen zusammen. Pro Jahr, versteht sich.
Und das ist eine ganze Menge.

Die Lehrer argumentieren, dass diese 12 Tage unbezahlten Urlaubs in die Sommerferien fallen werden, und somit der Schulbetrieb nicht weiter beeinträchtigt wird.

Wie schaut das aber bei den ohnehin teilweise hoffnungslos unterbesetzten Krankenhäusern aus, oder bei der Polizei? Dort wird diese Arbeitszeit ganz einfach fehlen.

Noch weniger medizinische Versorgung, noch weniger polizeiliche Sicherheit, noch weniger Service im öffentlichen Dienst.

Eine "Lösung", die nicht funktionieren kann. Und die v i e l l e i c h t eine Kostenersparnis bringt, auf jeden Fall aber eine Verschlimmerung der ohnehin angespannten Lage in den genannten Bereichen.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Na gut, dann spielen die Iren halt doch nicht mit

Die FIFA hat heute in ungewohnter Deutlichkeit den irischen Bestrebungen, als 33. Team bei der WM 2010 in Südafrika teilzunehmen, eine Absage erteilt.
Und der irische Verband ist - wohl zu Recht - der weltweiten Lächerlichkeit Preis gegeben. Egal ob man nun angefragt oder beantragt oder was auch immer hat, die Peinlichkeit wird nächstes Jahr wohl eher in Erinnerung sein als Henrys Handtor, wenn das runde Leder wieder rollt