Freitag, 31. Juli 2009

RIP, Bobby Robson

Ein wunderschoenes Bild (c) Irish Times
A real Sir is gone forever.

RIP, Bobby Robson
1933 - 2009

Donnerstag, 30. Juli 2009

Abzocker unterwegs - immer wieder

Dies wird Sie darüber informieren, dass, nachdem wir trafen heute mit dem Präsidenten, dem Finanzminister, den Senatoren, Haus der Vertreter und die Zentralbank, und wir kamen zu einer Schlussfolgerung, die wir zu zahlen haben Sie die Summe von $ 5 Mio. und der Restbetrag wird später Zahlung wird über diplomatische Kurierdienst, daher senden Sie Ihre Adresse und Telefonnummer an, sobald Sie erhalten diese E-Mail an meine E-Mail an (rev.johnmichael4@googlemail.com) oder auf meine direkte Telefonnummer sofort für weitere Informationen.

Ihre sofortige Reaktion ist dringend erforderlich.

Rev.John Michael.
Rufen Sie mich im Eiltempo +234830851500

Dienstag, 28. Juli 2009

Memorial statt Zuchthaus?

Spike Island, das irische Pendant zu Alcatraz, koennte schon bald zur Gedenkstaette der "Great Famine" werden. Zumindest wenn es nach dem Historiker Micheal Martin geht, dem Autor des Buches "Spike Island: Saints, Felons and Famine"
2004 wurde das Gefangnis, das seit dem 16. Jahrhundert bestand, geschlossen, doch gab es Plaene, auf der kleinen Insel nahe Cobh ein neues Gefaengnis zu bauen.
Martin wuenscht sich auf der Insel nun ein Memorial an die Great Famine anstatt eines neuen Zuchthauses:
“What I’d like to see on the island is a national famine memorial,” he said.

“Although the effects of the famine were widespread throughout Ireland, in many instances they were localised and there’s local monuments everywhere,” Mr Martin said.

“What I’m going to do is call upon the Minister for Justice and his opposite number in the UK to grant a posthumous pardon to those that were incarcerated during the great famine for stealing food.”

And how are you today?

Mich fasziniert es immer wieder: Die irische Begruessungsformel "How are you".
Vorsicht: Irin und Ire erwarten darauf keinen ausfuehrlichen Lebensbericht, sondern vielmehr - meistens gar keine Antwort.
Ich habe da am Anfang meine Zeit gebraucht, um mich daran anzupassen. Und auch heute noch komme ich manchmal in Versuchung, die Frage beantworten zu wollen.
Diese Floskel wird aber hierzulande mehr aus Hoeflichkeit als aus wirklichem Interesse an der Verfassung des Anderen benutzt.
Grossartig dann auch so manche Auswuechse. Z.B. jene, die die Frage gleich mit dem ebenfalls sehr gebraeuchlichen "Not too bad" beantworten. Daraus ergeben sich dann Telefonate wie dieses:

A: Hello.
B: Hello. Not too bad.
A: Good to know.
B: And you?
A: Could I talk to James please
B: Of course. I'll transfer your call.

Samstag, 25. Juli 2009

Kochen mit PETA

Kontrovers, ich weiss. Und ich bin selber auch kein Vegetarier.
Trotzdem wollte ich Euch das nicht vorenthalten:

Anmerkung: Wegen der Soundbelaestigung ist das Vegetarierspiel von Peta hier mal rausgeflogen kurzfristig. Zu finden ist es nach wie vor auf Peta.org.

IKEA Mania: Wenn Bily eine Nation in Aufruhr versetzen soll.

Nun, nicht gerade eine Exklusiv-Meldung in diesem Blog, aber fuer alle, die es bei den geschaetzten Mitbloggern noch nicht gelesen haben sollten: Am Montag eroeffnet der erste IKEA in Irland.
Bily, Smutje und Co sind endlich im Republikteil der Insel erhaeltlich, und von nun an wird natuerlich alles besser. Sowieso.

Oder?

Es bleibt abzuwarten, ob IKEA der Startup gelingt, den sich die skandinavische Firmenzentrale erhofft. Die Zeiten sind hart, auch fuer "Billig"-Selbstbaumoebel aus chinesischen und polnischen Fabriken, die unter der schwedischen Flagge verkauft werden.
Die M50 wird wohl erst mal ein paar Tage unpassierbar bleiben, wenn die Schnaeppchenjaeger aus Horse and Jockey, Greencastle und Hooks Head den Weg Richtung Metropole antreten, um ihr Cottage neu zu dekorieren.

Man darf gespannt sein. Auf jeden Fall hat der Hype rund um den Moebelriesen jetzt schon eines bewirkt: Es wurden Arbeitsplaetze (wenn auch nicht wirklich gut bezahlte) geschaffen.

Und das ist auch gut so.

Auf die Knie und: Buch! Mich!

Was einen dort bei einer Buchung wohl erwartet?
Ansonsten: Ohne Worte!

Und bevor jemand bloede Vermutungen anstellt: Nein, nicht ueber Google und das Stichwort "Domina" gefunden, es handelt sich schlicht und einfach um einen Neukunden.

Freitag, 24. Juli 2009

Die wirklich wahren Probleme auf dieser Welt ...


BBC berichtet heute online ueber die wirklich einzig wichtigen Probleme auf dieser Welt. Vergesst das Ozonloch, den Weltfrieden und die Klimaerwaermung, wichtig ist, wer die Rechte fuer welchen Jodel-Dodel-Song inne hat ...

A dispute over the rights to a popular yodelling song has ended up in a court in the German city of Munich.

The Kufstein Song - which features a well-known yodelling section - is a favourite on German television and in the country's beer cellars and bars.

The song was written by the Austrian composer, Karl Ganzer, whose family claim they own the performance rights.

But music publisher Egon Frauenberger says he adapted the piece and deserves the royalty fees he has received.

Mr Frauenberger has conceded in court that Mr Ganzer, who died in 1988, was the original author of Das Kufsteinlied.

But he says that major changes he made to in the 1960s gave it an upbeat flavour and made it one of Europe's most popular folk songs.

Yodelling - singing or warbling with interchange of the ordinary and falsetto voice - is popular in southern Germany and Austria, where it expresses a sense of belonging and a love of the Alpine ranges.

Hier geht's zum Bericht.



Donnerstag, 23. Juli 2009

Da steht ein Pferd ...


... nein, nicht aufm Flur, und es sind auch gleich zwei davon: Seit heute neue Gäste bei uns im Garten: Unser Nachbar Vincent hat uns zwei seiner Pferde (Mutter und Sohn)auf unbefristete Zeit geborgt, sozusagen als natürliche Rasenmäher.
Nun ja, der Hund nimmts noch mit etwas Entsetzen auf, aber wir haben schon viel Freude mit unseren neuen Gartenmitbewohnern.

By the way: Sollte jemand natürlichen Dünger brauchen: Angebote werden gerne entgegen genommen ;-)

Dienstag, 21. Juli 2009

Strassenfeger Raumpatrouille Orion

Gestern Abend, beim Zappen durch die Fernsehkanaele: Nach Jahren mal wieder sind wir bei Raumpatrouille Orion haengen geblieben, dem Strassenfeger der Sechziger-Jahre (Einschaltquoten um die 60 Prozent waren keine Seltenheit, davon traeumt Wetten dass...? heute)
Dietmar Schoenherr in der Rolle seines Lebens, als Commander MacLane (lange vor Die Hard) - die Deko aus Plastikmuell, Dosenspitzern und Einwegbechern aufgebaut, die Handlung duerftig bis unvorhanden - und trotzdem: Man kann nicht wegschalten.
Wir sind in lautes Lachen ausgebrochen, als wir gestern mal wieder sahen, wie man sich in den Sechzigern futuristische Taenze und ausserirdische Lebensformen vorgestellt hat.
War echt ein amuesanter Abend, mit dem Vorlaeufer von Raumschiff Enterprise.
Ganz grosses Kino

Samstag, 18. Juli 2009

Königliche Preise fuer königliche Fussballer?

Eigentlich wollte ich meinem Sohn ein Ticket fuer das Gastspiel von Real Madrid am Montag in Dublin schenken. Eigentlich. Bis ich die Eintrittspreise sah:
All tickets are priced at €60 (excluding charges) and are available at http://platinumonegroup.ticketsolve.com or www.shamrockrovers.ie.
Macht also fuer uns drei 180 Euro. Fuer ein paar Minuten Ronaldo schauen. Und: Es gibt keinen Nachlass fuer Kinder.
Da vergeht einem dann doch die Freude am Fussballsport. Wir bleiben daheim.

Freitag, 17. Juli 2009

Neues von Dave: Der Mann mit den Freilandeiern

Glückliche Hühner produzieren glückliche Eier für glückliche Menschen. Oder so ...

Nein, im Ernst: Bei uns in der Gegend haben wir nach längerer Suche einen 'Dealer' für Freilandeier gefunden. Dave ist sein Name, und das wöchentliche Abholen der Eier dauert immer etwas länger. Nicht weil wir die Eier bei ihm auf dem Feld abarbeiten müssten (Preis übrigens: 6 wirklich große Hühner- oder Enteneier für 2 Euro), sondern weil Dave gerne etwas Smalltalk betreibt. Und dabei haben wir schon vieles über die Umgebung und über Pferde (er ist leidenschaftlicher Hobbyzüchter einer seltenen irischen Pferderasse namens ... keine Ahnung) gelernt.

Gestern am späteren Abend sind wir zufällig auf das Thema Landwirtschaft gekommen. Und haben uns darüber gewundert, dass es hier weit und breit keinen Ab-Hof-Verkauf von frischem Gemüse, Kartoffeln und Fleisch gibt.

Und Dave hat uns das auch nicht erklären können. Er selber - uns läge das fern - mutmaßte aber, dass in den vergangenen, fetten Jahren auch die irischen Landwirte es wohl einfach nicht nötig gehabt hätten, zusätzlich noch Kleingeld zu verdienen.

Nun aber, im Wandel der Zeit, könnte es ja hier eine Rückbesinnung auf farmerische Werte geben. Das wäre allemal zu wünschen. Denn Bio-Kartoffeln würde ich lieber am Bauernhof direkt kaufen als beim Lidl von der Palette.

Donnerstag, 16. Juli 2009

Dämpfer für den Dosenclub

Mit grossen Ambitionen war der oesterreichische Meister Red Bull Salzburg in die Qualifikation fuer die Champions League gestartet - und ausgerechnet gegen den irischen Meister Bohemians Dublin gab es schon im ersten Spiel einen herben Daempfer. Das liest man heute morgen auf www.orf.at:
Ernuechterung fuer Red Bull
Red Bull Salzburg hat Mittwochabend die erste Hürde auf dem Weg in die Champions League noch nicht genommen - im Gegenteil. Der österreichische Champion musste sich im Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde vor eigenem Publikum gegen den irischen Meister und Tabellenführer Bohemians Dublin mit einem enttäuschenden 1:1 (1:0) zufrieden geben.
Mich freuts, ehrlich. Auch die Red-Bull-Millionen formen noch kein wirkliches Fussballteam.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Halifax: Wie geht es weiter?

Erst vor wenigen Wochen sind wir zur Halifax gewechselt - wegen der besseren Oeffnungszeiten, der besseren Zinsraten und den guten Rundumangeboten. Und waren bisher auch sehr zufrieden.
Nun aber duerfte uns schon wieder ein Bankwechsel bevorstehen. Am Wochenende stand es schon in den Zeitungen, und gestern war es auch im "Last Word" von Matt Cooper zu hoeren: Die Bank of Scotland gedenkt alle Halifax-Branches zuzusperren. Und das schon in diesem Herbst.
Ein Anruf bei unserer Bank blieb erfolglos: Noch wisse man gar nichts, glaube aber den Geruechten nicht. Jaja.
Und zwischen den Zeilen hoert man, dass auch Lloyds International bereit steht, um die Halifax zu uebernehmen. (Das ist eine Info unseres Bankberaters, absolut ungeeignet fuer Boersenspekulationen oder so *ggg*)
Mal sehen, wie es weiter geht ...

Dienstag, 14. Juli 2009

Wirtschaft in Irland: Noch ist keine Besserung in Sicht

... zumindest wenn man dem Bericht der Central Bank glauben will:

The current financial crisis is the most serious since the Great Depression and the Irish economy is unlikely to return to growth before 2011, the governor of the Central Bank said today.

Publishing his 2008 annual report today, John Hurley, said the Irish economy was likely to contract by 8.3 per cent this year and by around 3 per cent in 2010.

A gradual recovery was unlikely to take hold until 2011. Unemployment would average 13 per cent this year before rising to 15 per cent in 2010, he said.

This economic contraction had led to a sharp fall in inflation with prices forecast to drop 4 per cent this year and to remain flat in 2010.

Hier geht es zum Bericht in der Irish Times.

Nichtsdestotrotz herrscht nun erstmals seit Monaten zumindest bei vielen unserer Kunden wieder so etwas wie Aufbruchstimmung. Hoffentlich bleibt das auch so.

Montag, 13. Juli 2009

Partners for Starters

Mal etwas Werbung in eigener Sache: Bald geht es mit dem Projekt Partners for Starters los, dass mich derzeit rund um die Uhr beschaeftigt, und mich etwas von diesem Blog fernhaelt.
Spannend, so eine Geburt eines neuen Konzeptes. Und hoffentlich auch erfolgreich. Mal sehen ...

Falls sich jemand dafuer interessiert: Mehr Infos kommen in den naechsten Tagen auf www.partnersforstarters.ie

Sonntag, 12. Juli 2009

Pamplona: Brauchtum als Idiotie

Dieser Tage ist es wieder soweit: Hunderttausende Abenteuerlustige aus aller Welt treffen sich in Pamplona, Navarro, Spanien, um beim traditionellen Bullenrennen zuzusehen oder mitzumachen.

Oft wird diese blutrünstige Idiotie zum Brauchtum erklärt und verharmlost. Nun, Brauchtum? Egal ob das Binge Drinking in Irland am Paddys Day, die Goldhaubengruppen im tiefsten Tirol oder die Schuhplattler in den Bayernlanden - wenn Geld dafür da ist, ohne wirklich wichtiges zu gefährden, dann soll man das bitteschön halt auch pflegen. Okay.

Nicht aber, wenn Mensch oder Tier körperlichen Gefahren ausgesetzt sind. Pamplona ist Sinnbild für blutrünstige, sinnlose Gewalt - und das seit Jahren.

Und dem gehört dringend ein Riegel vorgeschoben.

Wer ähnlicher Meinung ist: Die Tierschutzorganisation Peta kämpft seit Jahren gegen diesen Wahnsinn in der spanischen Provinz. Und braucht jegliche Unterstützung ...


Und dafür muss man sich nicht ausziehen, eine kleine Spende genügt vollkommen.

Foto Bulle: Mit Genehmigung von Ray Carlson. Restliche Bilder: www.peta.org

Samstag, 11. Juli 2009

Lisbon Treaty: Das Werben um ein Ja beginnt

Lange wurde darüber diskutiert, nun nimmt der zweite Versuch einer Volksabstimmung zum EU-Vertrag von Lissabon (hierzulande salopp als 'Lisbon treaty' bezeichnet) konkrete Formen an.
Dieser Tage flatterte uns die erste Werbebotschaft vom Departement of Foreign Affairs ins Haus. Noch ohne die direkte Aufforderung, diesmal gefälligst mit 'Ja' zu stimmen, aber mit einer deutlichen Auflistung jener 'Errungenschaften', die die unerschrockenen Ritter der irischen Insel in Brüssel bei den bösen Granden für uns ausgefochten haben.
Irland bekommt also auch in Hinkunft einen eigenen Comissioner, die Neutralität im Kriegsfall soll gesichert bleiben, die Iren dürfen - thanks heaven - weiterhin ihre eigenen Steuersätze festlegen (oh welche Freude!), und die Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter bleiben EU-weit gesichert - was auch immer das heißen mag.
Über allem aber die wichtigste Botschaft: Die Iren dürfen weiterhin autonom die Rechte zum Beispiel für Abtreibungen festlegen. Und somit weiterhin ein lächerlich rigoroses Abtreibungsrecht beibehalten, dass jene, die zu so einem einschneidenden Schritt gezwungen werden, in die Hinterhöfe dubioser Kliniken oder - viel öfter - ins benachbarte Ausland treibt.

Gut gemacht, ihr Ritter der Dubliner Tafelrunde :-(
Da kann man ja wirklich stolz auf Euch sein ...

Im Übrigen halte ich es mit Kollegen Gombeen Man: Ein Volksentscheid über den Lisbon Treaty ist verzichtbar.
Irland muss diesen Vertrag ratifizieren, so oder so. Eine mediengesteuerte Volksabstimmung samt der ganzen Kampagnen drumherum ist Zeit- und Geldverschwendung sondergleichen.

Mittwoch, 8. Juli 2009

Ruhige Zeiten im Blog

Nur so als Hinweis an alle, die hier regelmäßig reinschauen: In den nächsten Wochen wird es in diesem Blog etwas ruhiger zugehen. Ich werde zwar weiterhin versuchen, sooft als möglich zu posten, aber die täglichen News aus Irland werden sich vorübergehend nicht mehr ausgehen. Sorry.

Grund: Ganz einfach: Die Arbeit. Wir arbeiten gerade am Start-Up eines neuen großen Projektes innerhalb unserer Firma, und die Arbeitsbelastung ist derzeit einfach zu groß.

Und in diesem Zusammenhang auch gleich eine große Entschuldigung an alle freundschaftlichen Kontakte, die ich zur Zeit notgedrungen und schweren Herzens etwas schleifen lassen muss. Ich gelobe Besserung - once we got everything running.

Dienstag, 7. Juli 2009

Blasarbeiten für Belmullet


Gefunden beim Kollegen Bock The Robber.
Ansonsten: No comment ;-)

New Design? New Delhi!

Nur so ein Beispiel, was sich derzeit auf dem Arbeitsmarkt abspielt: Eine neue irische Firma - genauer gesagt ein Zweig eines indischen Konzerns) ruehmt sich damit, irischen Unternehmen guenstige Grafikloesungen anzubieten.
Um einen sagenhaften Stundensatz von 9 (neun!) Euro vermitteln die selbsternannten Retter der Designbranche alle anfallenden Arbeiten nach... Indien.
Und verdienen dabei noch eine Menge Kohle. Somit kann sich jeder den Stundensatz der irischen Grafiker selber erdenken.
Und das hat fuer die Unternehmen natuerlich nur Vorteile, wie der Geschaeftsfuehrer der Firma sagt:
" Our challenge has been to show people that getting design done in India is as simple as doing it in-house, but is much more cost effective and means companies are fortunately no longer bound into long employment contracts."
Also, liebe Bosse: Platziert Eure Grafiker und Designer schon mal in der Dole-Schlange, damit Rahjib in New Dheli fuer 2 Euro oder so eure Entwuerfe machen darf.

Nachtrag: Nicht, dass mich jemand falsch versteht: Ich goenne Rahjid in New Delhi seinen Job. Aber er wird ja auch genug Produkte in Indien zu bearbeiten haben, hoffe ich.

Und fuer alle, die nicht so bewandert sind mit dem Gewerbe: Die Standardgrafikraten hier auf der Insel liegen zwischen 50 und 120 Euro pro Stunde. Bei Agenturen und Stardesignern gerne schon mal das doppelte oder dreifache.

Montag, 6. Juli 2009

Eigenartige Zeiten

Etwas, an das ich mich noch nicht so wirklich gewöhnt habe, ist die Zeitangabe hier auf der Insel. Half five ist nicht - wie ich ursprünglich vermutet habe - 16.30 Uhr, sondern eine Stunde später. Dass "I call you back in five minutes" heißt, dass man vom Gesprächspartner nie wieder hört, habe ich ja schon früher mal berichtet in den Persönlichen Notizen.

Besonders verwirrend und eigenartig fand ich aber diese Angabe, die wir kürzlich für einen Kunden auf Flyer gedruckt haben:


Für alle, die genau so verwirrt sind wie ich im ersten Moment: Das Take-Away hat von 12 Uhr mittags bis Mitternacht geöffnet. Auch wenn es sprachlich (zumindest laut der Engländerin bei uns im Büro *g) korrekt ist, verwirrend finde ich es allemal.

Tag des Kusses

Nur so nebenbei: Heute ist der internationale Tag des Kusses. Also dann, viel Spass beim Zelebrieren ;-)

Es ist nebenbei auch noch Nationalfeiertag in Malawi, vielleicht inspiriert das ja den Halbdiktator Mutharika ein wenig zum Kurswechsel?!

Sonntag, 5. Juli 2009

Die Schilder des Nordens

Eine nettere Umschreibung für "Absolut am Arsch der Welt" ...

Schussübungen?

Was man dort nicht so alles findet ...

Forty Shillings Penalty ;-)

Alte oder ausgefallene Schilder haben irgendwie eine große Anziehungskraft auf uns. Hier ein paar Fotos aus dem Jahr 2006, entstanden im Norden des Co. Donegal.

Bernie Ecclestone, Adolf Hitler und die Demokratie

Er ist einer der mächtigsten Menschen dieser Welt: Der 78jährige Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, seit dem Rücktritt von Max Mosley mehr oder weniger allmächtig im weltweiten Zirkus der kreisdrehenden Boliden.

Und offensichtlich - da er nicht den Eindruck von Alters-Alzheimer vermittelt - von einem sehr schrägen Geist geplagt, der gewisse historische Ereignisse der Geschichte in einem sehr seltsamen Licht erscheinen lässt, wenn sie aus seinem Munde kommen.

Nachzulesen ist das in einem Interwiew, das Ecclestone kürzlich der Zeitung The Times gegeben hat. Hier einige Auszüge daraus:

München - Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat Adolf Hitler in Teilen Anerkennung ausgesprochen.

"Auch wenn es vermutlich schrecklich ist, so etwas zu sagen: Soweit er Befehlsgewalt hatte, konnte Hitler die Dinge hinbekommen", zitiert die englische Tageszeitung "The Times" den 78-Jährigen.

Dabei sehe Ecclestone davon ab, dass Hitler mitgerissen und zu einigem überredet wurde, "von denen ich nicht weiß, ob er sie tun wollte oder nicht".

Ecclestone behauptete allerdings, dass Hitler kein Diktator gewesen sei. "Am Ende hat er die Orientierung verloren, er war kein sehr guter Diktator. Entweder wusste er, was vor sich ging und war stur, oder er hat einfach mitgemacht. So oder so war er kein Diktator."

Soweit Ecclestones Meinung zum Thema und zur Person Adolf Hitler.

Auch sein Demokratieverständnis stellt er ganz offen zur Schau:

"Die Demokratie hat vielen Ländern - Großbritannien eingeschlossen - kaum etwas Gutes gebracht hat", urteilte Ecclestone. "Ich ziehe starke Anführer wie Margaret Thatcher vor."

Gute Gründe, in Zukunft die Sonntag-Nachmittage für Familienspaziergänge zu nutzen, anstatt den kreisfahrenden PS-Gladiatoren in der Hoffnung auf einen spektakulären Crash zuzusehen.

Die Zitate sind dem Abdruck des Interviews auf www.sport1.de entnommen, das Bild stammt aus der Sports Illustrated.

Samstag, 4. Juli 2009

Brauchen jetzt auch virtuelle Banken einen Bail-Out?

Heute, im Internet: Dreimal gelesen und dreimal nicht verstanden. Wie kann man virtuelles Geld in reales umtauschen? Wer kann mir da vielleicht mal einen Tipp geben? ;-)
Ein Spieler des Massive Multiplayer Online Games (MMOG) "Eve Online" hat eine virtuelle Bank um eine Milliardensumme in virtueller Währung erleichtert und seine Beute danach in echtes Geld umgetauscht. Der 28-jährige Australier, der in dem Spiel unter dem Namen "Ridic" auftrat, veruntreute rund 200 Milliarden Kredits bei einem der größten Finanzinstitute des vom isländischen Unternehmen CCP betriebenen Online-Rollenspiels. Danach tauschte "Ridic", der als Geschäftsführer der Bank fungierte, die Kredits gegen echtes Geld ein, berichtete die BBC. Links: * BBC-Artikel * Eve Online * "Eve Online"-Forum zum Bankraub Kreditklemme im Online-Spiel Der Coup brachte ihm mehr als 3.600 Euro ein. Die virtuelle Bank konnte hingegen nur knapp den Zusammenbruch abwenden. Die gestohlenen Kredits machten rund acht Prozent ihrer Gesamteinlagen aus. Als sich die Nachricht von dem Abhandenkommen des virtuellen Geldes verbreitete, zogen viele Kunden des Finanzinstituts ihre Einlagen ab und lösten damit eine veritable Kreditklemme in der virtuellen Welt aus. "Ridic" soll das Geld unter anderem dazu verwendet haben, Arztrechnungen zu bezahlen, so die BBC. Er wurde aus "Eve Online" ausgeschlossen, obwohl kriminelle Machenschaften durchaus Teil des Spiels sind. Mit dem Tausch der virtuellen Währung in echtes Geld verstieß der Bankräuber allerdings gegen die Nutzungsbedingungen des Online-Spiels. 300.000 Nutzer "Eve Online" hat rund 300.000 Nutzer, die in dem in einem imaginären Weltraum angesiedelten Online-Spiel Handel betreiben, Unternehmen gründen und Rohstoffe erwerben können. Das dabei erwirtschaftete virtuelle Geld wird in Banken innerhalb des Spiels verwaltet.
Die Meldung ist auf www.orf.at zu finden.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Das Einmaleins des Einbrechens

Ich kriege mich grade vor Lachen fast nicht mehr ein. Hin und wieder (viel zu selten) bekommt ein Verbrecher das, was er verdient. Und Einbrecher sind zweifelsohne Verbrecher.
Das Einmaleins des Einbrechens sollte eigentlich - so denke ich - beinhalten, dass man sein "Zielobjekt" genau auskundschaftet.

Nun, irgendwie dürfte Gregory McCalium bei der Planung seiner Tat nicht allzu genau gewesen sein. Er hatte sich nämlich als Objekt seiner diebischen Begierde ausgerechnet das Eigenheim des 72jährigen pensionierten Boxers Frank Corti ausgesucht, wurde dabei erwischt, und hat ordentlich auf die Schnauze bekommen.

Und obendrein noch viereinhalb Jahre Knast und die lapidare Bemerkung des Richters obendrein:
McCalium, a barman, was given a four-and-a-half year prison sentence at Oxford Crown Court on Monday for aggravated burglary and was told by the judge he had "got what he deserved".
Und so hat der gute Gregory direkt nach der versuchten Tat ausgesehen (Bild aus dem Irish Independant)

Wenn die Schwiegermutter kommt ...

So ab morgen ist es vorbei mit der Freiheit und Herrlichkeit fern der alten Heimat ;-)
Das erste Mal, seit wir auf der Insel leben, trifft Besuch aus Österreich ein - meine Schwiegermutter kommt uns für ein paar Tage besuchen.

Und jetzt keine blöden Witze, bitte!!!

Wir freuen uns drauf :-)