Samstag, 31. Januar 2009

Never be afraid...

Grade beim Surfen gefunden ;-)

Ziffernsturz bei Öffnungszeiten...?

Auch so kann man Kunden vergraulen und Umsätze schmälern:
Ort: Newlands Home And Garden Center, Dublin.
Zeit: Freitag, ca. 6.20 pm
Öffnungszeiten des Megastores laut Homepage und Telefonbuch:
Opening Hours
Monday - Saturday: 9am-6pm
Sunday: 11am-6pm
Bank Holidays: 9am-6pm
Late opening Thursday: 9am-9pm
Now open late Friday till 9.00pm
Gestern dort angekommen, um Hundefutter und den schon lange gewünschten Hamster für den Sohnemann zu besorgen.
Aber: Megastore geschlossen. Obwohl das mit der Freitagöffnung bis 9 sogar am Eingangsschild steht.
Die letzte verbliebene Verkäuferin gerade auf dem Weg nach Hause. Diese kurz interviewt, warum geschlossen ist.
Antwort: "We're supposed to close at 6".
Frage: "Really? But you have a sign out there that you are open 'til 9. And this information is also on your web-site and in the phonebook..."
Antwort: "Oh, really?"... begleitet mit verwunderten Blicken und dem üblichen "Sorry for the inconvinience..."
Typischer Fall von dumm gelaufen. Fahrtzeit und Spritkosten blowing in the wind, und den Einkauf jetzt woanders erledigt...
Vielleicht sollte man die Schilder vom eigenen Geschäft wenigstens kennen bzw. dementsprechend aktuell ändern...
Schriftliche Nachfrage bei Newlands blieb bis jetzt unbeantwortet.

Holocaust-leugnender Bischof bemitleidet Papst

Das dritte und hoffentlich letzte Mal(hier Teil eins und zwei), dass sich diese Seite mit den umstrittenen Aussagen des in Deutschland wegen Leugnung des Holocaust angeklagten englischen Bischofs Williamson beschäftigt.
Hier ein Teil jener Aussage vor der Piusbruderschaft, wegen der jetzt in Deutschland endlich ermittelt wird (Quelle: www.orf.at):
Williamson hatte während eines Deutschland-Aufenthalts in einem Interview mit dem schwedischen Fernsehen geäußert: "Ich denke, dass 200.000 bis 300.000 Juden in den Konzentrationslagern gestorben sind, aber nicht ein Einziger von ihnen in Gaskammern." Der Papst hatte Williamson als einen von mehreren traditionalistischen Bischöfen kürzlich rehabilitiert.
In einem aktuellen Schreiben äußerte Williamson jetzt Mitleid mit jenem Papst, der erst vor kurzem seine Exkommunizierung aufgehoben hat:
Der umstrittene traditionalistische Bischof Richard Williamson, gegen den in Deutschland wegen Holocaust-Leugnung ermittelt wird, hat in einem gestern veröffentlichten Schreiben an Papst Benedikt XVI. zutiefst bedauert, dass er mit seiner "unnötigen" Äußerung dem Heiligen Vater "Leid" verursacht habe.
Unterdessen regt sich auch ungewöhnlich starker Unmut innerhalb der sonst eher verschlossenen katholischen Kirche:
Tübinger Theologen attackierten das entsprechende Papst-Dekret gestern als "Ärgernis und schwere Belastung". Ähnlich äußerten sich Theologen aus Münster. Nach der scharfen Kritik von jüdischer Seite wächst damit der Druck auf Benedikt weiter, einen Ausweg aus der vom Vatikan ausgelösten Krise zu suchen.

Iren haben kein Vertrauen in ihre Regierung

Wenig verwunderlich: Angesichts der aktuellen Lage im Land sinken auch die Umfragewerte für Brian Cowen und die irische Regierung ins Bodenlose.
In einer repräsentativen Umfrage sagten satte 74% der Befragten, der Umgang der irischen Regierung mit der aktuellen Krise sei entweder "sehr schlecht" oder "schlecht" - 11 Prozent mehr als noch im vergangenen September.
Wohingegen nur 10 Prozent das Vorgehen der Regierung in dieser Zeit für "gut" befanden - ein Minus von 5 Prozent im Vergleichszeitraum.
Sicher hat auch der sechswöchige "Weihnachtsurlaub" zu diesen fallenden Werten beigetragen.
Die gesamte Umfrage zum Download gibts hier.

Alte cellphones für guten Zweck

Die Jack-&-Jill-Foundation, die unter anderem die Heimbetreuung von geistig beeinträchtigten Kindern unterstützt, hat heute erneut dazu aufgerufen, alte Mobiltelefone der aktuellen Sammlung zuzuführen. Damit kann jede/r die tolle Arbeit dieser Foundation unterstützen:

The Jack and Jill Foundation funds home nursing care for sick children with severe brain damage.

Founder Jonathan Irwin said many people do not realise the value of donating their old phones.

"If you think that 250 old mobile phones equate to the keep of one of our babies for one month, then it makes sense very quickly.

"On a higher register 20,000 phones would mean a paediatric nurse," he said.

U2 - "Get On Your Boots": Video-Premiere verschoben

Exklusiv auf www.independant.ie sollte heute die Premiere des neuen U2-Videos "Get On Your Boots" stattfinden. Doch die Fans wurden vorerst vertröstet:

Universal Music have issued the following statement:

"The video is going really well but unfortunately it just wasn’t finished in time for the premiere today. Alex Courtes is an amazing director and we can assure you that it will be well worth the wait."

In Kürze soll allerdings der Clip trotzdem auf dieser Page erscheinen: www.independent.ie/u2

Hier gibts eine schöne Fotostrecke über den Werdegang von U2 zu betrachten: http://www.independent.ie/photo-galleries/beautiful-day-1616583.html

Foto: (c) Irish Independant

Freitag, 30. Januar 2009

"Eigenheimsteuer" von 1000 Euro?

Heute wurden erstmals konkrete Zahlen rund um die vor kurzem wieder er-/gefundene property tax genannt. Und zwar von führenden Bänkern. *räusper*
A €1,000 property tax on every home in the country is needed to turn the economy around, the country's top bankers said last night.
Laut den Chefs der irischen Banken wird diese Steuer unbedingt benötigt, um die trockengelegte irische Steuerkasse wieder etwas aufzufüllen. 1,7 Milliarden Euro sollen auf diesem Weg eingenommen werden. Immerhin ein Drittel der als "unbedingt notwendig erachteteten" zusätzlichen Steuereinnahmen.

1.000 Euro pro Haus, nicht schlecht. Mal vorsichtig auf die Monatsmiete umgelegt (da diese Steuer ja sicherlich auch auf Mieter abgewälzt wird von den landlords)... Tja...
The Government is also being urged by its own highly influential economic advisers to bring in a property tax in order to close the yawning hole in the public finances.
Dazugesagt sei noch, dass Brian Cowen die Einführung der property tax gegenüber der Irish Times als reine Spekulation bezeichnete. Man darf gespannt sein, wie lange noch...

Mittwoch, 28. Januar 2009

Hausverbot für britischen Bischof

Der britische Bischof Williamson, der in Deutschland wegen Leugnung des Holocaust angeklagt wird, und kürzlich vom Papst "ent-exkommuniziert wurde (hier gibts den Bericht dazu), hat seit heute Hausverbot bei den Piusbrüdern in Zaitzkofen bei Regensburg.

Bischof Müller erteilt Amtsbruder Hausverbot

Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller hat gegen den britischen Bischof der Piusbruderschaft, Richard Wlliamson, ein Hausverbot ausgesprochen. Dies gilt für alle Kirchen und Einrichtungen der Diözese. Williamson hatte in einem Fernsehinterview den Holocaust geleugnet. Das Gespräch war im Landkreis Regensburg aufgezeichnet worden.

Den ganzen Artikel gibts hier zu lesen: http://www.br-online.de/aktuell/zaitzkofen-priesterseminar-gerhard-ludwig-mueller-ID1232966262188.xml

Der Papst "stellte sich mittlerweile nachdrücklich" gegen jede Leugnung des Holocaust. Was aber nichts an seiner fragwürdigen Entscheidung ändert.

Wednesday morning, 9 am


... am Blessington Lake :-)

AES: Andere Erledigens Schneller

Thema Müllentsorgung. Bislang ja kein großes Thema, weil ich bis Ende voriges Jahr allein im Haus war, und den anfallenden Müll einfach regelmäßig weggebracht habe.
Seit nun meine Familie und kurzfristig auch Untermieter hier waren, ist natürlich entsprechend mehr Müll entstanden. Deshalb am 5. Jänner Kontaktaufnahme mit AES, dem regional hier häufigsten Entsorgungsbetrieb.
Nach langer Warteschleife der Hinweis, dass alle Innendienstmitarbeiter komplett überlastet sind, und ich mich doch bitte auf der Website von AES für das "Rückrufservice" eintragen möchte.
Gesagt, getan. Wunschtermin angeklickt für den 7. Jänner, Zeit eingegeben, und... natürlich vergebens gewartet.
Selbes Spiel am nächsten Tag, wieder kein Rückruf in Sicht.
Anschließend habe ich per Mail geschrieben, ob AES an neuen Customers interessiert wäre...
Prompt (binnen einer Stunde) kam ein entschuldigendes Mail, und man werde sich umgehend mit uns in Verbindung setzen.
Tatsächlich rief mich am kommenden Montag (ich war grade mal wieder im Recycling-Center...) eine Dame der AES an, und sagte mir, dass uns binnen 2 Tagen ein Mitarbeiter von AES besuchen würde mit Vertrag und Infomaterial.
Nun ja, der Rest der Geschichte dürfte wohl zu erraten sein...
Kurz und gut: Wir haben uns um eine andere Lösung bemüht, und diese auch prompt erhalten.
Gestern dann, vollkommen überraschend, ein Anruf von "Andy of AES Waste". Der sich unglaublich drüber wunderte, dass wir fast einen Monat nach Kontaktaufnahme jetzt nicht mehr an AES interessiert seien...
Scheiße, Kunde droht mit Auftrag haben wir dazu früher gesagt...

Montag, 26. Januar 2009

Der lange Arm der Drogengangs

Gestern war es in allen Nachrichten: Ein irischer Familienvater wurde während eines Urlaubs an der Costa del Sol in Spanien brutal ermordet. Eine furchtbare Nachricht, die stündlich mit Trauermiene wiederholt wurde.
Heute nun stellte sich heraus, dass die irischen Drogengangs nicht nur in Finglas und Tallaght morden, sondern dass ihr langer Arm auch bis Spanien (und noch weiter?) reicht.
Bei dem Mordopfer handelt es sich um den 30jährigen Richard Keogh, seines Zeichens kein unbeschriebenes Blatt in der hiesigen Drogenszene, sondern eher ein "Global Player"...
Und es war auch schon der zweite Anschlag auf sein Leben. Im November 2007 waren er und sein damals 2jähriger Sohn einem Anschlag knapp antkommen.
Diesmal gingen die Täter mit größter Präzision vor. Keown wurde auf offener Straße mit 10 Schüssen hingerichtet.
Beängstigend, wie weit die Macht der irischen Drogenbosse reicht...

Sonntag, 25. Januar 2009

Irland: Positiver Trend bei Industrieproduktion

Die saisonbereinigte Industrieproduktion ist im November 2008 gegenüber dem Vormonat Oktober sowohl in der Eurozone (EZ15) als auch in der EU27 um 1,6% gefallen. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum fiel die Industrieproduktion in beiden Bereichen um 7,7%. Absoluter positiver Ausreißer ist Irland mit +10,2% gegenüber dem Oktober und +2,6 gegenüber dem Vorjahr. Verlierer beim Vergleich mit dem Vorjahr ist Spanien (-15,1%). Den höchsten Monatsverlust erlitt Slowenien mit -12,8%. Das teilte am Mittwoch Eurostat mit.
Quelle: www.mittelstandsblog.de
Danke an Elmar für den Hinweis auf diesen Link!

Tipps gegen die Rezession ;-)

Etwas vereinfachte Ratschläge für die irische Bevölkerung, aktiv gegen die Rezession vorzugehen, gab es dieser Tage vom Naked Cowboy:
The famous street performer, who went from living on the streets to raking in an estimated $8m from his simple idea, has called on gloomy workers to stop wasting energy wallowing in the downturn and start taking responsibility for their future. "Just do something you love and find a way to make money from it. All you've got to do is sit down with a pen and paper and decide where you want to go from here." The New York cowboy, aka Robert Burck, got the idea one day while on a photo shoot on Venice Beach for Playboy.
Wenns denn nur so einfach wäre...
Der Naked Cowboy befindet sich derzeit auf Werbetour durch Irland, unter anderem auch beim Launch von www.irishentrepreneur.com

Samstag, 24. Januar 2009

Werden Banken mit Drogengeld gerettet?

Ja, wenn es nach Antonio Maria Costa, Generaldirektor des UN-Drogenbekämpfungsbüros (UNODC), geht.
"Vielfach ist Drogengeld derzeit das einzige verfügbare liquide Investmentkapital", so Costa: "In der zweiten Hälfte des Jahres 2008 wiederum war Liquidität das größte Problem des Bankensystems, und damit wurde flüssiges Kapital zu einem wichtigen Faktor."
Eine interessante Theorie.

Die UNODC habe Anzeichen gefunden, dass "Interbank-Kredite durch Geldmittel finanziert worden, die aus dem Drogenhandel und anderen illegalen Aktivitäten kommen". Es gebe "Hinweise, dass manche Banken auf diese Art und Weise gerettet wurden".
Diesen Artikel gibts in ausführlicher Form in der aktuelle Print-Ausgabe des österreichischen Nachrichtenmagazines profil, dass nicht unbedingt für unbelegbare Sensationsberichterstattung bekannt ist. Namen der Banken und betroffene Staaten werden noch keine genannt, man darf also weiter gespannt sein...

Rundflug über Irland

Eben auf YouTube gefunden - wunderschöne Flugaufnahmen von Irland. :-)

Papst hebt Exkommunizierung von Holocaust-Leugner Williamson auf

Papst Benedikt XVI hob per Dekret die Exkommunizierung von vier Bischöfen auf, die vor mehr als 20 Jahren aus der katholischen Kirche ausgeschlossen wurden.
Darunter befand sich auch der äußerst strittige britische Geistliche Richard Williamson, gegen den in Deutschland wegen Leugnung des Holocaust ermittelt wird.
Laut "Spiegel" soll der britische Theologe in Zaitzkofen bei Regensburg bei einem Treffen der Bruderschaft Pius X. den Holocaust und die systemathische Vernichtung von mehr als 6 Millionen Juden abgestritten haben.
In den Konzentrationslagern habe es keine Gaskammern gegeben, sagte Williamson damals beim Bruderschaftstreffen in einer Ansprache.
Mich wunderts nicht, dass dieser Verein immer weniger Mitglieder und Anhänger hat... Von der strafrechtlichen Relevanz der Aussagen dieses Herrn Bischofs mal ganz abgesehen
Leuchter, Irwing und Konsorten wirds freuen...

Happy Birthday: 25 Jahre MacIntosh

Heute auf den Tag genau vor 25 Jahren kam das erste lizenzierte Basismodell eines Apple MacIntosh auf den Markt. Eine - trotz Marktherrschaft von Bill Gates und Windows - große Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf.
Als einer, der alleine schon von Berufs wegen viel mit Apple zu tun hatte und hat, und seit mehreren Jahren keine Microsoft-Maschine mehr anrühren musste, erinnert mich das an die Startzeit.
Der erste MacIntosh II mit Monochrom-Monitor und Maustechnologie, Wert damals ca. 60.000 Schilling... Heute eigentlich absolut unvorstellbar. Damals: Der Start in eine Karriere am Mac.
Und wenn heute neben mir der Power Mac G5 leise vor sich hin surrt, der seit 5 Jahren absturzfrei mehr oder weniger rund um die Uhr läuft...
Happy Birthday, Apple MacIntosh.
Am Bild übrigens Apple-Pionier und -Boss Steve Jobs mit einem MacIntosh II. Long time ago...

Handelsblatt.com: In Irland macht sich Panik breit

Klare Zahlen und Fakten zur Lage findet man in einem interessanten Artikel aus dem heutigen Handelsblatt: http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/in-irland-macht-sich-panik-breit;2124686;0
Dirk Heilmanns Einschätzung der Lage ist wie immer relativ genau getroffen.

Wo Irland im Ansehen der Finanzmärkte steht, zeigt die Auktion fünfjähriger Staatsanleihen letzte Woche: Zwar holte die Regierung sechs Mrd. Euro herein, doch sie musste gut eineinhalb Prozentpunkte höhere Zinsen bieten als Deutschland derzeit zahlt.

Irlands Kinder hoffen auf Obama

Ein netter Bericht war vorgestern in den Kids News auf RTE Two zu sehen. Bei einem Besuch in einer Educate Together National School wurden Kinder gefragt, was sie sich von Obama als neuem US-Präsidenten erwarten.
Absolut sehenswert. Vor allem die Sorgen, Obamas Kinder könnten sich im Weißen Haus verlaufen, hab ich witzig gefunden.
Auf RTE.ie unter "The Den" gibts die Kids News2Day vom 22. Jänner als Stream zum Anschauen.

Freitag, 23. Januar 2009

Messerstecherei in belgischer Kinderkrippe

Ein Messerstecher hat in einem belgischen Hort mindestens zwei Menschen, ein Kind und einen Erwachsenen, getötet. Der Angriff ereignete sich bei Dendermonde rund 30 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Brüssel, wie der flämische Fernsehsender VTM heute berichtete.

Rund 20 weitere Kinder erlitten bei der Messerstecherei Verletzungen, wie die Zeitung "Het Laatste Niews" berichtete. Medienberichten zufolge befindet sich der Täter auf der Flucht. Er sei sei mit schwarz-weißen Streifen geschminkt gewesen.

Quelle: www.orf.at

Rattenfänger unterwegs

In Zeiten schlechter Jobaussichten mehren sich die dubiosen Angebote...
So fand ich zB heute morgen in meiner Mailbox folgendes "Angebot" - obwohl ich gar nicht suche...
Rattenfänger unterwegs... No comment.
Dear Sir/Madam,
Inter link incorporation is a Nichem textile company, uk
License no. 0262168. We produce and distribute clothing materials such
as batiks,assorted fabrics and traditional costume worldwide. We have
reached big sales volume of textile materials in the US and now are
trying to penetrate the Europe market. Quite soon we will open
representative offices or authorized sales centers in the europe
precisely GERMANY and therefore we are currently looking for people
who will assist us in establishing a new distribution network there.
The fact is that despite the GERMAN market is new for us we already
have regular clients also speaks for itself.

WHAT YOU NEED TO DO FOR US?
The international money transfer tax for legal entities (companies) in
Latvia is 25%, whereas for the individual it is only 7%.There is no
sense for us to work this way, while tax for international money
transfer made by a private individual is 7% .That's why we need you!
We need agents to receive payment for our textiles( in money
orders,cheque or bank wire transfers) and to resend the money to us
via Money Gram or Western Union Money Transfer.This way we will save
money because of tax decreasing.

JOB DESCRIPTION?
1. Recieve payment from Clients
2. Cash Payments at your Bank
3. Deduct 10% which will be your percentage/pay on Payment processed.
4. Forward balance afer deduction of percentage/pay to any of the
offices you will be contacted to send payment to(Payment is to
forwarded either by Money Gram or Western Union Money Transfer).

HOW MUCH WILL YOU EARN?
10% from each operation! For instance: you receive 70000? via cheques
or money orders on our behalf. You will cash the money and keep 7000?
(10% from 70000?) for yourself! At the beginning your commission will
equal 10%, though later it will increase up to 12%!

ADVANTAGES
You do not have to go out as you will work as an independent
contractor right from your home office. Your job is absolutely legal.
You can earn up to 3000? - 9000? monthly depending on time you will
spend for this job. You do not need any capital to start. The
employees who make efforts and work hard have a strong possibility to
become managers. Anyway our employees never leave us.

JOB REQUIREMENTS
*18 years old above
*Legally capable
*Responsible
*Faithfullness
*Ready to work 3-4 hours per week. with PC knowledge e-mail and
internet experience (minimal)

And please know that Everything is absolutely legal, that's why You
have to fill a contract form. If you are okay with this conditions,
please send the following information for the payment to be make
payable to you.

NAME:
ADDRESS:
ZIP CODE:
COUNTRY:
TEL NUMBER:

Reply all mails to: peter_jackson006@ymail.com

We look forward for your anticipated understanding.
Get back to us as soon as possible.
Best Rgards
DR PETER JACKSON ceo nichem textile
M.B.,CH.B.(B'Hham) L.R.C.P.,(Lond.)MRCS.(Eng)

Donnerstag, 22. Januar 2009

IKEA eröffnet - man glaubt es kaum...

Vielleicht ist jetzt doch ein Ende des langen Wartens in Sicht. Morgen, Freitag, soll IKEA den genauen Eröffnungstermin für das Outlet im Norden Dublins bekannt geben.
Schon gestern startete die Recruitment-Initiative. Nach Eigenangaben wird IKEA bis zu 500 neue Jobs mit der Eröffnung schaffen.
Abhängig ist das genaue Datum noch von der Fertigstellung des Ballymun Interchange auf der M50. Laut NRA (nein, das ist nicht die Nation Rifles Association *g*) soll dieses Teilstück in der zweiten Jahreshälfte 09 fertig sein. Und IKEA will angeblich im Sommer eröffnen.
Man darf weiter gespannt sein...
Zum Thema: 20% der Käufer im IKEA-Outlet Belfast kommen mittlerweile aus der Republik Irland. Da gehen auch viele Steuereinnahmen flöten...

Nachtrag: Soeben wurde auf KFM der genaue Eröffnungstermin mit 27. Juli 2009 angegeben.
Bild: taz.de

Vorläufige Abfuhr für Ryan Air

Heute nachmittag hat die irische Regierung erwartungsgemäß das Übernahmeangebot des staatlichen AerLingus-Anteils (25,12%) abgelehnt.
Die von Michael O'Leary angebotenen € 1,40 pro Aktie wurden als "deutlich unter Wert" klassifiziert.
Und Transportminister Noel Dempsey hatte laut Irish Independant noch eine weitere Begründung parat:
Speaking this afternoon, Transport Minister Noel Dempsey said the Government took the view that a monopoly in this area "would not be in the best interests" of Irish consumers.
Trotzdem denke ich, es handelt sich nur mehr um eine Frage der Zeit, bis ganz Irland "Low-Fare" fliegt...

Das langsame Verschwinden der Telefonzellen

Im Handyzeitalter nur eine logische Erscheinung: Eircom hat heute angekündigt, dass in den kommenden Monaten in etwa die Hälfte der noch existierenden Payphones in Irland verschwinden werden.
Von den verbliebenen 4850 Telefonzellen und Münzapparaten werden 2.151 demnächst entfernt. In früherer Zeit hatte es sogar einmal 8.500 solcher Dinger gegeben.
Ich hab mich ja auch in Österreich schon gewundert, wieso trotz Handy und Internet noch so viele dieser Dinger hängen. Der Monatsumsatz der 4850 Telefone bei Eircom würde mich mal interessieren...

Massive Einsparungen im Public Sector

Drastisch sind die Vorschläge der Regierung vor den heute beginnenden Gesprächen mit Vertretern der Gewerkschaft rund um die Lohnkürzung bei den Angestellten im Public Sector: Bis zu 10% Lohnreduktion und 4% Kürzung bei den Pensionszahlungen sollen die öffentlich Angestellten hinnehmen. Laut Berechnungen des Irish Independant verliert so der durchschnittliche "Beamte" (Jahressalär ca. 50.000 Euro) stolze 6.000 Euro pro Jahr.

Mittwoch, 21. Januar 2009

Superquinn: 400 Jobs sind futsch

Der Retailler Superquinn verkündete heute, dass in den nächsten Wochen irlandweit 400 Stellen abgebaut werden, und die Niederlassung in Dundalk wird komplett geschlossen.
Den 400 neuen Arbeitslosen wird es sicherlich gewaltig weiterhelfen, dass Chairman Simon Burke dafür einen reisserischen Konzepttitel gefunden hat, der sogar ein wenig an Obama erinnert:
"Programme for Competitiveness and Change".
Superquinn betreibt per dato in Irland 19 Supermärkte und 9 Shopping-Center und ist eher im Hochpreissegment angesiedelt.

Geht's den USA besser, geht's auch Irland wieder besser...

...sagt zumindest eine heute veröffentlichte Studie der Ulster-Bank.
In a report out today, the bank says it expects every major economy in the world to contract this year, with GDP decreasing by up to 2.5%.
Positive Auswirkungen des Wirtschaftsreformprogrammes von Barack Obama werden lt. Ulster Bank aber nicht vor Ende 2009 zu spüren sein.
Die Studie steht zwar in krassem Gegensatz zu den Aussagen jener, die eine Rückholaktion amerikanischer Firmen in die USA erwarten, aber dennoch wird sich eine angekurbelte US-Wirtschaft sicher längerfristig auch positiv auf Irland auswirken.
Nur obs dann die Ulster-Bank noch gibt bei der Bankensituation hier auf der Insel... ;-)

Montag, 19. Januar 2009

Wem "gehört" der Wal?

Wer heute vormittag so wie ich das etwas zweifelhafte Vergnügen hatte, Today FM zu hören, der bekam eine ganz besonders schale Klamotte vorgesetzt. Geschlagene zweieinhalb Stunden wurde in der Morning Show diskutiert, wem denn nun eigentlich der in West-Cork gestrandete Wal "gehört"...
Grund: Es kam zu Streitigkeiten zwischen zwei benachbarten Dörfern. Courtmacsherry und Kilbritain reklamieren beide das Recht auf den Platz, wo der Wal gestrandet war, für sich. Interessantes Detail am Rande: Kilbritain liegt nicht einmal am Meer bzw. hat auch keinen Zugang dazu - denke ich. Man möge mich berichtigen.
Dutzendweise wurden "Experten", wirkliche Experten und Vertreter beider Seite ans Telefon geschleift. Ohne den gordischen Knoten aufzulösen.
Naja, gut dass es keine anderen Probleme gibt, die man diskutieren könnte...
Da wirkte ja die anschließende Meldung, dass der neue irische Swinger seinen Bericht vom Wochenende leider nicht telefonisch durchgegeben hat, geradezu erheiternd...

Neue U2-Single

Ab 15. (digital) bzw. 16. Februar (CD) können U2-Fans auf der ganzen Welt wieder zuschlagen. Die irische Band, die gestern bei der Amtseinführung von B. Obama als US-Präsident aufgespielt hat, veröffentlicht die erste Single aus dem kommenden Album "No Line On The Horizon".
"Get on your Boots" heißt das Teil, und man darf gespannt sein, wie lange es dauert, bis es via YouTube eine "Vorab-Version" zu hören und zu sehen gibt.
Hier die vorläufige komplette Tracklist des Albums:
1. No Line On The Horizon
2. Magnificent
3. Moment of Surrender
4. Unknown Caller
5. I’ll Go Crazy If I Don’t Go Crazy Tonight
6. Get On Your Boots
7. Stand Up Comedy
8. Fez – Being Born
9. White As Snow
10. Breathe
11. Cedars Of Lebanon

Und so wird das Cover-Artwork in etwa aussehen (Quelle: www.U2.com):

Tony Blair als EU-Präsident?

Neuen Zeitungsberichten zufolge soll Tony Blair, der frühere britische Premierminister, das Amt des EU-Präsidenten anstreben und einige namhafte Unterstützer auf seinem Weg dorthin gefunden haben.
Tony Blair?... Da war doch noch was...
Ja genau jener Tony Blair, der vor nicht allzu langer Zeit in bedingungsloser Treue ergeben dem amerikanischen Ex-Präsidenten Bush in den Irak-Krieg gefolgt ist. Man hatte zeitweilig den Eindruck, Blair sei das letzte humane Wesen, dass die dubiosen Kriegsbegründungen geglaubt hat, die uns Bush auftischte. Ich war eigentlich der Meinung, er hätte sich nach seinem Rücktritt auf den Weg nach Bagdad gemacht, um dort selber nach Massenvernichtungswaffen zu suchen...
Schon klar, Tony Blair ist ein Politiker mit Charisma. Und so einen könnte Europa grade jetzt brauchen. Dennoch würde ich mich nicht wirklich wohl fühlen, wenn er diesen Posten bekommen sollte. Auch wenn seine militärische Macht stark eingeschränkt wäre.
Da würde ich mir schon lieber seinen Gegenkandidaten, Jean-Claude Juncker (den Regierungschef von Luxemburg) an seiner Stelle wünschen. Auch wenn dieser nicht unbedingt die politische Linie vertritt, die mir vorschwebt - besonnener erscheint er mir allemal...

Freitag, 16. Januar 2009

West-Cork: Keine Rettung für gestrandeten Wal


Keine Rettung gab es leider für den gestern vor Courtmacsherry, West-Cork gestrandeten Razorback Whale.
Zwar versuchten herbeigeholte Rettungsorganisationen, den Wal zurück ins offene Meer zu bringen, mussten ihre Versuche aber erfolglos abbrechen.
Persönliche Anmerkung zum Foto: Ist es eigentlich unbedingt notwendig, seine Kinder an einer Walleiche herumturnen zu lassen??? Aber es geht noch schlimmer:

Foto und Quelle: Irish Independant

Dublin-Bus: Jobabbau und Flottenreduktion

290 Stellen werden abgebaut, und 120 Busse aus der Flotte verbannt: Keine guten News gab es heute morgen von Dublin-Bus zu hören.
Zwar soll einer Presseaussendung zufolge keine Strecken gestrichen werden, ich denke aber, das ist bei einer Flottenreduktion um fast 10% nur mehr eine Frage der Zeit, bis die eine oder andere Buslinie (65 f. Ex.?) endgültig die finale Haltestelle angefahren hat...

Mittwoch, 14. Januar 2009

Das Terror-Lego

Warum denn eigentlich nicht einmal 9/11 oder den Reichstagsbrand mit Lego-Figuren nachstellen? Für kranke Hirne gibts jetzt dazu die Möglichkeit. Bin Laden oder Nazi-Schergen im Miniaturmaßstab - kein Problem mehr... :-(
Unter http://www.newser.com/story/44395/just-in-time-for-xmas-lego-terrorists-nazis.html gibts den ganzen Artikel zu dem wohl geschmacklosesten Ausfluss der Spieleindustrie ever...
Eine kranke Weiterentwicklung der Zinnsoldaten?
Danke für den Link, Claudia.
Foto: www.newser.com

Dienstag, 13. Januar 2009

Die Stimme aus dem Jenseits - ein ewiggestriges Geschenk

ENDLICH!!! Es gibt das ultimative Geschenk für alle Ewiggestrigen, die auf (mittlerweile verblichene) menschenverachtende und rechtsrechte Politiker stehen: Die In Memoriam-Collection mit Liedgut, Lebensgroßposter, DVD und Liederbuch von Jörg Haider (ja, genau der). Zu bestellen um nur 34,99 Euro im TV und per Internet.
Ein Scherz? Das glaubte ich auch. Doch die Authenzität dieses Machwerks dürfte bewiesen sein. Wers noch immer nicht glaubt, schaut sich hier die Website und vor allem das Produktvideo mit Starverkäufer Walter Freywald an.
Und - oh Wunder: Die "streng limitierte Auflage" ist schon fast vergriffen. Also: Rechte Recken, schnell an die Tasten eures Mobilfunktelefones (das Wort Handy ist ja wohl zu englisch, oder) - so eine Chance wird nie wieder kommen ;-)
Zu den enthaltenen Liedern: Auf drei der 34 Lieder hört man die Singstimme von Haider. "Der Summa is umma..." - tja, wie wahr.
Und "Pfiat die Gott liabe Alm" kann man schnell einmal sagen müssen, wenn man mit 1,8 Promille und mindestens 147 Stundenkilometern von der Straße abkommt...
Sorry für diesen sarkastischen Kommentar, aber nichts im Vergleich zu dem, wie dieser Mann Zeit seines Lebens mit Minderheiten und politisch Andersdenkenden umgegangen ist...
Pfiat die Gott, liaba Jörg. S'is koa Schad um di...

Droht die Steuer auf Eigenheime?


Zigtausende Hausbesitzer in Irland werden den Wirtschaftsexperten Colm McCarthy (seines Zeichens Vorsitzender der irischen Cost-Cutting-Taskforce, die die Regierung jetzt eingesetzt hat) wohl eher nicht ins Abendgebet einschließen: Der gute Mann kam neben den erwarteten Verkäufen von Staatsanteilen (die hierzulande als Firesale bezeichnet werden - man sehe Die Hard 4.0 und staune *g*) mit der grandiosen Idee ans Tageslicht, Hausbesitzern in Irland in Zukunft (zum ersten Mal seit 1977) eine Steuer fürs Eigenheim (domestic rate) abzuknöpfen.
Wers nicht glauben will, kanns selber lesen: Artikel aus dem Irish Independant
Householders could end up paying thousands of euro a year for the privilege of living in their own homes, if the Government moves forward with the plan.
In Zeiten von stillstehendem Immobilienmarkt und 70.000 leerstehenden Häusern in Irland eine Idee, die nahe am Wahnsinn ist, wenn es nach der bescheidenen Meinung dieses Blogautors hier geht.
Wirtschaft kurbelt man anders an, Mr. McCarthy. Sie als Experte sollten das ja bestens wissen.
Bild: www.dipcintreuhand.ch

"Goebbels would have been proud..."

Eine heftige Verbalttacke gab es heute vom Senior Sinn Fein Aengus Ó Snodaigh. In einer Debatte mit ihm, dem israelischen Botschafter in Irland Zion Evrony und dem einzigen jüdischen TD Irlands, Alan Shatter (Fine Gael) bezeichnete Ó Snodaigh den Versuch der beiden, die israelischen Angriffe auf Palästina zu rechtfertigen, mehr oder weniger als Schwachsinn.
Originalzitat:
“Goebbels would have been proud of the twisted logic and half-truths."
Evrony und Shatter reagierten empört, und der Botschafter forderte umgehend eine offizielle Entschuldigung.
Zuvor hatten die beiden den Kriegseinsatz Israels wie folgt begründet:
"The conflict would not have occurred if Hamas had not indiscriminately fired rockets at Israeli civilians."
Naajaa... beide Aussagen nicht richtig und/oder in Ordnung.

Auf der Suche nach Plan B

Dieser Tage hat meine Frau einen sehr interessanten Thread im Irlandforum gestarten. Thema: "Würdet ihr gehen?", bezogen auf die dauernden Horrormeldungen im Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung in Irland. Und die Summe der Poster zeigt ein ähnliches Bild, wie es auch bei uns vorherrscht. Solange der Job noch da ist, möchten eigentlich die wenigsten das Land verlassen. Das war auch so zu erwarten.
Doch fast alle erwähnen unisono, bereits einen "Plan B" in der Tasche zu haben. Und das ist bei uns genau dasselbe. Jeder vernünftige Mensch macht sich in diesen Zeiten Gedanken in Richtung "Was wäre wenn..."
So auch wir. Die Verantwortung einer Familie gegenüber bringt dieses Thema immer mal wieder ins Gespräch.
Und es kann ja nicht schaden, für Notfälle gerüstet zu sein.
Ich habe zwar keine Veranlassung, anzunehmen, dass ich meinen Job verlieren werden würde, aber dennoch gewinnt so mancher aufgebaute Kontakt mittlerweile an Reiz. Und auch ein gelegentlicher flüchtiger Blick in Angebote von Recruitern und Headhuntern schadet nicht ;-)
Zum Glück arbeite ich in einer Branche, die auch in dieser Zeit in Irland noch neue Kräfte sucht, und verfüge über eine sehr gute Ausbildung. Darum ist es für mich sicherlich etwas leichter, im Falle eines Falles wieder etwas Neues zu finden.
Ich habe in den letzten Tagen auf Konzerngeheiß 5 meiner Mitarbeiter abbauen müssen. Tough times, und eine Aufgabe, die mir sehr zu schaffen gemacht hat. Naürlich kommt man da ins Grübeln...
Mal sehen, was die kommenden Wochen und Monate so bringen. Wie gesagt, der Plan B ist im Kopf. Wie der aussieht? Nun ja, sagen wir es so: Um ihn durchzuführen, würde ich weder Fähre noch Flugzeug benötigen... ;-)

Montag, 12. Januar 2009

Nur ein Mercedes ist ein Mercedes...

Nun lässt er sich also doch damit fahren... Irlands Taisoeach Brian Cowen wird nun, nachdem er den Wagen noch gestern medienwirksam zurückgeben wollte, auf den soeben neu angeschafften S-Klasse-Mercedes im Wert von 150.000 Euro zurückgreifen, der für ihn bestellt wurde.
Offizieller Grund: Der Händler weigerte sic h, das Fahrzeug zurück zu nehmen...
Mal ehrlich: Abgesehen davon, dass es eigentlich vollkommen egal ist, mit welcher Kutsche sich Cowen chauffieren lässt: Solche medienwirksamen Augenauswaschereien kennen wir von Politikern aller Coleurs und Länder doch mittlerweile zur Genüge. Fällt wirklich noch jemand auf solche billigen Ablenkungsmanöver hinein?
Hier gibts den ganzen Artikel des Irish Independant dazu.

Sonntag, 11. Januar 2009

Brian Goggin vor dem Rücktritt

Der Sunday Independant hat heute erstmals verlautbart, was die Spatzen schon lange von den Dächern pfeifen: Brian Goggin, Chief Executive der Bank of Ireland, steht unmittelbar vor dem Rücktritt.
Goggin, der im abgelaufenen Jahr immerhin noch fast 3 Millionen Euro an Gehalt und Bonus verdient hat, wird in Kürze sein Amt zurück legen.
Im Zuge dessen stehen die Banken vor einem weiteren ernsthaften Problem. Führende irische Firmen (vor allem Property Developers) stehen kurz davor, einen High-Court-Prozess zu starten, um massive Schuldenreduktionen zu erstreiten. Grund: Viele dieser Firmen können derzeit aufgrund der schwächelnden Wirtschaft ihre Darlehen nicht bedienen.
Kommt es hier zu einem größeren Ausfall, wie zu erwarten ist, muss aufgrund der Bankengarantie der irischen Regierung der Steuerzahler dafür gerade stehen. Auch nicht wirklich lustig.
Den ganzen Artikel gibt es hier.

Donnerstag, 8. Januar 2009

Ein wenig Austro-Pop

SEIT WOS KAN RUASS MEHR RENGT
(M: Chefpartie/T: O. Kurti)

De Kraan san heite Galgen
Auf de längst kana mea hängt
Weu da Rost frißt se durch d Stahlseu
Seit wos kan Ruaß mehr rengt

Des Werk hams miaßn stülegn
De Stodt hod se dazuaglegt und is gstuabn
Wea no do is dea bleibt üba
Seit wos kan Ruaß mea rengt

Weit weg hod se wea girrt
Hod se vakalkuliert
Ned weida dafia intressiat, wos do passiert
Seit wos kan Ruaß mea rengt
Seit wos kan Ruaß mea rengt

De Bungalow stengan do auf Schuidn
Ois wos no rennt is da Kredit
Von de Balkon springt sa se leichta
Seit wos kan Ruaß mea rengt

De Häusa kriagst heit nochghaut
A feines Leben kriagst do gschenkt
Der vua dia hod seins wegghaut
Seit wos kan Ruaß mea rengt

Weit weg hod se wo irgendwer girrt
Hod se vakalkuliert
Ned weida interessiert wos do passiert

Seit wos kan Ruaß mea rengt
Seit wos kan Ruaß mea rengt


Ist zwar nicht dieselbe Branche, aber ich habe mich heute angesichts der Dell-Krise irgendwie an dieses alte Lied von Ostbahn-Kurti & der Chefpartie erinnert...

Der erste Schultag

Nun ja, Schultüte hat es keine mehr gegeben, dafür ist er ja schon zu alt ;-) Aber trotzdem bin ich heilfroh, dass ein weiterer sehr sehr wichtiger Schritt auf unserem Weg in ein neues Leben gestern sehr positiv verlaufen ist: Gestern hatte unser Sohn seinen ersten Schultag in einer irischen Schule, der Educate Together.
Wir haben diese Schule aus mehreren Gründen ausgesucht: Sie liegt komfortabel nahe bei unserem Haus, bietet kleine Klassen (in seiner Klasse 12 Kinder) mit großer Individualbetreuung, viel Spielraum für die Kinder und ersetzt den Religions- durch den Ethikunterricht. Außerdem haben wir uns schon beim ersten Gespräch dort sehr wohl und willkommen gefühlt.
Und es war gestern eine wahre Wohltat, unser Kind nach dem ersten Tag wieder abzuholen: Es hat ihm dort sehr gut gefallen, die Lehrerin nimmt große Rücksicht auf seine noch etwas mangelhaften Englisch-Kenntnisse, und in der großen Pause hat er tatsächlich sehr schnell Anschluss an einige andere Kinder gefunden - über das weltumfassend gemeinsame Hobby Fußball.
Hoffentlich geht es so weiter mit seiner irischen Schulkarriere - der erste Tag war auf jeden Fall ein voller Erfolg.

Neuer Blog: Der ausgewanderte Hund

Für alle Hundefreunde gibt es ab sofort einen neuen Blog: unter derausgewandertehund.blogspot.com könnt ihr Euch über Terry's Weg nach Irland und seinen Start in ein neues Hundeleben informieren.
Btw: Terry ist gut in Irland angekommen, und fühlt sich hier hundewohl. :-)

Mittwoch, 7. Januar 2009

Das sinnlose Töten geht weiter

Trotz aller Versuche, die Streitparteien an einen Verhandlungstisch zu bringen, geht das sinnlose Töten auf beiden Seiten am Ghaza-Streifen weiter. Diesmal hat es eine UN-Schule auf palästinensischer Seite erwischt - mit dramatischen Folgen: Die Rede ist von 40 toten Jugendlichen nach einem Angriff der israelischen Armee:
THE Irishman leading the UN relief effort in Gaza yesterday condemned an Israeli artillery strike on a United Nations school which has resulted in at least 40 deaths.
Der Irish Independant berichtet ausführlich darüber: http://www.independent.ie/world-news/middle-east/irish-aid-chief--speaks-out-as-40-die-in-un-school-1593921.html

Wer noch einen Job hat, dem bleibt jetzt mehr in der Tasche

Zwischen all den berechtigten Horrormeldungen rund um den (irischen) Arbeitsmarkt gut versteckt habe ich heute in den Mittagsnachrichten von Today FM verfolgt, dass es einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt. Diejenigen, die noch einen Arbeitsplatz haben, geben (im Dezembervergleich zwischen 2007 und 2008) wieder etwas mehr Geld aus. Grund dafür: Durch stark gefallene Treibstoff- und Heizölpreise sowie sinkende Mortgages bleibt den Iren monatlich mehr Geld in der Tasche übrig. Und dieses wird laut Studie größtenteils nicht gespart, sondern ausgegeben. Originalzitat auf Today FM:
Even if everybody is talking abut recession and the economic crisis seems to be worse than ever, people who have a job spend more money in retails than a year ago.
Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich finde diesen Trend durchaus positiv, um die Wirtschaft wenigstens etwas anzukurbeln. Auch wenn es nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, immerhin wird das retail-Business etwas wiederbelebt. Und: Die Iren investieren das Geld doch noch großteils in der Republik. Allemal besser, als wegen des schwachen Pfundes alles in Nordirland einzukaufen.

Lights out in Dell-City?

Sorgen und Angst machen sich breit in Limerick: Derzeit gibt es wüste Spekulationen über Dell, den mit Abstand größten Arbeitgeber der Region. Laut Berichten von RTE News sollen bis zu 2.000 der 3.000 Dell-Jobs in Limerick wegrationalisiert werden. Eine fatale Situation für den Jobmarkt in Limerick und Irland. Laut breakingnews.ie soll Dell übrigens planen, ein neues Werk in China zu errichten. Toll. Erst die irischen Steuervorteile voll ausnutzen, und dann des Profites wegen gen Osten abzischen. Naja, Globalisierung halt. Immer und immer wieder das selbe Spiel. Profitgier sticht Schicksale. Leider. The Way of the world...

Dienstag, 6. Januar 2009

...and a *hicks* happy new year!

Großeinsatz hatte die Polizei einmal wieder rund um die Weihnachtsfeiertage, hauptsächlich sicherlich dank der vielen Weihnachtsfeiern: In den vergangenenen 14 Tagen wurden nicht weniger als 621 AutofahrerInnen in Irland wegen Alkohol am Steuer vorübergehend unter Arrest gesetzt. Zwar eine Senkung um 30 Personen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, aber trotzdem eine stolze Zahl.
4.976 vorübergehende Festnahmen wegen Alkohols am Steuer gab es insgesamt in der Republik im letzten Quartal 2008. Nicht schlecht, Herr Specht.
Bild: www.simpsons.com

Sonntag, 4. Januar 2009

Defizit höher als angekündigt

Für den morgigen Montag wird die offizielle Verkündung dessen erwartet, was die Spatzen schon lange von den Dächern pfeifen: Der irische Tax shortfall (Defizit) ist um einiges höher als erwartet. Statt der im Oktober-Budget veranschlagten 6 Milliarden Euro Defizit wird die tatsächliche Miese bei knapp 8 Milliarden Euro erwartet.
"Natürlich" arbeitet das irische Finanzministerium schon "fieberhaft" an Gegenmaßnahmen, dennoch werden uns in den nächsten Tagen und Wochen sicherlich weitere Ausgabenkürzungen oder Steuererhöhungen ins Haus stehen.
Dass die Labour umgehend eine Sondersitzung fordert, überrascht niemanden. Abzuwarten bleibt, ob auch die richtigen Maßnahmen gefunden werden, um die Konjunktur wieder anzukurbeln und so auch die Staatseinnahmen zu erhöhen.

Ghaza: Situation eskaliert

Israel hat die Offensive im Ghazastreifen auf dem Boden, in der Luft und von der See fortgesetzt. Nach Angaben des arabischen Nachrichtensenders al Jazeera sind die israelischen Panzer in die Stadt Ghaza vorgestoßen und lieferten sich dort schwere Kämpfe mit militanten Palästinensern. Die Verlustmeldungen auf beiden Seiten häufen sich.
Hier gibts den ganzen Artikel: http://orf.at/090104-33472/index.html

"... wie ein Kind mit Seifenblasen"

Heute morgen ist einer der wichtigsten österreichischen Schriftsteller der Gegenwart verstorben.
Gert Jonke erlag in einem Wiener Krankenhaus einem Krebsleiden, von dem er seit Sommer 2008 wusste.
Jonke, Träger des Nestroy-Preises, war ein unermüdlicher Verfechter der deutschen Sprache und experimentierte damit wie kaum ein Anderer. Bekannt für Werke wie "Stoffgewitter", "Chorphantasie" oder "Der ferne Klang", schuf er nebenbei noch vielbeachtete Theaterstücke wie "Redner rund um die Uhr" oder 2005 "Die versunkene Kathedrale".
Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek äußerte sich heute über Jonke so treffend, wie es kaum jemand sonst geschafft hätte: "Er spielte mit der Sprache wie ein Kind mit Seifenblasen spielt."

Bush, Israel und die Hoffnung auf Krieg

Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen.
Plato
In diesen Stunden und Tagen spitzt sich die Situation zwischen Isreal und den Palästinensern im Ghaza-Streifen immer mehr zu, und der große Militärschlag Israels ist stündlich zu befürchten. Die israelischen Truppen haben bereits Stellung an der Grenze bezogen, und auch die israelische Artillerie verstärkt ihre Einsätze.
Der Ghaza-Streifen ist ein ewiges Krisengebiet: Heiß umkämpft in den Sinai-Kriegen zwischen Ägypten und Isreal, übernahm nach kurzen ägyptischer Herrschaft über diese Zone nach dem Sechstagekrieg von 1967 wieder Isreal die Regentschaft. Und es dauerte bis zum Jahr 2005, bis der israelische Abzug aus diesem Gebiet (auf Initiative von Ariel Sharon) beschlossene Sache war. Heute ist der Ghaza-Streifen, genauso wie das Westjordanland, autonomes palästinensisches Gebiet, allerdings unter der Führung der radikalen Hamas.
Der Ghaza-Streifen ist eines der am dichtesten besiedelten Gebiete der Welt, vergleichbar in etwa mit Berlin. Etwa 1,4 Millionen Menschen leben dort, und die Geburtenrate ist eine der höchsten auf dieser Erde. Über 80 Prozent der dortigen Bevölkerung lebt auf engstem Raum und teilweise deutlich unter der Armutsgrenze.
Ich will mich bewusst nicht auf eine Seite auf diesem Konflikt stellen. Spannungen, die sich jahrhundertelang aufgebaut haben, drohen in diesen Tagen endgültig zu eskalieren. Erst die Hamas-Angriffe auf israelisches Grenzgebiet, dann die ersten Gegenschläge Israels (die ich ob der militärischen und finanziellen Überlegenheit Isreals aber für stark überzogen halte), die Ablehnung von "einseitigen" Waffenstillständen... Die Zeichen stehen auf Krieg.
Und als wäre die Situation nicht schon so schlimm genug, eilt der Noch-Amerikanische Präsident George W. Bush (ja genau, jener mit den Präventivschlägen und den noch immer nicht gefundenen Massenvernichtungswaffen im Irak usw. usf.) seinen israelischen Familienfreunden mit texanisch besporten Siebenmeilenstiefeln zu Hilfe:
"Die Raketenangriffe der Hamas auf Isreal sind ein eindeutiger und klarer Akt des Terrors..."
"Wir werden keinen einseitigen Waffenstillstand in diesem Gebiet zulassen, der terroristische Aktionen radikaler Palästinenser zulässt..."
Nun, soweit also die Logik des amerikanischen Präsidenten: Bomben von Ghaza nach Israel: Böse. Widerstand gegen israelische Angriffe: Sehr böse. Bomben und Flugangriffe von Israel Richtung Ghaza: Unterstützenswert und absolut in Ordnung.
Nun, abgesehen davon, dass Bush ohnehin noch immer in der Utopie lebt, dass die blosse Erwähnung des Wortes "Terrorismus" sämtliche Einmischungen in die Weltpolitik ohne Weiteres rechtfertigt, mag man sich doch fragen, warum diese extrem einseitige Sichtweise der Dinge im präsidialen amerikanischen Erbsenhirn entsteht: Einmal mehr (nach 9/11, dem Irak und vielem mehr) nimmt Bush einen Konflikt zum Anlass, schamlos seinen Freunden ohne jegliches Hinterfragen beizustehen, und sich als Welt-Sheriff (der seine texanischen Wurzeln nicht verleugnen kann und will) aufzuspielen.
Eine militärische Einmischung der Amerikaner (die in der Bush-Rede mehr direkt als indirekt im Raum stand) würde wohl die endgültige Eskalation in diesem Gebiet bedeuten. Und die Folgen eines großflächigen Krieges in diesem Raum sind noch kaum absehbar.
Anstatt sich - wie zum Beispiel die UNO und Amnesty International - zu bemühen, die beteiligten Parteien zu einer friedlichen Lösung zu bewegen und an den Verhandlungstisch zu bringen, gießt Bush einmal mehr Öl ins Feuer (kein Wunder bei seinem beruflichen Werdegang) und hofft - so denke ich - insgeheim darauf, noch einmal in seiner Amtszeit in einen größeren Krieg eintreten zu können. Offenbar sind noch nicht genug junge AmerikanerInnen in Blechkisten zurück aus den Regionen der Welt geschickt worden, wo Bush meinte, man sei auf militärisches Einschreiten Amerikas unbedingt angewiesen.
Mir bleiben lediglich zwei Hoffnungen: Zum Einen, dass Bush für ein Eingreifen in einen eventuellen Krieg nicht das notwendige Mandat des US-Senates bekommt. Und zum Zweiten, dass sich vielleicht doch noch die Streitparteien in der Ghaza-Region besinnen und Verhandlungen noch zu einem Zeitpunkt beginnen, wo weiteres Blutvergießen noch vermeidbar ist. Doch ich weiß, dass beide dieser Hoffnungsschimmer sehr schwach scheinen.
We'll see what happens.

Freitag, 2. Januar 2009

Mein persönlicher Jahresrückblick

Nach einem gelungenen Jahreswechsel (ruhiger als je zuvor in meinem Leben nach einer 2000-Kilometer-Autofahrt) möchte ich meinen Blog mit einem ganz persönlichen Rückblick auf das abgelaufene Jahr beginnen.
2008 war das mit Abstand ereignisreichste Jahr in meinem Leben. Und so schlecht das erste Halbjahr abgelaufen ist, umso besser hat es sich für mich dann zum Jahresende herauskristallisiert.
Angefangen hat irgendwie alles, als ich kurz vor Ende des Jahres 2007 meinen besten Freund zu Grabe tragen musste. Peter hatte mit 45 Jahren den Kampf gegen den Krebs verloren, und ich mit ihm einen Lebensmenschen, wie es ihn nicht oft gibt. In der Folge hat sich auch für mich zwischenzeitlich einiges zum Schlechten gewendet. Große Probleme im Job, gesundheitliche Schwierigkeiten, die durchaus ernst zu nehmen waren, das Jahr schien nicht meines zu sein.
Bis ich im Juli die Chance zu einem Bewerbungsgespräch in Irland bekommen habe. Auto gestartet und auf die Insel gefahren, Gespräch absolviert, und zwei Tage später das Offer meiner Firma erhalten. Nach kurzen Nachverhandlungen und vielen langen Gesprächen und Planungen mit der Familie ist es dann für mich im August auf die Insel gegangen.
Mittlerweile ist mein Arbeitsvertrag unbefristet, und meine neue Arbeit (und vor allem die damit verbundene Verantwortung) macht mir großen Spaß. Ich hatte das Glück, hier in kurzer Zeit sowohl irische als auch deutsche und österreichische Freunde zu finden, mit denen ich soviel Zeit wie möglich verbringe, und diese sehr genieße. An dieser Stelle seien Elmar, Tinscha und Jörn, Thomas samt Familie aus Cork sowie Claudia und Mark genannt, mit denen ich regelmäßig persönlichen Kontakt habe. Schön, Euch kennen gelernt zu haben :-)
Die zwei absoluten Highlights kamen gegen Jahresende: Zuerst am 1. 11. der Einzug in unser neues Haus in Blessington, und am Jahresende der Heimflug nach Österreich, um wenige Tage später Frau und Kind zu mir nach Irland zu holen. 2000 Kilometer Autofahrt in ein neues Leben, dem wir mit Freude entgegen sehen.
Für mich persönlich hat das Jahresende 2008 viel Positives gebracht, und ich blicke (trotz wirtschaftlich instabliler Zeiten) dem Jahr 2009 mit viel Vorfreude und Erwartungen entgegen.
Mal sehen, was da so auf uns zukommen mag.