Bloggerkollege
Pike hat heute einen Kriminalfall geloest. Wie, nicht gewusst? Naja, nichteinmal Pike selber war wirklich
aware of seinem Zutun zu einer Verhaftung in Leixlip.
Was war passiert?
Nun, am Wochenende wurde bei uns im Buero (mal wieder) eingebrochen. Das dritte Mal in den letzten zwei Jahren. Normalerweise zieht sowas ja mehr Aerger als materiellen Verlust nach sich, weil wir kein Bargeld im Office halten, diesmal aber war die Sache etwas anders geregelt. Neben dem entstandenen Sachschaden und dem Aerger fehlten naemlich diesmal einige Computer. Und zwar unsere nagelneuen iMacs aus der Designabteilung. Pro Stueck rund 2000 Euro. Weg. Verschwindibus.
Soweit. So schlecht.
Die gute Nachricht: Die Computer sind mittlerweile wieder in sicherer Verwahrung bei der Polizei, und werden bald wieder bei uns im Buero ankommen. Und die Taeter sind nur 48 Stunden nach der begangenen Tat in Gewahrsam - und gestaendig.
Also doch ein relatives Happy End.
Was hat aber ueberschriftsgemaess nun der bloggende Bootsvermieter (bootsvermietende Blogger) Pike damit zu tun, wird sich nun so mancher fragen?
Nun, im Grunde genommen hat er den Fall geloest.
Die Grundidee zur Aufklaerung des Diebstahle hatte ich naemlich von ihm. Als ich vor rund zwei Jahren mal Probleme mit einer eher unflaetigen Rostockerin hatte und darueber auch im Blog berichtete, hat er mich auf eine Idee gebracht - naemlich die IP-Adresse zu checken. Und genau dasselbe haben wir heute auch gemacht. (Mit dem Link, den Pike mir anno dazumal geschickt hatte).
Dazu muss man auch noch wissen (im Gegensatz zum Taeter), dass bei uns auf saemtlichen Computern LogMeIn installiert ist. Aus Gruenden der Fernwartung, die bei uns von einer externen Firma overnight ausgefuehrt wird.
Mittels LogMeIn konnten unsere Computergurus feststellen, dass einer der Macs heute Morgen um 6.30 online war (fleissig, fleissig). Und kurz nach 10 wieder ans Netz ging.
Die ausgelesene IP Adresse konnten wir relativ leicht nachverfolgen. Und diese relativ einfache Online-Suche stellte sich als Volltreffer heraus.
Ab dem Zeitpunkt, an dem wir alle Informationen an die Garda in Tallaght weitergeschickt haben, dauerte es noch genau drei Stunden bis zur positiven Rueckmeldung. Unser Hab und Gut (auf dem unter anderem rund 40 Stunden Designarbeit verloren gewaesen waeren, weil die Backup-Harddisk gleich mitgestohlen wurde) ist bald wieder bei uns. Und der Taeter aus Leixlip hat jetzt ernstere Probleme am Hals als ein paar Computerviren.
Danke fuer die aktive Mithilfe, Pike ;-)